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Für eine persönlichere Erfahrung

Xiaomi SU7 Ultra “Extreme“ auf dem Nürburgring erwischt

Offenbar plant auch diese China-Marke einen Rekordjäger

Xiaomi SU7 Ultra
Bild von: Automedia

Dass die chinesische Konkurrenz günstigere und mittlerweile qualitativ absolut konkurrenzfähige Elektroautos baut, ist eine Realität, mit der man sich in der Porsche-Zentrale in Zuffenhausen zähneknirschend abgefunden hat. Schließlich konnte man sich in der Chefetage bislang mit dem Gedanken trösten, dass die eigene Vormachtstellung auf der Rennstrecke unangetastet bleibt und nach wie vor niemand bessere Sportwagen konstruiert als Porsche selbst.

Doch nun gerät selbst dieser sicher geglaubte Thron ins Wanken. Ausgerechnet ein etablierter Mobiltelefonhersteller schickt sich an, mit seinem allerersten Automobilprojekt die historischen Rundenrekorde der Stuttgarter Traditionsmarke zu pulverisieren.

Bildergalerie: Xiaomi SU7 Ultra "Extreme" (2027) Erlkönig

Besonders schmerzhaft trifft diese Entwicklung die Verantwortlichen auf der legendären Nürburgring-Nordschleife. Die anspruchsvolle Rennstrecke in der Eifel wird von den Ingenieuren aus Zuffenhausen gerne als das firmeneigene Wohnzimmer bezeichnet, da hier fast jedes Porsche-Modell im Laufe seiner Entwicklungsphase eine neue Bestzeit aufgestellt hat.

Mit einer offiziell gemessenen Rundenzeit von 7:04,957 Minuten hatte sich der Xiaomi SU7 Ultra kurzzeitig an die Spitze gesetzt. Mit dem Manthey Kit erzielte aber am 7. Mai 2026 Porsche-Entwicklungsfahrer Lars Kern am Steuer eines Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket mit einer Zeit von 6:55,533 Minuten auf der Nordschleife des Nürburgrings eine neue Bestzeit für Elektrofahrzeuge der Oberklasse. 

Für die chinesischen Entwickler ist dieser Erfolg nun wohl Anlass für einen Konter. In der hochdynamischen Automobilbranche Chinas gilt nicht ohne Grund das Prinzip, das Erreichte umgehend mit einer noch leistungsstärkeren Variante zu übertreffen.

Xiaomi SU7 Ultra

Xiaomi SU7 Ultra "Extreme" (2027) Erlkönig

Bild von: Automedia

Genau diesen Plan scheint Xiaomi nun in die Tat umzusetzen. Erlkönig-Fotografen an der Nordschleife haben kürzlich Aufnahmen eines stark modifizierten Prototyps gemacht, bei dem es sich aller Voraussicht nach um eine noch radikalere Ausführung mit dem Namen Xiaomi SU7 Ultra Extreme handelt.

Das gesichtete Testfahrzeug präsentiert sich mit tiefgreifenden aerodynamischen Anpassungen. Ein gewaltiger Heckdiffusor, ein markanter Heckflügel sowie eine weitaus aggressiver gestaltete Frontpartie prägen das optische Erscheinungsbild des Prototyps. Hinzu kommen auffällig dimensionierte Luftauslässe in den vorderen Kotflügeln und auf der Motorhaube. Diese Modifikationen deuten unmissverständlich darauf hin, dass Xiaomi die Motorleistung nochmals signifikant anheben möchte.

In Branchenkreisen wird bereits spekuliert, dass zusätzliche Pferdestärken mobilisiert werden, um die Beschleunigung aus dem Stand auf einhundert Kilometer pro Stunde auf einen Fabelwert von rund 1,5 Sekunden zu drücken. Damit untermauert der chinesische Technologiekonzern eindrucksvoll seinen Anspruch auf die absolute Performance-Krone im Segment der elektrischen Sportwagen.