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Jeep Avenger (2027): Das Facelift des kleinen Elektro-SUVs ist da

Das Modell bekommt einen beleuchteten Grill, Matrix-LED-Scheinwerfer und bessere Materialien. Technik und Basispreis bleiben gleich.

Jeep Avenger FWD (2027) als Verbrenner: Das Exterieur
Bild von: Jeep

Nach etlichen Teasern präsentiert Jeep nun das Facelift des Avenger. Das kleine SUV ist als meistverkaufter Jeep in Europa sehr wichtig für die Marke. Neben einem neuen Außendesign erhält das Modell erstmals Matrix-LED-Scheinwerfer und ein 360-Grad-Rundumsicht-System. Außerdem wurden die Innenraummaterialien verbessert. An Antrieb und Akku der Elektroversion ändert sich allerdings nichts.

Bestellungen sind laut Pressemeldung ab sofort möglich, es gibt auch schon eine deutsche Preisliste, doch im Konfigurator war am heutigen Mittwochnachmittag noch die alte Version zu finden. Bei den Händlern wird die neue Version aber ohnehin erst im September eintreffen.


Exterieur | Interieur | Antrieb und Batterie | Preise und Ausstattung


Jeep Avenger FWD (2027) als Verbrenner: Das Exterieur

Jeep Avenger (2027)

Bilder von: Jeep
Jeep Avenger Elektro (2023)

Jeep Avenger (2023)

Exterieur

Wie bekannt, erhält der Wagen einen illuminierten Grill. Das gilt wie beim neuen Compass allerdings nur für die gehobenen Ausstattungen. An der Front fallen zudem neue Stoßfänger und senkrechte Elemente in silbriger Optik sowie ein anders geformter Unterfahrschutz auf. An den Außenmaßen hat sich nichts geändert. Der Kofferraum fasst wie bisher 355 bis 1.252 Liter, nach VDA-Norm (V210-2) sind es im Normalzustand nur 282 Liter.

  Länge Breite Höhe Radstand Kofferraum
Jeep Avenger 4.084 mm 1.776 mm 1.527 mm 2.562 mm 355-1.252 Liter

Serienmäßig rollt der Avenger wie gehabt auf 16-Zoll-Alurädern in Grau. Es gibt jedoch neu gestaltete 17- und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen. Darüber hinaus ergänzen zwei neue Außenlackierungen namens Forest und Bamboo die Palette. Die Farbtöne Granite, Ruby, Snow, Storm und Volcano werden weiter angeboten. Zudem ist ein Dach in schwarzer Kontrastlackierung erhältlich.

Interieur

Das Interieur des Avenger wurde laut Jeep komplett überarbeitet; an den Displays hat sich aber offenbar nichts geändert. Nach wie vor gibt es serienmäßig ein 7-Zoll-Instrumentendisplay, das bei den höheren Versionen gegen einen 10,25 Zoll großen Monitor ausgetauscht wird. Dazu kommt stets ein 10,25-Zoll-Touchscreen.

Neuer Jeep Avenger (2027) - Europa

Jeep Avenger (2027)

Bilder von: Jeep
Jeep Avenger Elektro (2023)

Jeep Avenger (2023)

Die Änderungen beziehen sich eher auf die Materialien und die wahrgenommene Qualität. Dazu gehören Türverkleidungen aus weicheren Materialien und Polsterungen am unteren Teil des Armaturenbretts. Der Selec-Terrain-Regler ist nun rot umrandet und mit Gummi überzogen. Damit wählt man den passenden Fahrmodus für das jeweilige Gelände aus. Angepasst werden unter anderem die Gaspedalkennlinie und die Lenkung.

Antrieb und Batterie

Beim Antrieb hat man nach wie vor die Wahl zwischen einem reinen Benziner, einem "e-Hybrid" (Mildhybrid mit Frontantrieb), dem 4xe (Mildhybrid mit Allradantrieb) und dem reinen Elektroauto. Der Avenger Electric wird unverändert von einem 115-kW-Frontmotor angetrieben, der sich den Strom aus einem 51-kWh-Akku holt. Die Batterie kann wie gehabt mit bis zu 100 kW Gleichstrom oder 11 kW Wechselstrom aufgeladen werden, die WLTP-Reichweiten liegen bei maximal 400 km.

   
Antrieb FWD 115 kW, 260 Nm
0–100 km/h / Höchstgeschwindigkeit 9,0 Sek. / 150 km/h
WLTP-Verbrauch 15,5–15,9 kWh/100 km
Akku netto / brutto 51 / 54 kWh
WLTP-Reichweite 386–400 km 
Aufladen 11 / 100 kW, 30 min (10–80 %)

Preise und Ausstattung

Für die Elektroversion stehen die Ausstattungsvarianten Longitude, Altitude, 85th Anniversary und Summit zur Wahl. Die Preise beginnen wie bisher bei 38.500 Euro, und auch bei den übrigen Varianten ändert sich preislich nicht viel.

  Longitude Altitude 85th Anniversary Summit
Listenpreis 38.500 Euro 40.700 Euro 42.300 Euro 42.900 Euro

Zur Serienausstattung der Basisversion Longitude gehören 16-Zoll-Aluräder, LED-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent, elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel, Parkpiepser hinten, Startknopf, Einzonen-Klimaautomatik, 7-Zoll-Instrumentendisplay, 10,25-Zoll-Touchscreen, ein Navigationssystem (bei der Elektroversion), Tempomat und Spurhalteassistent. Auch das Selec-Terrain-System und eine Bergabfahrhilfe (Hill Descent Control) sind serienmäßig.

Bei Altitude kommen 17-Zöller, LED-Rückleuchten, ein höhenverstellbarer Ladeboden, ein 10,25-Zoll-Instrumentendisplay, eine Rückfahrkamera mit 180-Grad-Dronenansicht, Keyless Entry und induktives Handy-Laden hinzu. Zudem gibt es 

Die Startversion 85th Anniversary setzt noch 18-Zöller mit Goldfinish, den beleuchteten Grill, LED-Nebelscheinwerfer, Matrix-LED-Scheinwerfer und Rundumsicht-System und eine mehrfarbige Ambientebeleuchtung drauf. Außerdem gibt es spezielle Logos auf den Kotflügeln und den Sitzen.

Die Topausstattung Summit setzt wie 85th Anniversary auf der Altitude-Ausstattung auf und bietet ebenfalls 18-Zöller, LED-Nebelscheinwerfer, Matrix-LED-Scheinwerfer, den beleuchteten Grill, das Rundumsicht-System und die Ambientebeleuchtung. Statt der Designfeatures gibt es hier aber Sitz- und Frontscheibenheizung, Totwinkelwarner, anklappbare Außenspiegel, Abstandstempomat (ACC), Stauassistent und Wärmepumpe.

Darüber hinaus sind zahlreiche Pakete und Einzeloptionen erhältlich, darunter das Winterpaket mit Sitz- und Frontscheibenheizung für 390 Euro, die Wärmepumpe für 750 Euro, das Panorama-Schiebedach für 990 Euro und eine elektrisch bediente Heckklappe für 480 Euro.

Neu im Angebot sind Matrix-LED-Scheinwerfer, die für bessere Ausleuchtung der Straßenränder und Kurven sowie weniger Ermüdung der Augen sorgen sollen. Die Lichtverteilung passt sich automatisch an den Verkehr und die Geschwindigkeit an. Ebenfalls neu ist ein 360-Grad-Rundumsichtsystem. Auf dem Touchscreen wird hier eine Vogelperspektive des Fahrzeugs und der Umgebung dargestellt. Das System wählt automatisch die beste Ansicht und den besten Zoom aus, lässt der Person am Steuer aber die Möglichkeit, manuell einzugreifen.

Mit der Jeep-App kann man das Auto orten, die Türen ver- und entriegeln, den Batteriestatus überprüfen, das Aufladen programmieren und die Klimaanlage aktivieren.

Bildergalerie: Jeep Avenger (2027)

Unter dem Strich

Der Jeep Avenger erhält ein Facelift. Abgesehen von der neuen Außenoptik, verbesserten Innenraummaterialien und neuen Extras wie Matrix-LED-Scheinwerfern und einem Rundumsichtsystem scheint es aber nicht viel Neues bei dem kleinen Elektro-SUV zu geben. 

Letzte Änderungen am 13. Mai 2026 nachmittags: Infos aus deutscher Preisliste und deutscher Pressemitteilung eingearbeitet.