Es war im Oktober 2019, als Nissan mit der Enthüllung des IMk-Konzepts auf der Tokyo Motor Show seine Absicht signalisierte, ein Elektroauto im Kleinstformat auf den Markt zu bringen. Doch erst Ende August dieses Jahres wurde offiziell bekannt gegeben, dass Nissan im Rahmen eines 50:50-Joint-Ventures mit Mitsubishi ein Kei-Car mit null Emissionen entwickelt.

Mittlerweile hat sich das Konzeptfahrzeug zu einem Prototyp entwickelt. Ausgerechnet in den Vereinigten Staaten wurde das niedliche kleine Elektroauto mit Rechtslenkung und US-Kennzeichen bei Testfahrten erwischt. Es ist erwähnenswert, dass das Straßenauto kleiner sein wird als der IMx, da das Konzept zu lang und breit war, um in Japan als Kei Car zu gelten.

Bildergalerie: Nissan IMk (2022) Prototyp auf Erlkönigbildern

Die genauen Abmessungen des Serienmodells sind durch die gesetzlichen Kei-Car-Vorgaben bereits bekannt, da es laut Nissan 3.395 Millimeter lang, 1.475 mm breit und 1.655 mm hoch sein wird, so dass es sich dank seiner zierlichen Proportionen leicht auf Japans typisch belebten Straßen manövrieren lässt. Eine weitere wichtige Information, die die japanische Marke bekannt gab, ist die Kapazität der Batterie von 20 kWh, die genug Saft für den täglichen Bedarf in Japan bietet.

Wie viele andere Elektroautos der letzten Zeit wird auch der IMk (der Name könnte sich für das Serienmodell noch ändern) bidirektionales Laden unterstützen, was bedeutet, dass die Besitzer die Energie der Batterie nutzen können, um externe Geräte im Notfall zu betreiben, etwa bei einem Stromausfall in der Nachbarschaft. Nissan verspricht außerdem "sanftes Fahren" und "sofortige Beschleunigung", obwohl wir nicht erwarten, dass das elektrische Kei Car irgendwelche Rundenrekorde brechen wird...

Bildergalerie: Nissan IMk Concept (2019)

Was den Prototyp betrifft, so kann die starke Tarnung nicht darüber hinwegtäuschen, dass er eine starke Ähnlichkeit mit der IMx-Studie aufweist, nicht nur in Bezug auf die Größe, sondern auch, was die Scheinwerfer und Rückleuchten betrifft. Er hat einige der kürzesten Überhänge, die wir je gesehen haben, dank der speziellen Elektroauto-Plattform, die es Nissan erlaubt, einen ziemlich großzügigen Radstand im Verhältnis zu den zierlichen Maßen des IMk zu installieren.

Wir kommen nicht umhin, die Dachwölbung zu bemerken, und wir fragen uns auch, ob die Architektur bei größeren Fahrzeugen zum Einsatz kommen wird, da das Kei Car einfach zu klein wäre, um außerhalb Japans verkauft zu werden. Man sollte sich nicht wundern, wenn die nächste Generation des Micra zu einem Elektroauto mutiert, denn Nissan hat deutlich gemacht, dass Elektrofahrzeugen die Zukunft gehört.

In der Zwischenzeit wird die IMx-Serienversion im Land der aufgehenden Sonne ab nächstem Jahr in den Verkauf gehen und nach Berücksichtigung der lokalen Subventionen für Elektroautos einen Preis von rund zwei Millionen Yen (rund 15.300 Euro bei den derzeitigen Wechselkursen) haben.