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Für eine persönlichere Erfahrung

Skoda Elroq RS wird am 3. April 2025 vorgestellt

Teaser-Video zeigt die Sportversion des Kompakt-SUVs

Skoda Elroq RS (Teaser)
Bild von: Skoda

Update: Der Elroq RS wurde inzwischen vorgestellt, auch der Preis steht inzwischen fest. Lesen Sie dazu unseren neuen Artikel.

Der Skoda Elroq RS wird am kommenden Donnerstag (3. April) um 10 Uhr auf Youtube vorgestellt. Danach ist die Sportversion des Kompakt-SUVs auf der Mailänder Designwoche 2025 vom 8. bis 13. April live zu sehen. Das gibt der Hersteller nun offiziell bekannt und zeigt ein Teaservideo.

In dem Video-Clip ist die Sportversion des Skoda Elroq in "Mamba-Grün" zu sehen – der giftgrünen Lackierung, die wir vom Enyaq RS her kennen. Diese Lackierung wird exklusiv für die RS-Variante des Elroq angeboten. Davon abgesehen, zeigt das 21-sekündige Filmchen wenig mehr als martialische Lufteinlässe am Frontstoßfänger, schwarze Details wie die Spiegelkappen und das RS-Logo am Lenkrad und an den Kopfstützen. Die gestrichelte Lichtlinie an der Front ist von den gehobenen Ausstattungen des normalen Elroq bekannt, und auch die Hecklichter werden wohl nicht anders aussehen als bei den bürgerlichen Varianten.

 

Bisher gibt es den Skoda Elroq in den Versionen 50, 60 und 85 mit 125, 150 bzw. 210 kW. Ein Allradler 85X mit ebenfalls 210 kW ist angekündigt, aber noch nicht konfigurierbar. Die Akkus speichern 53, 59 bzw. 77 kW netto. Über Antrieb und Akku der RS-Version kann man bislang nur spekulieren. Am naheliegendsten wäre wohl ein Allradantrieb mit 250 kW.

Bildergalerie: Skoda Elroq RS (Teaser, 3/25)

Dem 4,49 Meter langen Elroq technisch am nächsten steht wohl der 4,47 m lange Ford Explorer, der bekanntlich ebenfalls auf dem Modularen Elektrobaukasten des VW-Konzerns basiert. Das Topmodell des Explorer hat den 250-kW-Allradantrieb und den neuen 79-kWh-Akku – daher tippen wir auf diese Motor-Akku-Kombination. Der Explorer erreicht damit die 100-km/h-Schwelle nach 5,3 Sekunden; die WLTP-Reichweite liegt bei maximal 566 km.

Ford verlangt 52.900 Euro für diese Variante und damit 4.000 Euro mehr als für den 210-kW-Hecktriebler mit 77-kWh-Batterie in der gleichen Ausstattung. Der Elroq 85 mit 210-kW-Heckantrieb und 77-kW-Akku kostet 43.900 Euro, als Sportline 48.400 Euro. Schlagen wir 4.000 Euro auf den Sportline-Preis auf, dann landen wir bei 52.400 Euro. Jedenfalls würde ein 250-kW-Elroq wohl zwischen 52.000 und 53.000 Euro kosten. Mit 250 kW wäre der Elroq RS derzeit der stärkste Skoda-Stromer, denn einen Enyaq RS gibt es seit dem Facelift noch nicht. 

Auf der Elroq-Fahrveranstaltung sagte man uns, es werde keinen Elroq RS mit 250 kW geben. Autocar glaubt denn auch, dass der Elroq RS den 240-kW-Heckantrieb (und wohl auch den damit kombinierten 79-kWh-Akku) vom ID.3 GTX Performance und Cupra Born VZ übernimmt. Damit würde der Sprint etwas länger dauern, und das wohl auch aus Gründen der Traktion. Der ID.4 GTX Performance braucht 5,7 Sekunden, der Born VZ 5,6 Sekunden für den Normsprint. Der größere Elroq könnte den Trick in knapp unter sechs Sekunden schaffen, vermuten wir. Und er wäre etwas günstiger.    

Unter dem Strich

Nach dem Serienstart des Elroq – bis Ende Februar wurden in Deutschland schon 733 Stück zugelassen – folgt nun offenbar bald die RS-Variante. Obwohl der 85X mit 210 kW noch gar nicht auf dem Markt ist. Oder hat es sich Skoda anders überlegt und nennt den 210-kW-Allradler nun RS? Ach, es hilft alles nichts, wir werden Geduld bis zum Donnerstag haben müssen ...