Hyundai Inster: Zubehör von der Dachbox bis zur Fußmatte
Auch ein V2L-Adapter wird angeboten
Von der Fußmatte über den Fahrradträger bis hin zur Dachbox und zum Vehicle-to-Load-Adapter: Hyundai stellt Zubehör für sein kleines Elektro-SUV vor. Dabei ist das kleine Elektro-SUV erst seit Dezember bestellbar. Ausgeliefert wurde es bisher wohl fast nur an Händler oder zu Testzwecken an den Hersteller selbst. Denn bis Ende 2024 wurden in Deutschland gerade mal 27 Stück neu zugelassen.
Das Inster-Zubehör ist ziemlich vielfältig. Für den Innenraum des Hyundai Inster gibt es zum Beispiel Brillenhalter mit elastischen Bändern innen an den Seitentüren. Auf ausklappbaren Tabletts an der Rückseite der Vordersitzlehen können Kinder ihren Krimskrams ablegen oder eine Brotzeit einnehmen. Für die gleiche Stelle gibt es auch einen Regenschirm-Halter oder einen Kleiderbügel.
Außerdem wird Vehicle-to-Load-Equipment angeboten. Damit kann man Geräte wie Laptops oder Campingausrüstung mit Strom aus der Traktionsbatterie versorgen – bis 3,6 kW sind möglich. Wie etwa auch vom Ioniq 5 bekannt, wird dazu ein Adapter in den Ladeanschluss des Inster eingesetzt. Auf der anderen Seite befindet sich eine Haushaltssteckdose, an die dann der Wasserkocher oder dergleichen angeschlossen wird (siehe Titelbild).
Diese Matte schützt die Fondsitze beim Hundetransport
So genannte "Formschalenmatten" schützen den Kofferraum vor Schmutz und Feuchtigkeit. Für den Tier-Transport gibt es Hundedecken für die Rückbank oder auch Gurte für den Hund in verschiedenen Größen. Damit auch ältere Hunde problemlos ins Auto kommen, gibt es eine dreiteilige "Teleskop-Hunderampe". Außerdem gibt es Einstiegsleisten in Edelstahloptik, die Türschwellen vor Kratzern und Abnutzung bewahren und gleichzeitig dem Fahrzeug eine edle Note verleihen sollen.
Um Sportgeräte und anderes Gepäck zu transportieren, gibt es für den Dachgepäckträger eine Ski- und Snowboard-Halterung oder auch einen Fahrradträger, ausgelegt für eine Last von bis zu 100 Kilogramm. Wer das Rad lieber nicht aufs 1,58 Meter hohe Dach hebt, kann einen Heckfahrradträger erwerben, der mit einem Gesamtgewicht von bis zu 75 Kilo auch den Transport von schweren E-Bikes ermöglicht. Um das 238 bis 1.059 Liter große Stauvolumen des Inster zu erweitern, gibt es eine 330 Liter fassende Dachbox mit den Maßen 144 x 86 x 37,5 cm und einer maximalen Zuladung von 75 Kilo.
Die einzelnen Extras findet man im Zubehörkatalog auf der Hyundai-Website. Dort sind auch die Preise verzeichnet; hier eine Auswahl:
- Dachbox: 504 Euro
- V2L-Connector: 467 Euro
- Ausklapp-Tablett: 145 Euro
- Regenschirm-Halter: 70 Euro
- Kleiderbügel: 66 Euro
- Brillenhalter (2 Stück): 48 Euro
Der Inster Cross mit dem nach Expedition aussehenden Dachkorb soll erst Ende 2025 starten
Der Hyundai Inster ist seit Dezember konfigurierbar. Es gibt zwei Motor-Akku-Kombinationen: Für die Basisversion mit 71 kW und knapp 330 km Reichweite verlangt Hyundai 23.900 Euro, die Variante mit 85 kW und bis zu 370 km Reichweite wird mit gleicher Ausstattung für 25.400 Euro angeboten.
Aufgeladen werden beide Varianten serienmäßig mit 11 kW Gleichstrom; die maximale Ladeleistung mit Gleichstrom liegt bei 73 bzw. 85 kW – und entspricht damit ziemlich genau den Antriebsleistungen. Unabhängig davon, welche Version man wählt, soll der Standard-Ladehub (10-80%) etwa 30 Minuten dauern. Daraus und aus den Speicherkapazitäten von etwa 39 bzw. 46 kWh netto errechnet sich eine Ladegeschwindigkeit von 0,91 bzw. 1,1 Kilowattstunden pro Minute Ladezeit. Keine guten Werte, aber für ein Stadtauto wohl akzeptabel – der Mini Cooper zum Beispiel weist ähnliche Werte auf.
Bildergalerie: Hyundai Inster (2025)
Unter dem Strich
Der Hyundai Inster wird seinen Weg machen, da sind wir ziemlich sicher. Dafür spricht vor allem eine knuffige Optik, die zum Beispiel auch das Verbrenner-Modell Suzuki Jimny zum Erfolg verhalf. Einen guten Eindruck macht aber auch der hochvariable Innenraum (zumindest auf den Bildern) . Nun kommt bereits Zubehör hinzu. So nette Ideen wie der Baguette-Halter des Renault 5 fehlen hier, aber wenn sich die Funktionalität verbessert, ist das ja auch was wert.
Quelle: Hyundai
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