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Cupra Born Facelift (2026): Alle Preise, Daten und Neuerungen

Der kompakte Stromer erhält ein neues Design, echte Tasten am Lenkrad und mehr Reichweite. Und man bekommt 4.000 Euro Rabatt.

Cupra Born (2026): Das Exterieur
Bild von: Cupra

Das Facelift des Cupra Born ist bereits bestellbar, und zwar offenbar schon seit dem 7. April. Von diesem Datum stammt die aktuelle Preisliste, die bereits die neue Version zeigt. Damit stehen nun auch alle Daten und Preise fest. So haben wir unsere Modellübersicht aktualisiert.

Die Außenoptik des Kompaktstromers wurde an den Tavascan und den neuen Raval angeglichen, innen wird die oft kritisierte Bedienung durch neue Tasten verbessert, es gibt ein größeres Instrumentendisplay und das Betriebssystem basiert nun auf Android Automotive. Auch Antriebe und Akkus wurden verändert. 


ExterieurInterieurAntriebe/Akkus | Preise


Bildergalerie: Cupra Born Facelift (2026)

Exterieur

Vorn erhält der Kompaktstromer vor allem die Lichtsignatur mit Dreiecken, die wir vom Tavascan und vom neuen Raval her kennen. Aber auch die Schürze sieht nun deutlich anders aus, wie unsere Vergleichsbilder belegen:

Cupra Born VZ (2024)

Cupra Born VZ (2024)

Cupra Born (2026): Das Exterieur

Cupra Born (2026)

Am Heck wurden die Stoßfänger ebenfalls neu gestaltet, und wie der Raval erhält der Born nun ein illuminiertes Cupra-Logo hinten. Außerdem wird die Dreiecks-Lichtsignatur von den Scheinwerfern wieder aufgegriffen. Insgesamt wirken die Rückleuchten weniger filigran als bisher:

Cupra Born VZ (2024)

Cupra Born VZ (2024)

Cupra Born (2026): Das Exterieur

Cupra Born (2026)

Zu den bekannten Lackierungen Glacial White, Midnight Black, Aurora Blue, Vapor Grey und Dark Forest kommt Timanfaya Grey. Außerdem gibt es fünf Leichtmetallfelgen zur Auswahl, darunter zwei 19-Zöller und drei 20-Zöller. Was die Maße angeht, so sind die Überhänge deutlich länger als beim Schwestermodell von VW. Das führt zu einer rund sieben Zentimeter größeren Länge:

  Länge Breite Höhe Radstand Kofferraum
Cupra Born 4.336 mm 1.809 mm 1.543 mm 2.766 mm 385 Liter
VW ID.3 Neo 4.265 mm 1.809 mm 1.561 mm 2.769 mm 383–1.336 Liter

Interieur

Innen gibt es jetzt ein größeres Instrumentendisplay: Statt 5,3 Zoll misst es 10,25 Zoll. Damit ist es künftig genauso groß wie im Raval. Dazu kommt der bekannte 12,9-Zoll-Touchscreen. In dessen Rahmen sind fortan aber beleuchtete Schieberegler integriert, und das Betriebssystem basiert künftig auf Android Automotive. Damit stehen auch ein App-Store sowie vom Smartphone her bekannte Funktionen zur Verfügung – das dürfte bedeutet, dass die Navigation auf Google Maps basiert. Das Head-up-Display wird wie bisher optional angeboten. Zudem sollen die neuen Türverkleidungen vorn und hinten mehr Qualität bieten. 

Cupra Born VZ (2024)

Cupra Born VZ (2024)

Cupra Born (2026)

Cupra Born (2026)

Die unbeliebten Touchelemente am Lenkrad werden durch traditionelle Tasten ersetzt, und es gibt vier Tasten für die vier Fensterheber. Bisher hatte der Born (wie der ID.3) nur zwei Fensterheber-Tasten plus eine Taste für die Umschaltung zwischen vorn und hinten. Die runden Knöpfe am Lenkrad zur Auswahl der Fahrmodi und für den e-Boost bleiben bestehen. Anders als beim VW ID.3 Neo gibt es aber keine Tasten für die Klimabedienung.

Cupra Born (2026): Die Tasten am Lenkrad sind künftig konventionell ausgeführt, die Touchelemente sind passé

Die Touchelemente am Lenkrad sind passé

Bilder von: Cupra
Cupra Born (2026): Nun vier Tasten für die vier Fensterheber

Nun vier Tasten für die vier Fensterheber

Bilder von: Cupra

Vorn gibt es serienmäßig Schalensitze, bei den VZ-Versionen Cup-Supersport-Schalensitze. Außerdem finden sich Kupferakzente im gesamten Innenraum. Die Ambientebeleuchtung fließt kaskadenförmig durch die Tür und wird passend zum gewählten Fahrmodus animiert. Für die Fondinsassen gibt es nun Lüftungsdüsen an der Rückseite der Mittelkonsole.

Fünf Fahrmodi namens Range, Comfort, Performance, Individual und Cupra ermöglichen die Anpassung von Gaspedalkennlinie, Lenkung und Fahrwerk. Die elektrisch gesteuerten Stoßdämpfer (DCC Sport) bieten bis zu 15 Einstellungen – bisher war DCC nur bei der Topversion VZ an Bord. ESC Sport und breitere Reifen (235 mm) sollen für Agilität sorgen. Nach wie vor gibt es zudem eine Progressivlenkung.

Antriebe und Batterien

Wie gehabt werden drei Motor-Akku-Kombinationen angeboten. Doch während die Technik der Topversion VZ offenbar unverändert ist (APP550 mit der bekannten 79-kWh-Batterie), erhalten die beiden schwächeren Versionen anscheinend einen neuen Motor. Außerdem bekommt die Einstiegsversion die neue 58-kWh-Batterie, die aus dem Schwestermodell VW ID.3 Neo bekannt ist. Hier die Daten:

  Cupra Born
Plus
Cupra Born
Endurance
Cupra Born
VZ
Antrieb RWD 140 kW, 350 Nm RWD 170 kW, 350 Nm RWD 240 kW, 545 Nm
0–100 km/h / Vmax 8,0 Sek. / 160 km/h 7,0 Sek. / 160 km/h 5,6 Sek. / 200 km/h
WLTP-Verbrauch 14,2–16,6 kWh 14,4–16,8 kWh 14,1–16,2 kWh
Akku netto 58 kWh 79 kWh 79 kWh
WLTP-Reichweite 414–484 km 540–627 km 553–630 km

Bei den ersten beiden Versionen wird offenbar der neue Elektromotor mit 350 Nm Drehmoment (APP350) eingesetzt. Bei der Basisversion liegt der WLTP-Verbrauch in der sparsamsten Version um 1,4 kWh niedriger als bisher. Interessanterweise ist der Verbrauch der Topversion noch niedriger, obwohl diese größere Räder hat (20 statt 19 Zoll). Doch durch den gesunkenen Verbrauch bleibt die Maximalreichweite der Einstiegsvariante trotz des kleineren Akkus praktisch gleich. Hier ein kleiner Vergleich der neuen mit der alten Basisversion:

  Neue Basisversion Alte Basisversion
Antrieb 140 kW, 350 Nm 150 kW, 265 Nm
0–100 km/h 8,0 Sek. / 160 km/h 7,7 Sek. / 160 km/h
WLTP-Verbrauch 14,2–16,6 kWh 15,6–16,7 kWh
Akku netto 58 kWh 60 kWh
WLTP-Reichweite 414–484 km 379–478 km
Max. DC-Ladeleistung 105 kW 165 kW
DC-Ladedauer 10–80 % 26 min 24 min

Zur neuen 58-kWh-Batterie ist noch wenig bekannt. Cupra gibt jedoch im Datenblatt die Spannung der Batterien an. Bei der neuen 58-kWh-Batterie sind es maximal 305 Volt, während der 79-kWh-Akku 408 Volt bietet. Das könnte auf weniger Zellen bei dem kleinen Akku hindeuten. Eine NMC-Zelle hat typischerweise eine Spannung von 3,7 Volt; damit würden sich 82 Zellen ergeben. Eine andere Möglichkeit wäre eine LFP-Chemie, denn eine LFP-Zelle hat nur eine Spannung von 3,4 Volt.

Aufgeladen wird beim kleinen Akku nur mit maximal 105 kW, während beim großen 183 kW (bisher 185 kW) möglich sind. Hier die Ladedaten. Die Ladegeschwindigkeit und den Wert fürs Nachladen von Reichweite haben wir wie immer aus den Herstellerangaben errechnet: 

  Cupra Born
Plus
Cupra Born
Endurance
Cupra Born
VZ
Max. Ladeleistung AC/DC 11 / 105 kW 11 / 183 kW 11 / 183 kW
DC-Ladedauer 26 min 29 min 29 min
Ladegeschwindigkeit 1,6 kWh/min 1,9 kWh/min 1,9 kWh/min
Reichweite-Nachladen bis 13,0 km/min bis 15,1 km/min bis 15,1 km/min

Eine wichtige Neuheit ist, dass nun One-Pedal-Driving möglich ist. Die Stärke der Rekuperation wird ab der 170-kW-Version serienmäßig über Lenkradwippen eingestellt. Diese Varianten besitzen zudem eine Launch Control, mit der man die maximale Beschleunigung aus dem Stand erreicht.

Ausstattung und Preise

Der neue Cupra Born ist bereits konfigurierbar, und es gibt eine komplette Preisliste. Im Konfigurator sind die Preise niedriger als in der Preisliste angegeben. Das liegt offenbar am Cupra-Tribe-Bonus in Höhe von 4.000 Euro, der laut Website bis Ende Juni 2026 gewährt wird.

Der Cupra-Tribe-Bonus gilt bis Ende Juni 2026 (Screenshot von der Website)
Bild von: Cupra

Auch die Listenpreise wurden erfreulicherweise gegenüber der alten Version nicht erhöht, sondern sogar gesenkt, vor allem bei den beiden höherwertigen Varianten.

  Cupra Born
Plus
Cupra Born
Endurance
Cupra Born
VZ
Preis lt. Konfigurator 35.990 Euro 41.990 Euro 46.990 Euro
Listenpreis 39.990 Euro 45.990 Euro 50.990 Euro
Listenpreis bisher 40.450 Euro 47.350 Euro 52.870 Euro

Der ID.3 Neo ist nicht viel günstiger. So verlangt VW für die Version mit 140 kW und 58-kWh-Batterie mindestens 39.195 Euro, für die 170-kW-Variante mit dem gleichen Akku 44.995 Euro. Ein Äquivalent zur VZ-Version ist dort noch nicht verfügbar, es gibt aber eine Einstiegsvariante mit 125 kW und 50-kWh-Akku für knapp 34.000 Euro. Auch von den VW-Preisen darf man bis Ende Juni einen Rabatt von 4.000 Euro abziehen.

Zur Serienausstattung gehören schon bei der Basisversion 19-Zoll-Aluräder, LED-Licht, Abbiege- und Schlechtwetterlicht, Licht- und Regensensor, elektrisch einstell-, beheiz- und anklappbare Außenspiegel, ein beheizbares Lederlenkrad, Parkpiepser vorn und hinten, Abstandstempomat (ACC), Spurhalteassistent, Totwinkelwarner, Kreuzungsassistent und eine nicht näher erläuterte "Car-to-X-Funktion". Eine Sitzheizung ist für 540 Euro bestellbar.

Bei der Endurance-Version kommt das Lenkrad mit Rekuperationswippen, Cupra-Mode-Selector für die Fahrmodi und e-Boost-Knopf hinzu. VZ schließlich bietet 20-Zöller, Matrix-LED-Scheinwerfer, adaptive Dämpfer (DCC), Außenspiegel mit Memory-Funktion, beleuchtete Türgriffe, Zweizonen-Klimaautomatik, Sport-Schalensitze vorn mit Memory-Funktion, Lendenwirbelstütze und Sitzheizung, Digital Key, Rückfahrkamera und kabelloses Handy-Laden.

Die erwähnten Matrix-LED-Scheinwerfer sind neu im Angebot. Erstmals wird auch eine Anhängerkupplung angeboten, mit der man zwar keine Anhänger ziehen, aber zumindest einen Fahrradträger nutzen kann. Ebenfalls neu ist die Vehicle-to-Load-Funktion (V2L), mit der man die Traktionsbatterie als Energiequelle für externe Geräte wie Laptops oder E-Bikes nutzen kann.

Zudem gibt es nun einen Digital Key. Damit kann das Fahrzeug per Smartphone entriegelt und gestartet werden. Bis zu vier digitale Schlüssel können eingerichtet werden, ein fünfter ist für die Person reserviert, die das Auto hauptsächlich nutzt. Funktionen wie Open on Approach und Walk Away Lock sollen den Komfort erhöhen. Alternativ kann man eine "Smart Card" zum Entriegeln nutzen.

Auch die Assistenzsysteme wurden verbessert. So bietet der Travel Assist nun eine cloudgestützte Geschwindigkeitsregelung – möglicherweise ist dies die erwähnte Car-to-X-Funktion. Neben Tempolimits erkennt das System nun auch Ampeln und Fußgängerüberwege, zudem wird das Tempo vor scharfen Kurven automatisch abgesenkt. Außerdem hilft ein neuer Kreuzungsassistent, Kollisionen zu vermeiden. Das Antikollisionssystem Front Assist bietet künftig mehrstufige Warnungen – visuell, akustisch und taktil –, bevor es bei Bedarf eine automatische Bremsung einleitet.

Der Cupra Born wurde in Barcelona entworfen und entwickelt. Er wird wie gehabt in Zwickau produziert. Die Produktion beginnt im zweiten Quartal 2026, die Markteinführung ist für den Sommer dieses Jahres geplant.

Cupra Born (2026) im Video

Unter dem Strich

Cupra spendiert dem Born ein Facelift, bei dem sich außer der Optik vor allem die Bedienung ändert. Zudem bekommen die beiden schwächeren Versionen einen sparsameren Antrieb. Keinen ersichtlichen Vorteil bietet dagegen die neue 58-kWh-Batterie: Sie ist nicht nur kleiner als die alte, sondern lässt sich auch langsamer laden. In den nächsten Tagen werden wir die neue Version testen. Möglicherweise erfahren wir bei dem Event auch mehr zur Technik.  

Letzte Änderung am 21. April 2026: Tabelle mit den maßen eingefügt.