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Fiat 600 Elektro: Jetzt mit 3.500 Euro Rabatt erhältlich

Kleines SUV nun ab knapp 33.000 Euro

Fiat 600e RED (2023) im Test

Fiat rabattiert derzeit nicht nur den 500 Elektro, sondern auch den größeren 600 Elektro. Mit seinen 115 kW und 409 km Reichweite kostet der Wagen nach Preisliste 36.490 Euro, doch im Konfigurator erscheint ein Aktionspreis von 32.990 Euro – ein Preisnachlass von spürbaren 3.500 Euro oder knapp zehn Prozent.

Dafür gibt es die Basisausstattung Red. Auch die höherwertige Version La Prima wird mit 3.500 Euro Rabatt angeboten, nämlich für 39.490 statt für die normalen 42.990 Euro. Das Modell kann eine Verkaufsförderung vertragen, denn 2024 wurden nur etwa 800 Stück in Deutschland verkauft. Die parallel angebotene Mildhybrid-Version lief deutlich besser; nur 21 Prozent des Fiat 600 (oder italienisch Seicento) wurden mit Elektroantrieb geordert. 

Aktionspreis für den Fiat 600 Elektro (Screenshot aus dem Konfigurator vom 8. Februar 2025)
Bild von: Fiat

Exterieur

Der Fiat 600 Elektro (manchmal auch als 600e bezeichnet) ist 4,17 Meter lang und 1,52 Meter hoch. Wir würden den Wagen als kleines SUV einstufen, doch die Grenzen sind fließend: Der Kompaktwagen VW ID.3 hat mit 4,26 m Länge und 1,56 m Höhe ähnliche Proportionen. Im Juli 2023 vorgestellt, wird der Wagen im polnischen Tichy gebaut, wo auch der technisch eng verwandte Jeep Avenger entsteht. Der Wagen lehnt sich optisch eng an den Fiat 500 Elektro aus. Er sollte ein Nachfolger der Verbrenner-Modelle Fiat 500X und 500L sein.

Bildergalerie: Fiat 600e Red (2023) im Test

Antrieb und Akku

Das Modell basiert auf der Stellantis-Plattform eCMP und ist damit technisch eng verwandt mit dem Abarth 600e, Alfa Romeo Junior, Jeep Avenger, Citroen e-C4, Peugeot E-2008 und Opel Mokka Electric. Wie bei den Schwestermodellen sorgt ein 115-kW-Motor an der Vorderachse für den Vortrieb; bei der Permanentmagnet-Synchronmaschine handelt es sich um den M3 von Emotors, dem Joint Venture zwischen Stellantis und Nidec, wie ItalPassion berichtete.

Der Strom kommt aus einer Batterie mit 50,8 kWh netto und 54,0 kWh brutto. Anmerkung nebenbei: Die Schräghecklimousinen auf der gleichen Basis, also der Opel Cora Electric, der Peugeot E-208 und der kommende Lancia Ypsilon haben eine minimal kleinere Batterie mit 48 kWh netto und 51 kWh brutto. So oder so bestehen die Akkus aus NCM811-Zellen (Nickel, Cobalt und Mangan im Verhältnis 8:1:1) in der Batteriekonfiguration 102s1p, das heißt die 102 Zellen werden sämtlich in Reihe geschaltet. 

Damit soll der Wagen 409 WLTP-Kilometer schaffen, in der Stadt sollen 604 km möglich sein. Aufgeladen wird serienmäßig mit 11 kW Wechselstrom oder bis zu 100 kW Gleichstrom. Zur Ladedauer macht Fiat im Preis-Datenblatt keine Angaben mehr; nach EV-Database dauert der Standard-Ladehub von 10 auf 80% etwa 28 min. Daraus errechnet sich eine Ladegeschwindigkeit von etwa 1,3 kWh/min. Fürs Reichweite-Nachladen erhalten wir 10,2 km/min. Das heißt, in einer Minute Ladezeit wird durchschnittlich Strom für 10,2 km nachgeladen. 

Fiat 600 Rote Innenausstattung

Interieur und Ausstattung

Innen gibt es Platz für fünf Personen und 360 Liter Gepäck. Im Cockpit dient wie beim Exterieur der 500 Elektro als Vorbild. Zur Serienausstattung ab der Basisversion Red gehören ein (in einer runden Rühre verborgenes) 7-Zoll-Instrumentendisplay und ein 10,25-Zoll-Touchscreen. Ab Werk gibt es auch LED-Licht, elektrisch einstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorne, Sitzheizung, eine Klimaautomatik, Parkpiepser hinten, einen Abstandstempomaten und einen Spurhalteassistenten. In der Grundversion Red steht der Wagen allerdings auf 16-Zoll-Stahlfelgen, die hinteren Fenster müssen noch per Hand gekurbelt werden und es fehlt das Navi.

Erweitern lässt sich die Ausstattung mit dem Optik-Paket Style (17-Zoll-Alufelgen, LED-Nebelscheinwerfer, Chrom-Details) oder dem empfehlenswerteren Paket Komfort (Parkpiepser hinten, Rundumsicht-System und Navi). Alternativ gibt es die Version "La Prima" mit 18-Zoll-Alufelgen, elektrisch beheizbaren Außenspiegeln, Fernlichtassistent, elektrisch einstellbaren Vordersitzen, kabellosem Handy-Laden, sensorgesteuerter Heckklappe, einem Kofferraum-Einlegeboden, Rückfahrkamera sowie Fahrmodus-Schalter. Fensterheber hinten scheint es für das Auto nicht zu geben.

Fiat 600e RED (2023) im Test

Der Kofferraum scheint eine recht hohe Schwelle am Eingang zu haben, der Einlegeboden dürfte nützlich sein 

Technische Daten des Fiat 600 Elektro

  • Frontantrieb mit 1 Permanentmagnet-Synchronmotor (PSM)
  • Systemleistung / Systemdrehmoment: 115 kW / 260 Nm
  • 0-100 km/h / Höchstgeschwindigkeit: 9,0 Sek. / 150 km/h
  • WLTP-Stromverbrauch: 15,1-15,2 kWh/100 km
  • Akku / WLTP-Reichweite: 54,0 kWh brutto, 50,8 kWh netto / 409 km
  • Ladeleistung: bis 11 kW AC, bis 100 kW DC
  • Ladedauer: ca. 30 min (10-80%)
  • Maße: 4.171 mm Länge / 1.781 mm Breite / 1.523 mm Höhe / Radstand 2.562 mm
  • Kofferraum: 360-1.231 Liter
  • Basis-Listenpreis: 36.450 Euro

(Stand: 8. Februar 2025)