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Für eine persönlichere Erfahrung

Skoda Epiq: Neue Erlkönigbilder des 25.000-Euro-Autos

Die Serienversion des kleinen SUVs wird erst Mitte 2026 enthüllt.

Skoda Epiq als Erlkönig
Bild von: Automedia

Update vom 19. Mai 2026: Inzwischen gibt es Bilder ohne Tarnung und der Epiq ist bestellbar.

Die kleinen Elektroautos der Electric Urban Car Family aus dem VW-Konzern kommen näher. Den Anfang machen der Cupra Raval und der VW ID. Polo, aber auch die eher SUV-artigen Modelle VW ID. Cross und Skoda Epiq sind in der Mache. Das belegt nun ein neuer Erlkönig des Epiq.

Die Spezialisten von Automedia fotografierten das Auto in der Nähe von Barcelona. Sie zeigen, dass viele Elemente der Studie übernommen werden. Gut zu sehen sind die großen Lufteinlässe in der Frontschürze. Diese steht deutlich weiter nach vorn als die Partie, die man bei Verbrennern als Grill bezeichnete und die Skoda "Tech-Deck Face" nennt. Auch die Scheinwerfer sind gut zu sehen, während die T-förmigen Tagfahrlichter darüber noch teilweise unter der Tarnung verborgen sind. Auch die mittige Senke in der Fronthaube ist zu erkennen.

Skoda Epiq als Erlkönig

Skoda Epiq als Erlkönig

Bild von: Automedia
Skoda Epiq Concept (IAA 2025)

Die Studie von der IAA 2025

Bild von: Skoda

Das Heck sieht ebenfalls ähnlich aus wie bei der Studie: die gleiche Haiflossen-Antenne auf dem Dach, der gleiche links und rechts heruntergezogene Dachspoiler, der gleiche Heckscheibenwischer und die gleiche Schürze, die nach hinten absteht und für eine robuste Optik sorgt. Auch hier ist die Lichtsignatur nur zu erahnen. Man sieht eine waagerechte Lichtlinie und ein kleines Stück des vertikalen Teils. Die Türgriffe sind wie bei der Studie als Bügel ausgeführt.

Skoda Epiq als Erlkönig

Skoda Epiq als Erlkönig

Bild von: Automedia
Skoda Epiq Concept (IAA 2025)

Skoda Epiq Concept (IAA 2025)

Bild von: Skoda

Auf der IAA im September 2025 hatte Skoda eine Studie des kleinen Elektro-SUVs gezeigt. Es sollte sich um das fast endgültige Design handeln. Die Serienversion soll Mitte 2026 vorgestellt werden, hieß es damals. Der etwa 4,10 Meter lange Epiq bietet Platz für fünf Insassen und verfügt über einen 475 Liter großen Kofferraum, was für dieses Segment enorm ist. Die Reichweite soll bis zu 425 Kilometer betragen. Das wären rund 100 km mehr als der Citroen e-C3 mit 44-kWh-Akku schafft, der ab 23.300 Euro zu haben ist.

Skoda Epiq Concept (2024)

Skoda Epiq Concept (2024)

Skoda Epiq Concept (IAA 2025)

Skoda Epiq als Studie (IAA 2025)

Eine erste Designstudie des Epiq hatte Skoda bereits 2024 gezeigt. Die Unterschiede waren aber eher gering. Schon der erste Entwurf hatte die T-förmige Lichtsignatur, die entfernt an den Kia EV3 erinnert und sich deutlich vom Look des Elroq und Enyaq abhebt. Der Elroq war das erste Serienmodell mit der "Modern Solid"-Designsprache. Deren volle Ausprägung soll aber erst beim Epiq verwirklicht sein.

Skoda Epiq Concept (IAA 2025)
Bild von: Skoda

Die matte Lackierung der IAA-Studie im Farbton Cashmere wird mit einem glänzend schwarzen Element am Tech-Deck Face kombiniert, das den Chromgrill älterer Skoda-Modelle ersetzt. Dazu kommt ein glänzend schwarzes Dach, während die Kratzschutzleisten mattschwarz sind.

Skoda Epiq Concept (IAA 2025)
Bild von: Skoda

Am Heck hat der Epiq ähnliche T-förmige Leuchten wie vorn, hier natürlich in Rot. Fürs Interieur versprach Skoda ein schlichtes Design, intuitiv bedienbare Technik mit Fokus auf Funktionalität und mehrere "Simply Clever"-Lösungen. Außerdem bietet der Wagen kabelloses Aufladen von Smartphones und etliche physische Tasten und Scrollräder. Bilder vom Cockpit zeigte Skoda im September 2025 nicht. Vermutlich wird es ähnlich ausfallen wie das Interieur des ID. Polo und des ID. Cross. Die Studie von 2024 hatte allerdings ein deutlich kleineres Instrumentendisplay: 

Skoda Epiq Concept (2024)

Epiq-Cockpit bei der Studie von 2024
Bild von: Volkswagen

VW ID. Cross Concept (2025): Das Cockpit

Cockpit des ID. Cross Concept

Der Epiq soll 2026 als drittes Elektromodell der Marke nach dem Enyaq und dem Elroq auf den Markt kommen. Mit einem Basispreis von 25.000 Euro soll der Wagen ähnlich günstig sein wie der VW ID. Polo. Vermutlich sind auch die Antriebe und Akkus die gleichen: VW hat Versionen mit 85, 99, 155 und 166 kW sowie Batterien mit 37 und 52 kWh angekündigt. Gebaut wird der Epiq in Pamplona, das im Nordosten Spaniens in der Provinz Navarra liegt. Der ID. Polo und der Cupra Raval werden dagegen in Martorell bei Barcelona produziert. 

Unter dem Strich

Der Skoda Epiq ist wohl das Schwestermodell des VW ID. Cross. Von beiden gab es offiziell bislang nur Designstudien zu sehen, doch die Serienversionen dürften ähnlich aussehen. Für den Epiq belegt das nun ein neuer Erlkönig. Ebenfalls 2026 starten könnte noch der elektrische Siebensitzer, den wir von der Studie 7S Concept her kennen. Der "elektrische Octavia Combi" dagegen soll erst Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen.