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Aspark Owl: Angeblich das spurtstärkste Elektroauto der Welt

In 1,69 Sekunden von 0 auf 97 km/h ...

Der Aspark Owl ist angeblich das spurtstärkste Elektroauto der Welt

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

27. Mai 2021 um 16:04 Uhr

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Rimac C_Two, Pininfarina Battista, Estrema Fulminea, Elektron Quasar und Morand: Diese Elektro-Supersportler sind natürlich Exoten, aber vielleicht kennen Sie einige davon aus unseren Artikeln. Aber Aspark Owl? Nein? Sollte man aber vielleicht, denn es soll sich um das spurtstärkste Elektroauto der Welt handeln.

Das Auto wurde vom 2005 gegründeten japanischen Hersteller Aspark entwickelt und 2017 als Designstudie auf der Frankfurter IAA vorgestellt. 2019 feierte dann die Serienversion auf der Automesse in Dubai Premiere. Gebaut wird der Wagen seit der zweiten Jahreshälfte 2020. 

Bildergalerie: Aspark Owl (2020)

Aspark-Owl (2020)

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Aspark-Owl (2020) Aspark-Owl (2020) Aspark-Owl (2020) Aspark-Owl (2020) Aspark-Owl (2020)

Die Schlagzeile ist natürlich die Sprintzeit, die mit 1,69 Sekunden (von null auf 60 Meilen pro Stunde) angegeben wird. Dabei ist allerdings ein Rollout von einem Fuß inbegriffen ist, das heißt, man beginnt nicht wirklich bei 0 km/h. Der Sprint auf 300 km/h soll 10,6 Sekunden dauern. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 400 km angegeben.

Für den Antrieb sorgen vier Elektromotoren (PSM) mit insgesamt 1.480 kW (2.012 PS) und 2.000 Newtonmeter Drehmoment. Sie sollen Drehzahlen von 15.000 U/min erreichen – auch das ein Rekord.

Der 64-kWh-Akku sorgt für eine Reichweite von 450 km nach NEFZ-Norm. Laut Hersteller kann sie "nur" 1.300 kW Leistung abgeben, das heißt, die Fahrzeugleistung dürfte nicht von den Motoren, sondern von der Batterie begrenzt werden. Der Akku arbeitet mit 800 Volt, doch aufgeladen wird nur mit 44 kW – also mit weniger Leistung als zum Beispiel der Renault Zoe. Damit soll ein Ladevorgang 80 Minuten dauern. 

Die "Eule" ist 4,79 Meter lang und nur 99 Zentimeter hoch; eingestiegen wird über Scherentüren. Optisch ist der Owl so ziemlich der Gegenpol zum kantigen Lamborghini-Design; die Karosserie soll laut Hersteller sogar so etwas wie Weiblichkeit vermitteln. Unter der kurvenreichen Carbon-Karosserie befindet sich ein Kohlefaser-Monocoque.

Das Gewicht des Owl liegt bei 1,9 Tonnen – wenig für einen Elektro-Supersportwagen. Zum Vergleich: Der Pininfarina Battista wiegt 2,3 Tonnen. Aerodynamische Daten verrät Aspark nicht, doch gibt es einen beweglichen Heckflügel. Offenbar aus Sicherheitsgründen mussten Außenspiegeln angebracht werden.

Mehr Elektro-Supersportwagen:

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Gebaut wird der Owl nicht in Japan, sondern in Turin bei der Manifattura Automobili Torino (MAT). Aspark will nur 50 Exemplare des Owl fertigen lassen. Davon sind 20 für Europa, 20 für den Nahen Osten und Asien und 10 für den nordamerikanischen Markt bestimmt. Die Eule hat einen Basispreis von 2,9 Millionen Euro.

Technische Daten des Aspark Owl

Quelle: Aspark

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