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Digitalwährung: Ein Tesla Model 3 für 1,07 Bitcoin?

Stört die hohe Volatilität der Währung den Geschäftsbetrieb?

Tesla Model 3 (2020)

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

8. Feb. 2021 um 18:18 Uhr

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Tesla-Chef Elon Musk hat 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin investiert. Auch als Zahlungsmittel für seine Elektroautos will er die Digitalwährung künftig akzeptieren. Das meldet nun die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Ein Bitcoin ist derzeit rund 36.000 Euro wert. Demnach kostet ein Model 3 Standard Plus, mit etwa 41.000 Euro das günstigste Modell von Tesla, in dieser Währung gerade mal 1,07 Bitcoin. Wir werden uns also vielleicht an andere Beträge gewöhnen müssen, wenn wir ein Auto ordern.

Die Preise für die Autos in Bitcoin werden jedoch sehr volatil sein, denn die Währung stieg zum Beispiel in den letzten sieben Tagen von etwa 27.000 auf nun in der Spitze 36.000 Euro. Damit wäre der Preis für das Model 3 innerhalb einer einzigen Woche von 1,52 auf 1,07 Bitcoin gesunken. Ob diese Volatilität wohl im Sinne von Elon Musk ist? Schließlich muss er seine Angestellten in Dollar, Yuan oder Euro bezahlen, und nicht in Bitcoin.

 

Zum Bezahlen der Autos wolle Tesla die Währung zunächst "in begrenztem Umfang" und "im Einklang mit jeweils geltenden Gesetzen" akzeptieren, so die FAZ.

Tesla ist jedenfalls das wohl bekannteste Unternehmen, dessen Produkte man bald mit Bitcoin bezahlen kann. Der Kurs der Währung stieg in Reaktion auf die Meldung zeitweise um 15 Prozent. Analysten glauben, der Schritt von Elon Musk könnte der Digitalwährung zum Durchbruch verhelfen.

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Elon Musk ist ein Fan des Bitcoin. Mit der Investition von 1,5 Milliarden Dollar steckt Musk einen nicht unerheblichen Teil von Teslas Barbeständen in die Digitalwährung: Ende 2020 war Teslas Kriegskasse 19,4 Milliarden Dollar schwer.

Tesla steht laut FAZ derzeit finanziell gut da. Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte wurde ein Jahresgewinn erzielt. Das hat Musk unter anderem dem lukrativen Geschäft mit den so genannten Super Credits zu verdanken: Die Firma erhält Geld von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) dafür, dass Tesla es FCA erlaubt, dass die CO2-Flottenemissionen der beiden Konzerne miteinander verrechnet werden (Pooling), wie seit 2019 bekannt (Bericht bei Motor1).

Quelle: FAZ.net

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