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VW, BP und Aral wollen europäisches Ladenetz aufbauen

Offenbar über 1.000 Ladestationen geplant

BP, Aral und VW wollen offenbar gemeinsam das Ladenetz in Europa verbessern

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

14. Mär. 2021 um 17:13 Uhr

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Der Volkswagen-Konzern, der Mineralölkonzern BP und seine deutsche Tankstellenmarke Aral wollen gemeinsam in ein Elektroauto-Ladenetz in Europa investieren, zitiert Bloomberg das ManagerMagazin.

Die Details sollen am Montag auf dem VW Power Day in Wolfsburg bekannt gegeben werden, so das Magazin unter Berufung auf nicht genannte Personen. Geplant seien mehr als 1.000 Ladestationen in Städten und an Autobahnen.

Erst kürzlich hatte Aral bekannt gegeben, dass 120 Tankstellen mit Schnellladern ausgerüstet werden sollen, womit 500 Ladepunkte verfügbar sein sollen. Vermutlich gehören diese mit zu dem Plan, den VW am Montag verkünden will. Volkswagen wird sich wohl an den Kosten beteiligen, um den Ausbau der Ladeinfrastruktur voranzutreiben. Audi-Chef Markus Duesmann hatte im Februar laut über ein markenspezifisches Ladenetz (möglicherweise gemeinsam mit Porsche) nachgedacht, analog zu Teslas Supercharger-Netz. Nun hat sich der Konzern offenbar für eine andere Lösung entschlossen – wenn nicht beide Ansätze parallel verfolgt werden sollen.

Außerdem ist VW seit Jahren (zusammen mit anderen Autoherstellern wie Ford, BMW und Mercedes) an Ionity beteiligt, das 400 Schnellladestationen in ganz Europa anstrebt. Das Joint Venture strebt eine Kapitalerhöhung an, wodurch mehr Ladestationen möglich werden sollen.

Europa hat sich im vergangenen Jahr dank intensiver staatlicher Förderung zu einer Elektro-Boom-Region entwickelt und dabei sogar die USA überholt (bei den Zulassungen von PHEVs und BEVs zusammen). Nur der chinesische Elektroauto-Markt ist noch größer. Nun befürchten die Hersteller von Elektroautos lange Schlangen an den Ladestationen, die potenzielle Käufer abschrecken könnten.

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Gleichzeitig wollen Ölkonzerne beim Umstieg auf Elektromobilität nicht außen vor bleiben; ihre Tankstellennetze sollen offenbar auch Elektroauto-Fahrer anziehen. Ein weiterer Player sind die Energieversorger wie EnBW oder Eon, die ebenfalls Ladestationen betreiben. Schließlich könnten auch die Staaten der EU (oder auch die EU-Kommission selbst) in Sachen Ladenetz tätig werden.

Quelle: Manager Magazin (Paywall) via Bloomberg

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