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Hyundai Ioniq 3: Neuer Stromer wird im April 2026 vorgestellt

Zuvor hatten Erlkönigbilder ein zeilenartiges Display direkt hinter der Frontscheibe und einen separaten Touchscreen gezeigt (Update).

Screenshot von der deutschen Hyundai-Website:
Bild von: Hyundai

Der Ioniq 3 wird im April 2026 vorgestellt. Das geht aus der Website von Hyundai Deutschland hervor, wie zuerst dem KoreanCarBlog auffiel. Ansonsten ist der Website nicht viel zu entnehmen. Es heißt dort nur, weitere Details und Bilder würden "in Kürze" folgen.

Im Juli und August gab es erste Erlkönigbilder und ein Video, auf denen das Auto aber noch stark getarnt war. Im September wurde der Wagen dann als Concept Three auf der IAA gezeigt. m November gelangen SHProshot neue Bilder, mit viel weniger Tarnung. Auch erste Bilder vom Cockpit gab es schon – und das fällt völlig anders aus als bei Ioniq 5 & Co.

Bildergalerie: Hyundai Concept Three (2025)

Die Bilder vom Exterieur wurden auf dem X-Account des KoreanCarBlog veröffentlicht. Sie zeigen, dass der Neuling ähnlich aussieht wie die IAA-Studie. Zu erkennen ist der gleiche scharfe Knick, wo die A-Säule mit dem Dach zusammentrifft, der bei der Studie und bei unseren Erlkönigbildern zu erkennen war. Außerdem ist ein kecker Heckspoiler zu sehen. Auch die Heckleuchten in Form eines dünnen durchgehenden Streifens sehen ähnlich aus. Zu erkennen ist zudem, dass das Auto Muldengriffe erhält: 

 

In einem weiteren Posting auf X zeigte das auf die Fahrzeuge von Hyundai, Kia und Genesis spezialisierte Medium Bilder vom Cockpit. Es sieht völlig anders aus als bei den bisherigen Elektroautos des Konzerns, die alle zwei horizontale Displays direkt nebeneinander besitzen. Stattdessen ist hier ein einzelnes, fast zeilenartiges Instrumentendisplay direkt an der Frontscheibe zu erkennen. Dazu kommt ein relativ konventioneller Touchscreen, der auf den Bildern allerdings nur auf der linken Seite Inhalte anzeigt, während die rechte Hälfte schwarz bleibt. Außerdem sind physische Tasten unter dem Touchscreen zu erkennen:

 

Im Juli hatten uns die Erlkönigjäger von Automedia erste Bilder von dem Modell geschickt. Darauf hatte der Wagen noch eine voluminöse Tarnung, besonders am Heck. Zu erkennen war aber der erwähnte, charakteristische Knick: 

Bildergalerie: Hyundai Ioniq 3 als Erlkönig (7/2025)

Einen Monat später entdeckten wir ein Video von CarSpyMedia. Der Film wurde offenbar am Hyundai-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim aufgenommen und zeigt wahrscheinlich sogar das gleiche Fahrzeug wie die Fotos, denn das Nummernschild stimmt überein:

Optisch zeigt sich der Ioniq 3 als klassischer Fünftürer ohne die SUV-typische erhöhte Bodenfreiheit. Er ähnelt dem Verbrenner-Kleinwagen i20, weist jedoch am Heck auch Elemente des Genesis GV60 auf. Die schräg ansteigenden hinteren Seitenscheiben sollen vermutlich insbesondere Kunden ansprechen, die sich bisher für den 4,18 Meter langen Hyundai Bayon mit Verbrenner entschieden haben. Anders als bei einigen Konkurrenten sitzen die hinteren Türgriffe in klassischer Position und nicht im Türrahmen.

Auch die Front erinnert an aktuelle Hyundai-Modelle: Schmale Leuchten im Stil des gelifteten Ioniq 6 und eine sogenannte Clamshell-Motorhaube prägen die Optik. Das noch heftig getarnte Heck unterstreicht den Coupé-Charakter mit stark geneigter Heckklappe und schlanken Rückleuchten.

Hyundai Ioniq 2 (2026) Erlkönig

Ioniq 2: Die Form der hinteren Seitenscheiben ist charakteristisch

Bild von: Automedia

Intern als "BJ1" bezeichnet, basiert das Modell auf der E-GMP-Plattform, jedoch in der Version mit Frontantrieb. Um den Preis wettbewerbsfähig zu halten, setzt Hyundai auf ein 400-Volt-System. Angeblich sollen verschiedene Leistungsstufen bis 110 kW angeboten werden. Die Batterie soll eine Reichweite von rund 400 Kilometern ermöglichen.

Der Ioniq 3 wird sich oberhalb des 3,83 Meter langen Hyundai Inster, aber unter dem 4,36 Meter langen Kona Elektro einsortieren, vermutlich im Bereich zwischen 4,10 und 4,20 Meter. Damit wäre das Auto ein großer Kleinwagen oder ein kleiner Kompaktwagen. Entsprechend werden wohl auch die Preise ausfallen. Das hieße, der Basispreis wird zwischen 24.000 Euro (Inster) und 38.000 Euro (Kona Elektro) liegen.

Unter dem Strich

Der Hyundai Ioniq 3 wird wohl ein neuer Rivale des VW ID. Polo werden. Er wird teurer sein als die Stellantis-Modelle auf Basis der Smart Car Platform wie der Citroen e-C3 oder der Fiat Grande Panda Electric, die in der gleichen Größenklasse starten, preislich aber tiefer positioniert sind. Der Hyundai-Neuling dürfte auch deutlich stärker sein als diese und mindestens 400 km Reichweite bieten. Mehr wissen wir spätestens im April, denn dann wird das Auto präsentiert.