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Elektrischer Baby-Defender von Land Rover erwischt

Das Modell soll angeblich 2027 auf den Markt kommen

Land Rover Baby Defender 80 (2027) Erlkönig
Bild von: Automedia

Land Rover plant, seine kompakte SUV-Linie bis 2027 um einen "Baby Defender" zu erweitern. Das hatte Adrian Mardell, CEO der Marke JLR, bereits 2023 angekündigt. Das Fahrzeug wird voraussichtlich als Defender Sport oder Defender 80 auf den Markt kommen.

Nach vielen Gerüchten und Spekulationen soll der robuste 4×4-Geländewagen die vierte Modellreihe von Land Rover werden und auf der neuen Elektrofahrzeugplattform EMA des Unternehmens basieren. Die Entscheidung, die Defender-Familie um ein kompaktes Modell zu erweitern, wurde während der Investorenkonferenz von JLR im Jahr 2023 bekannt gegeben. Damit unterstreicht das Unternehmen seine Ambitionen, die Kernmarken Jaguar, Discovery, Range Rover und Defender in vier verschiedene Produktlinien aufzuteilen.

Bildergalerie: Land Rover Baby Defender 80 (2027) Erlkönig

Die elektrische EMA-Plattform von Land Rover wird die Grundlage für den "Baby Defender" bilden. Zugleich soll sie auch für die nächste Generation des Range Rover Evoque, Velar und Land Rover Discovery Sport verwendet werden.

Die neue Variante wird voraussichtlich kleiner sein als der aktuelle Defender (L663), der auf der D7-Plattform basiert. Mit einer erwarteten Länge von rund 4,60 Metern, einer Breite von zwei Meter und einer Höhe von unter 1,80 Meter könnte der Baby-Defender kompakter ausfallen und gut in die Kategorie der mittelgroßen SUVs passen. Damit gesellt er sich zum "Baby-G" von Mercedes, der ebenfalls das kantige Design des größeren ikonischen Schwestermodells aufgreift, ohne damit technisch verwandt zu sein. 

Die Nutzung der EMA-Plattform ist ein Zeichen dafür, dass Land Rover verstärkt auf elektrifizierte Modelle setzt, um auf dem wachsenden Markt für Elektrofahrzeuge wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die britische Zeitschrift Autocar berichtete über diese Entwicklung und erwähnte, dass der "Baby-Defender" wahrscheinlich als Defender Sport vermarktet werden wird, um ihn mit den eher straßenorientierten Versionen des Discovery und Range Rover zu verbinden. Obwohl es sich bei dem Fahrzeug um eine elektrische Variante handeln wird, wird es das robuste und abenteuerliche Erbe des Defender beibehalten.