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VW e-Transporter in drei neuen Karosserievarianten

Jetzt auch als Pritsche mit Doppelkabine sowie teilverglast als Kastenwagen Plus und Kastenwagen mit L-Trennwand

VW Transporter mit L-Trennwand (2025)
Bild von: Volkswagen

VW erweitert die Palette für seinen e-Transporter. Das Modell, das sich die Technik mit dem Ford E-Transit/E-Tourneo Custom teilt, ist nun auch als Pritsche mit Doppelkabine sowie in zwei neuen Kastenwagen-Varianten erhältlich, wie VW Nutzfahrzeuge nun meldet.

Neben dem klassischen Kastenwagen für den Gütertransport und dem verglasten "Kombi" für den Personentransport sind nur drei weitere Varianten des Elektrotransporters auf dem Markt: der Pritschenwagen mit Doppelkabine und großer Ladefläche (ab 62.128 Euro), der Kastenwagen Plus für den kombinierten Güter- und Personentransport (ab 61.386 Euro) und der auf dem Kastenwagen Plus aufbauende Kastenwagen mit L-Trennwand im Laderaum (ab 62.760 Euro). Die Modelle sind bereits konfigurierbar, die genannten Preise beziehen sich auf die Elektroversionen.

VW e-Transporter als "Pritsche DoKa" (Bild aus dem Konfigurator von VW Nutzfahrzeuge)
Bild von: Volkswagen

Der Pritschenwagen mit Doppelkabine, kurz Pritsche DoKa genannt, hat laut VW kaum Wettbewerber und ist vor allem in der Baubranche sowie in der Forstwirtschaft und bei Gartenbaubetrieben beliebt. Die Karosserieversion mit vier Türen und offener Ladefläche kann nun erstmals mit Elektroantrieb bestell werden, und zwar als Hecktriebler in den Leistungsstufen 100 kW, 160 kW und 210 kW. Der Strom kommt stets aus einer Batterie mit 64 kWh netto.

Wie die Dieselvarianten hat auch die Elektroversion eine 4,2 Quadratmeter große Ladefläche und basiert auf dem Transporter mit langem Radstand (3.500 mm). Innen gibt es vorne eine "Beifahrerdoppelsitzbank",  also einen normalen Fahrersitz und zwei schmale Beifahrersitze. Hinten wird eine Dreiersitzbank eingebaut. Hinter der viertürigen Doppelkabine folgt die 2.169 mm lange und 1.945 mm breite Pritsche.

Die Ladekante ist zwischen 956 und 980 mm hoch und mit herunterklappbaren Alu-Bordwänden ausgestattet. Die Nutzlast der Elektroversion liegt laut Konfigurator zwischen 348 und 785 Kilo, die Anhängelast bei bis zu 2.000 Kilo. Für spezielle Anwendungen kann man die Ladefläche abbestellen und stattdessen einen individuellen Aufbau auf das Fahrgestell montieren.

VW Transporter Plus (2025)

Kastenwagen Plus: Das Insassenabteil

Bilder von: Volkswagen
VW Transporter Plus (2025)

Kastenwagen Plus: Der Laderaum

Der Kastenwagen Plus ist die teilverglaste Variante für den kombinierten Güter- und Personentransport; unser Titelbild zeigt den Wagen von außen. Diese Version besitzt in der zweiten Sitzreihe eine Dreiersitzbank. Für die erste Sitzreihe hat man die Wahl zwischen einem und zwei Beifahrersitzplätzen. Zwischen Fahrgast- und Laderaum befindet sich eine Kunststofftrennwand mit einem Fenster. Die Fondinsassen steigen über eine Schiebetür auf der Beifahrerseite zu; optional gibt es eine zweite Schiebetür auf der Fahrerseite. Die Schiebetüren sind mit Fenstern ausgestattet.

VW Transporter mit L-Trennwand (2025)

VW Transporter mit L-Trennwand (2025)

Bilder von: Volkswagen
VW Transporter mit L-Trennwand (2025)

VW Transporter mit L-Trennwand (2025)

Erstmalig im Angebot ist der Kastenwagen mit L-Trennwand. Auch dieser ist für den gleichzeitigen Transport von Insassen und Gütern ausgelegt. Statt einer geraden Zwischenwand wird hier eine L-förmige Trennwand aus Metall eingebaut. Hier werden hinten nur zwei Einzelsitze eingebaut. Auf der Fahrerseite reicht der Laderaum bis zur ersten Sitzreihe; dadurch können im Kastenwagen mit L-Trennwand (sie schützt die zweite Sitzreihe auch seitlich) auf der Fahrerseite besonders lange Gegenstände transportiert werden.

Für die erste Reihe hat man wie beim Kastenwagen Plus die Wahl zwischen einem und zwei Beifahrerplätzen, das heißt, hier haben nur fünf Insassen Platz. Hier werden serienmäßig zwei Schiebetüren verbaut; auf der Beifahrerseite ist die Schiebetür stets mit einem Fenster ausgestattet.

Die Kastenwagen (mit Elektroantrieb wie mit Diesel) können auch in der Offroad-Ausstattung PanAmericana konfiguriert werden. Diese bietet einen schickeren Innenraum und robuste Beplankungen außen. Der Kastenwagen Plus wird zudem in einer "Edition"-Version angeboten, die unter anderem 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und ein schwarz lackiertes Dach besitzt.

Der Transporter wird in Deutschland mit einer Fünf-Jahres-Garantie angeboten.

Unter dem Strich

Der VW e-Transporter ist nicht so schick wie der ID. Buzz Cargo, und mit einem Basispreis von rund 55.000 Euro ist er auch nicht günstiger – den Nutz-Buzz gibt es "schon" ab etwa 51.000 Euro. Auch sind die Reichweiten mit maximal etwa 350 km beim e-Transporter Kastenwagen deutlich geringer als beim Buzz Cargo, der mit der 79-kWh-Batterie bis zu 460 km schafft. Auch kann der ID. Buzz Cargo mit 1.000 bis zu 1.800 Kilo (beim 250 kW starken GTX) schwerere Anhänger ziehen, denn der e-Transporter Kastenwagen schafft nur 750 Kilo.

Die Zuladung ist jedoch teilweise größer: Für den Cargo werden bis zu etwa 740 Kilo angegeben, beim e-Transporter Kastenwagen sind es teils 1.100 Kilo. Außerdem bietet der e-Transporter viel mehr Karosserievarianten. Mit der Pritsche DoKa und den beiden teilverglasten Varianten kommen nun noch zwei hinzu.