Smart #2: Die Abmessungen stehen auf der IAA-Transportkiste
Danach wird der Elektro-Zweisitzer maximal 3,10 Meter lang. Aber er wird erst Ende 2026 vorgestellt und startet dann wohl 2027.
Die Holzkiste am Münchner Odeonsplatz stieß im Publikumsgetümmel auf keinerlei Interesse. Auf der Box am Smart-Stand war der Modellname Smart #2 samt der ungefähren Abmessungen zu lesen. Auch wenn es sich wohl um die Maße der Transportkiste handelt und nicht um die des Autos. Danach bleibt der Neuling jedenfalls unter 3,10 Meter.
Die aufgesprühten Maße in Millimeter sind L: 3100 B: 1800 H: 1800. MBPassion will wissen, dass der Neuling sogar unter drei Meter bleibt. Auch damit wäre er noch deutlich größer als der Vorgänger Fortwo, der zuletzt 2,70 m lang war. Nach der Aufschrift an der Schmalseite der Box startet der Wagen auch erst 2027.
Gerüchte über einen Smart #2 gibt es schon seit anderthalb Jahren, aber erst am 2. September hat der Hersteller den Zweisitzer offiziell bestätigt. Das war kurz vor der IAA in München, deswegen lag eine Präsentation auf der Messe nahe. Aber nichts da, der Smart #2 soll erst Ende 2026 vorgestellt werden, und zwar angeblich in der Nähe von Paris.
Die Evolution des kleinen Zweisitzers von Smart - mit der Silhouette des #2
Der elektrische Zweisitzer von Smart startete 2009 und ist seit 2023 nicht mehr konfigurierbar. Er wurde aber noch bis März 2024 gebaut, um eingegangene Bestellungen abzuarbeiten. Dass der Smart EQ Fortwo einen Nachfolger erhalten soll, bestätigte Smart-Europa-Chef Dirk Adelmann schon 2024 gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Die elektrische Reichweite solle sich gegenüber dem Fortwo EQ verdoppeln und mindestens 250 Kilometer betragen, so Adelmann damals. Technische Basis sollte nicht die Sustainable Experience Architecture (SEA) sein, welche die bisherigen Modelle trägt, sondern eine neue Electric Compact Architecture (ECA).
In der Pressemeldung vom 2. September hieß es, man habe die Machbarkeitsstudie "Projekt: two" abgeschlossen. Jetzt wolle man den Smart #2 entwickeln. Wie der Smart #1, #3 und #5 wird das Fahrzeug vom Mercedes-Designteam entworfen, aber in China gebaut. Europa soll der Hauptmarkt für das A-Segment-Modell sein. Den Zweisitzer eingeschlossen, kündigt Smart die weltweite Einführung von drei vollelektrischen Modellen innerhalb von drei Jahren an. Diese sollen ganz verschiedene Kundschafts-Gruppen ansprechen.
Adelmann sagte, die Markteinführung des Smart #2 markiere "einen Meilenstein" für die Marke. Er erhofft sich "eine neue Ära der individuellen urbanen Mobilität", insbesondere "in klassischen Smart-Städten wie Rom oder Paris".
Zwischen dem #1 und dem #3 ist noch ein Platz frei ...
Mit den vier Modellen #1, #2, #3 und #5 decke man "alle wesentlichen Anforderungen der modernen Mobilität ab, vom agilen Stadtauto bis zum Premium-SUV der Mittelklasse". Da fragt sich nur, warum man dann noch Platz gelassen hat für einen #4. Offenbar startet der in einer weniger wichtigen Klasse ...
Unter dem Strich
Das bisher günstigste Smart-Modell, der #1 Pure, ist mit dem Herstellerrabatt von 4.500 Euro ab 32.490 Euro zu haben. Darunter bleibt massig Raum für ein günstigeres Modell, zumal es den Leapmotor T03 schon für rund 19.000 Euro gibt und nun mehr und mehr Stromer unter 25.000 Euro starten, siehe Fiat Grande Panda Elektro, Hyundai Inster oder Citroen e-C3. Ein Zweisitzer wäre eine willkommene Bereicherung, vor allem wegen der kleinen Abmessungen, die das Parken und Wenden in den Großstädten vereinfachen. Große Reichweiten darf man aber nicht erwarten, denn der Platz für die Batterie ist bei 2,70 Meter Gesamtlänge sehr begrenzt.
Auch interessant
Smart Concept #2 offiziell enthüllt: Zurück zu den Wurzeln
Jeep Avenger (2027): Neues Modelljahr mit beleuchtetem Grill
Smart #2: Erste Skizzen des Fortwo-Nachfolgers
"Pleos Connect": Neues Infotainment für Hyundai, Kia, Genesis
Smart #5 Brabus (2026) im Test: Der Anti-Smart, der begeistert
Leapmotor B05 Ultra: Startet die Sportversion bald bei uns?
Smart #1 und #3: Rabatte nochmal erhöht auf 6.000 Euro