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Renault Twingo Electric (2026): Übersicht mit Daten und Preisen

Der 3,79 m lange Kleinstwagen hat stets einen 60-kW-Frontantrieb und rund 260 km Reichweite.

Renault Twingo E-Tech Electric (2026) in Gelb
Bild von: Renault

Der Renault Twingo Electric ist seit Anfang Januar in Deutschland bestellbar. Zunächst gab es nur die Version Techno für 21.590 Euro, doch einen Monat später folgte die versprochene Variante Evolution für 19.990 Euro. Nach der Fahrvorstellung Ende März/Anfang April haben wir unsere Modellübersicht um neue Informationen und eine umfassende Bildergalerie zur Technik erweitert.

Als Studie vorgestellt wurde der Kleinstwagen schon im Jahr 2023, und bereits wurde versprochen, dass die Preise unter 20.000 Euro starten und das Fahrzeug in weniger als zwei Jahren entwickelt wird. Beides wurde geschafft. Der neue Renault Twingo Electric basiert wie der Renault 5 und Renault 4 auf der Plattform RGEV Small (früherAmpR Small), aber die Technik ist völlig anders. Die folgenden Änderungen waren nötig, um das Modell unter die 20.000-Euro-Marke zu drücken:

  • Permanentmagnetmotor (PSM) statt eines elektrisch erregten Synchronmotors (EESM)
  • Akku aus LFP-Zellen in Cell-to-Pack-Bauweise mit Luftkühlung und Heizplatte
  • Verbundlenker- statt Mehrlenkerachse hinten 

Exterieur/MaßeInterieurAntrieb/Akku/Technik | Preise/Ausstattungen


Bildergalerie: Renault Twingo Electric (2026)

Exterieur und Maße

Mit 3,79 Metern ist der Elektro-Twingo etwas länger als der Dacia Spring und minimal kürzer als der Hyundai Inster. Mit 1,49 m ist der Wagen aber niedriger, besonders im Vergleich zum ziemlich hohen Inster:

  Länge Breite Höhe Radstand Kofferraum
Fiat 500 Elektro 3,63 m 1,68 m 1,52 m 2,32 m 185-550 Liter
Dacia Spring 3,70 m 1,58 m 1,52 m 2,42 m 308-1.004 Liter
Renault Twingo Electric 3,79 m 1,72 m 1,49 m 2,49 m 305-966 Liter
Hyundai Inster 3,83 m 1,61 m 1,58 m 2,58 m 280-1.059 Liter
Renault 5 Electric 3,92 m 1,74 m 1,50 m 2,54 m 326-1.106 Liter
Citroën e-C3 4,02 m 1,76 m 1,57 m 2,54 m 310 Liter

Bei der Gestaltung orientierte sich das Designteam des Technocentre in Paris-Guyancourt am ersten Twingo von 1992. Und das Resultat überzeugt, wie wir bei der Enthüllung in Paris am 30. Oktober 2025 feststellten: Die Ähnlichkeit ist deutlich, obwohl man sich nicht sklavisch an das Original gehalten hat. Gelungenes Retro-Design ähnlich wie beim R5 also. 

Renault Twingo Electric (2026): Der Twingo zeigt ein freundliches Gesicht

Von vorne zeigt der Twingo sein freundliches Gesicht - mit den Leuchten als Augen, der schwarzen Leiste als Mund und den Rammschutzelementen als Bäckchen.

Bilder von: InsideEVs
Renault Twingo Electric (2026) mit eingeschaltetem Licht: Die auffälligen Teile der Frontleuchten sind LED-Tagfahrlichter, die eigentlichen Scheinwerfer werden kaschiert.

Twingo mit eingeschaltetem Licht: Die auffälligen Teile der Frontleuchten sind LED-Tagfahrlichter, die eigentlichen Scheinwerfer werden kaschiert.

Bilder von: InsideEVs

Wie der erste Twingo ist die neue Version ein Viersitzer, aber kein Drei- sondern stets ein Fünftürer. Die Form der klassischen Frontleuchten wurde aufgenommen, doch die Scheinwerfer sind viel kleiner, sie werden hinter dunklen Deckgläser verborgen. Auch das Heck ist sehr eigenständig.

Renault Twingo Electric (2026): Sehr eigenständig ist auch das Heck mit den aufwendigen Rückleuchten

Auch am Heck gibt es nach außen gedrückte Leuchten

Bild von: InsideEVs

Zur Aerodynamik gibt es bisher keinen cW-Wert, doch der für den Luftwiderstand entscheidende Wert A x cW wird mit 0,656 angegeben. Hier geht auch die Stirnfläche A ein.

Interieur und Bedienung

Auch das Cockpit des Twingo sieht anders aus als bei R4 und R5. Während die großen Brüder jeweils zwei 10-Zoll-Displays direkt nebeneinander haben, bekommt der Kleinstwagen stets ein 7-Zoll-Instrumentendisplay und einen 10-Zoll-Touchscreen. Allerdings besitzt die Basisversion Evolution kein Navigationssystem; hier soll man stattdessen mit dem eigenen Smartphone über Apple CarPlay oder Android Auto navigieren.

Renault Twingo E-Tech Electric (2026): Das Cockpit

Das Cockpit mit poppiger Instrumentenanzeige und tief angeordnetem Touchscreen. Beim Techno findet sich die Außenfarbe am Armaturenbrett wieder, bei Evolution ist die Blende stets weiß.

Bild von: Renault

Die Techno-Version dagegen bietet Google-Dienste, wodurch Google Maps zur Navigation einschließlich dynamischer Ladeplanung zur Verfügung steht. Dabei lassen sich Ladeleistung, Zahlungsmethode und der Mindest-Ladestand m Zielort einstellen. Über den Laderoutenplaner kann auch eine Vorkonditionierung der Batterie aktiviert werden – dabei ist aber nur das Aufheizen möglich, nicht das Kühlen.

Über die Sprachbedienung Google Assistant kann man zum Beispiel die Fenster öffnen und schließen oder Fragen an ChatGPT stellen. Dabei hilft der Avatar Reno. Man kann ihn zum Beispiel bitten: "Hey Reno, plane eine Ladung für morgen um 8 Uhr" oder fragen, wie man den Ladevorgang stoppt. Der Assistent kann auch von sich aus aktiv werden. Wenn die Scheiben zu beschlagen drohen, schlägt er zum Beispiel vor, die Klimaanlage zu aktiveren.

Für den neuen Twingo sind zudem über 100 Apps erhältlich, darunter Amazon Music, Prime Video und ein Internetbrowser. Für die Nutzung erhält man für die ersten drei Jahre (oder bis zum Ende des Leasingvertrags von Mobilize) 2 Gigabyte Daten pro Monat. Ein Smartphone ist dafür nicht nötig. Doch alle Ausstattungsvarianten verfügen über zwei USB-C-Anschlüsse zum Anschließen und Aufladen des Handys.

Renault Twingo Electric (2026): Wertig wirkende Einstellräder

Die Einstellräder für die Klimaanlage wirken hochwertig.

Bild von: InsideEVs
Renault Twingo Electric (2026): Die Außenspiegel werden konventionell über eine Vier-Wege-Wippe eingestellt. Für die Fensterheber gibt es nur zwei Tasten - hinten gibt es Ausstellfenster

Die Spiegel werden mit Knöpfchen eingestellt.

Bild von: Renault

Wie beim R5 und R4 werden die Getriebemodi D, N und R über einen Hebel rechts am Lenkrad aktiviert. Der P-Modus wird über eine separate Taste unten an der Mittelkonsole aktiviert. Die Außenspiegel lassen sich konventionell über eine Vier-Wege-Wippe an der Türinnenseite einstellen. Für die Fensterheber gibt es nur zwei Tasten; das liegt daran, dass der Twingo im Fond nur Ausstellfenster besitzt.

Renault Twingo Electric (2026): Kopffreiheit beim 1,75 m großen Autor im Fond
Bilder von: InsideEVs
Renault Twingo Electric (2026): Legt man den Kopf an die Kopfstütze an, kommt man in Kontakt mit dem Dachhimmel
Bilder von: InsideEVs

Im Fond ist die Kopffreiheit für den 1,76 m großen Autor ausreichend. Wird der Kopf an die Kopfstütze angelegt, berührt der Scheitel allerdings schon den Dachhimmel. Was die Kniefreiheit angeht, so ist sie variabel. Denn die Rücksitze lassen sich um 17 cm längs verschieben, so dass man den Platz flexibel zwischen Stauabteil und Fond aufteilen kann. Anders als beim Original ist das sogar für jeden Fondsitz einzeln möglich.

Optional gibt es zudem einen umklappbaren Beifahrersitz, wodurch sich bis zu zwei Meter lange Gegenstände einladen lassen. Nimmt man hinten rechts Platz und legt den Sitz davor flach, kann man auch die Beine während der Ladepause ausstrecken oder bis zu zwei Meter lange Gegenstände einladen.

Renault Twingo Electric (2026): Die Rücksitze lassen sich einzeln verschieben
Bild von: InsideEVs

Der Kofferraum fasst 305-966 Liter nach VDA-Norm. Unter dem Stauabteil gibt es noch ein 50-Liter-Fach, das zum Beispiel das Ladekabel aufnimmt – einen Frunk hat der Twingo nicht, denn unter der Fronthaube türmen sich Elektromotor, Getriebe, Inverter und Bordlader übereinander.

Die Abdeckung für das Ladegut ist geteilt, sodass zum Beispiel links eine Tasche stehen kann, während man rechts das Kabel entnehmen kann. Ebenfalls pfiffig ist die Lösung für die Laderaumabdeckung: Sie besteht aus einem Teil im Format einer alten Single-Schallplatte. Entfernt man die Hülle, poppt die Abdeckung wie ein Wurfzelt auf.

Renault Twingo Electric (2026): Der Kofferraum

Der Kofferraum ist nicht gerade groß und hat eine hohe Schwelle am Eingang.

Bild von: InsideEVs
Renault Twingo E-Tech Electric (2026): Das Interieur

Mit dem umklappbaren Beifahrersitz lassen sich bis zu 2 m lange Gegenstände einladen.

Bild von: Renault

Service und Wartung sind grundsätzlich Aufgabe der Werkstatt. So kann man als Kundin oder Kunde nicht einmal die Fronthaube öffnen. Damit man die Scheibenwaschflüssigkeit nachfüllen kann, wird ein kleines Werkzeug mitgeliefert, mit dem sich eine der drei Dummy-Lüftungsöffnungen in der Fronthaube öffnen lässt. 

Renault Twingo Electric (2026): Mit einem Zusatzwerkzeug lässt sich eines der drei Plastikteile auf der Haube abnehmen, um Scheibenwaschflüssigkeit nachzufüllen

Mit einem kleinen Werkzeug lässt sich eines der drei Plastikteile auf der Haube abnehmen.

Bild von: InsideEVs

Antrieb und Akku

Für den Antrieb sorgt kein elektrisch erregter Synchronmotor (EESM), sondern ein Permanentmagnet-Synchronmotor (PSM) – eine Renault-Premiere, zumindest bei den neueren Modellen. Der Grund für den Wechsel sind offenbar die Kosten, vielleicht auch die aufwendigere Entwicklung. Renault führt lieber die Effizienz ins Feld – was keine gute Argumentation ist, denn dann hätte man für den Rest der Palette eine ineffiziente Motorart gewählt. Das 60 kW starke Aggregat stammt von der Firma Shanghai e-drive und ist wassergekühlt.

Bildergalerie: Renault Twingo Electric (2026): Die Technik

Der kompakte 6-in-1-Antrieb wiegt 65 kg. Er enthält zudem noch das Ein-Gang-Getriebe (Übersetzung 9,9), den Inverter, den Bordlader, den DC-DC-Konverter und eine Power Distribution Unit enthält – im Wesentlichen eine Stromzuführung für den Klimakompressor und einen elektrischen PTC-Heizer für den Innenraum.

Dazu kommt ein Lithiumeisenphosphat-Akku (LFP) in Cell-to-Pack-Bauweise. Das heißt, die Zellen werden direkt und ohne den Umweg über Module in die Batterie eingebaut. Die prismatischen Zellen stammen von CATL; davon werden 90 Stück in sechs Stacks à 15 Zellen eingebaut, wie uns Ingenieur François Bertrand bei der Fahrvorstellung sagte. Die Elektronik wurde soweit wie möglich von den Zellen separiert, sodass sie repariert werden kann – die Zellen sind nämlich nicht austauschbar, und Module hat der Akku wegen der CTP-Bauweise ja nicht.

Insgesamt wurden durch die LFP-Technik und die Cell-to-Pack-Architektur die Batteriekosten um rund 20 Prozent gesenkt. Die Batterie wiegt 212 kg, wovon 90 x 1,38 = 124 kg auf die Zellen und 88 kg auf das robuste Stahlgehäuse und die Elektrik entfallen. Für weniger Aufwand und Kosten und verringerte Komplexität sorgt auch, dass das Auto keine Wasserkühlung für die Batterie besitzt. Stattdessen gibt es nur eine Luftkühlung durch den darunter vorbeiströmenden Fahrtwind und eine Heizmatte im Akkugehäuse unter den Zellen.

Technische Daten des Renault Twingo E-Tech Electric

  • Frontantrieb mit Permanentmagnet-Synchronmotor (PSM)
  • Leistung / Drehmoment: 60 kW / 175 Nm
  • 0-100 km/h / Höchstgeschwindigkeit: 12,1 Sek. / 130 km/h
  • WLTP-Verbrauch: 13,1 kWh/100 km
  • Batterie: 27,5 kWh netto (LFP, luftgekühlt, Heizplatte)
  • WLTP-Reichweite: bis zu 263 km
  • Ladeleistung: bis 11 kW mit AC, bis 50 kW DC
  • Maße: 3.789 mm Länge / 1.720 mm Breite / 1.491 mm Höhe / 2.493 mm Radstand
  • Wendekreis: 9,87 m
  • Kofferraum: 305-966 Liter (VDA-Norm)
  • Leergewicht: ab 1.200 kg
  • Basispreis: 19.990 Euro (Evolution)
  • Marktstart: Bestellstart im Januar 2026, erste Fahrzeuge seit März bei den Händlern, Auslieferung ab Juni 2026

Die WLTP-Reichweite beträgt schmale 263 km – das ist kaum mehr als der Dacia Spring mit seinen 228 km bietet und auch weniger als beim Fiat Grande Panda Elektro mit einem WLTP-Wert von 320 km. Aufgeladen wird serienmäßig mit 11 kW Wechselstrom oder mit 50 kW Gleichstrom. Letzteres wirkt auf den ersten Blick nicht mehr zeitgemäß, aber man muss den kleinen Akku bedenken: Auch mit schmalen 50 kW ist die Batterie in 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufgeladen. Mit AC dauert eine Ladung von 10 auf 100 Prozent etwa 2h35. Der Bordlader ist bidirektional: Über einen Adapter lassen sich externe 230-Volt-Verbraucher mit bis zu 3,7 kW versorgen.

Bei der Ausstattung Evolution kann man die Rekuperation immerhin durch die Wahl zwischen D- und B-Modus beeinflussen. Die Techno-Version dagegen besitzt Lenkradwippen, mit denen man die Rekuperation in vier Stufen einstellen kann. Die stärkste ermöglicht das One-Pedal-Driving – ähnlich wie beim Renault 4 Electric. Auch beim Fahrwerk gibt es einen deutlichen Unterschied: Während die Vorderachse mit der des Renault 5 und des Renault 4 E-Tech Electric identisch ist, wurde die Mehrlenker-Hinterachse durch die angepasste Verbundlenkerachse des Renault Captur ersetzt.

Preise, Ausstattungen und Zubehör

Gebaut wird der Twingo wie gehabt im Werk Novo Mesto in Slowenien. Um Produktion und Logistik zu vereinfachen, ist der Twingo zum Start nur in zwei Ausstattungen (Evolution und Techno) und vier Karosseriefarben (Schwarz, Rot, Grün und Gelb, aber kein Blau) erhältlich. Auch die technischen Systeme wurden so einfach wie möglich gehalten.

  Renault Twingo Evolution Renault Twingo Techno
Listenpreis 19.990 Euro 21.590 Euro

Dazu gehört, dass der Wagen nicht die Multilink-Hinterachse aus dem R4 und R5 besitzt, sondern eine Verbundlenkerachse aus dem Verbrennermodell Captur. Die Batterie besitzt wie erwähnt nur eine Luftkühlung und eine Heizplatte, aber keine Wasserkühlung.

Auch eine Wärmepumpe fehlt. Allerdings ist diese vor allem bei längeren Fahrten nützlich, wie uns Ingenieurin Marion Joly sagte. Das ist plausibel: Auf den kurzen Fahrten, wie sie für ein Stadtauto à la Twingo typisch sind, sind Batterie und Antrieb im Winter zunächst kalt, sodass es keinen Sinn hat, Wärme von dort in die Kabine zu "pumpen". Und wenn der Antrieb dann so warm ist, dass es Sinn ergäbe, wird der Twingo oft schon wieder geparkt. Durch die Heizplatte kann man den Innenraum aber schon vor dem Fahrzeugstart elektrisch vorwärmen – auch über die neue My Renault App.

Nicht weniger als 24 Fahrerassistenzsysteme sind für den Twingo verfügbar, darunter ein Tempomat (kein Abstandstempomat), ein Spurhalteassistent (LKA, keine Spurzentrierung) und sogar ein Querverkehrswarner (RCTA) fürs Heck, ein Ausstiegswarner und ein Einparkassistent. Ob damit fünf EuroNCAP-Sterne erreicht werden, wollte oder konnte man uns noch nicht sagen. 

Bildergalerie: Renault Twingo Electric Evolution (2026)

Die Basisversion Evolution bietet 16-Zoll-Stahlfelgen mit Radkappen, einen Tempomat, einen Notbremsassistenten, einen Spurhalteassistenten, einzeln verschiebbare Rücksitze, einen höhenverstellbaren Fahrersitz, eine manuelle Klimaanlage und Parksensoren hinten.

Techno hat ebenfalls 16-Zoll-Stahlfelgen, allerdings mit zweifarbigen Radabdeckungen, Google-Dienste, einen Abstandstempomaten, eine Klimaautomatik, die einstellbare Rekuperation, getönte Scheiben hinten, elektrisch anklappbare Außenspiegel, den umklappbaren Beifahrersitz, eine Schlüsselkarte, eine Rückfahrkamera und einen Fernlichtassistenten. Optisch unterscheidet sich die Techno-Version durch die glänzend schwarzen B-Säulen und durch die Haifischantenne auf dem Dach – die Basisversion hat eine Stabantenne. Optional gibt es unter anderem große 18-Zoll-Alufelgen mit Diamantschliff. 

Zum Marktstart stehen vier Karosseriefarben zur Auswahl: Absolut-Rot, Absolut-Grün, Mango-Gelb und Black-Pearl-Schwarz. Ab Frühjahr 2026 sollen noch Arktis-Weiß und Dolomit-Grau hinzukommen.

Wie der Dacia Spring Electric erhält auch der Twingo das clevere YouClip-System. Es gibt eine Befestigung im Fußraum vor dem Beifahrersitz sowie zwei im Kofferraum. Mit Letzteren lässt sich die Laderaumabdeckung befestigen oder Einkaufstüten fixieren. Ebenfalls pfiffig sind die Haken, mit denen sich Taschen verschiedener Größen an der Beifahrersitz-Kopfstütze befestigen lassen.

Zubehör für den Renault Twingo. Links in der Mitte sehen Sie den YouClip-Befetigungspunkt
Bild von: Renault
Renault Twingo Electric (2026): Die Laderaumabdeckung alias Hutablage lässt sich klein zusammenfalten. Hier ist sie in entfalteter Form zu sehen

Die Laderaumabdeckung alias Hutablage lässt sich klein zusammenfalten. Hier ist sie in entfalteter Form zu sehen.

Bild von: InsideEVs
Renault Twingo E-Tech Electric (2026): Mit diesen Haken kann man Taschen verschiedener Größen oder ein Halstuch fixieren

Mit diesen Haken kann man Taschen verschiedener Größen oder ein Halstuch fixieren.

Bild von: Renault

Unter dem Strich

Der Renault Twingo Electric wird wohl ähnlich beliebt wie der R5. Dazu wird vor allem das gelungene Retrodesign beitragen, aber auch der variable Innenraum – der ist gerade bei einem so kleinen Auto wichtig. Verschiebbare Sitze gibt es im Segment sonst aber nur beim Hyundai Inster, der deutlich teurer ist. Ein weiterer Vorteil des Modells ist, dass es eine Sitzheizung zumindest gegen Aufpreis gibt, was bei den Konkurrenten nicht immer der Fall ist. Dazu kommt der niedrige Verbrauch. Mehr zu den Vor- und Nachteilen des Modells lesen Sie im oben verlinkten Konkurrenzvergleich. 

Letzte Änderung am 2. April 2026: Neuer Plattformname eingefügt, fehlenden WLTP-Verbrauch nachgetragen, offizielle Reichweite auf 260-262 km abgeändert, diverse Detailinformationen von der Fahrvorstellung eingefügt.