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Cupra Born Facelift (2026) als Erlkönig erwischt

Parallel zum VW ID.3 wird auch sein spanischer Bruder optisch überarbeitet

Cupra Born Facelift (2026) Erlkönig
Bild von: Automedia

Lange nichts mehr vom Cupra Born gehört. Unter dem Namen "Seat el-Born Concept" wurde er einst auf dem Genfer Auto-Salon 2019 vorgestellt. Als Cupra Born war er ab September 2021 bestellbar und kam im Januar 2022 auf den Markt, die stärkeren Modelle mit E-Boost-Funktion folgten im Februar 2022.

Wie auch sein Schwestermodell VW ID.3 wurde auch der Cupra Born in letzter Zeit leicht modellgepflegt, ohne das optisch viel geändert wurde. Doch das scheint sich jetzt zu ändern, wie ein frisch fotografierter Prototyp des Born erstmals zeigt. Offenbar soll der Kompaktwagen stärker an die neueren Modelle Tavascan und Raval angepasst werden. Trotz Tarnung sind schmalere Leuchten vorne wie hinten erkennbar. Vermutlich werden auch die Stoßfänger überarbeitet.

Bildergalerie: Cupra Born Facelift (2026) Erlkönig (Fotos: Automedia)

Es ist noch nicht klar, ob wir mit den neuen Modellen auch neue Technik sehen werden; der Fokus liegt vor allem auf einem neuen Look außen und einem neuen Innenraum mit höherwertigen Materialien und weniger Touchpanels.

Aktuell gibt es den Born mit 170 kW Leistung und Akkus in den Größen 60/77 kWh netto. Topmodell ist seit Sommer 2024 der 240 kW starke Born VZ mit 79-kWh-Akku netto, der mit bis zu 185 kW laden kann. Wir erwarten in diesem Bereich keine gravierenden Änderungen. Weniger Leistung und kleinere Akkus dürften dem bald erscheinenden Cupra Raval vorbehalten bleiben.   

Interessant wird auch sein, was mit dem Cupra Born in Zukunft passiert. VW plant keinen neuen ID.3, wenn die MEB-Plattform ausläuft, und konzentriert sich auf den elektrischen Golf. Stellt Cupra möglicherweise den Born ein und bringt neben dem elektrischen Golf einen elektrischen Leon auf den Markt? Die Marke VW hat diesen Schritt im vergangenen Jahr angedeutet.