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Top Ten: Die günstigsten Elektroautos auf dem Markt (2026)

Wir haben unsere Übersicht mit den preisgünstigsten Modellen komplett aktualisiert. Auch Rabatte sind vermerkt.

Collage mit vier der günstigsten Elektroautos auf dem Markt

Bild von: Hersteller/InsideEVs

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

Aktualisiert: 16. Sep. um 08:46 Uhr

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Immer mehr günstige Elektroautos kommen auf den Markt. Nach Modellen wie dem Leapmotor T03, dem Renault Twingo Electric oder dem Hyundai Inster folgen nun weitere Kleinwagen, darunter der neue VW ID. Polo sowie der Leapmotor T03. Wir haben die zehn billigsten Modelle zusammengestellt, die derzeit in Deutschland konfigurierbar sind. Kommende Varianten wie den Skoda Epiq 35 oder den Geely E2 finden Sie hier (noch) nicht.

Geordnet sind die Autos nach Listenpreis – denn die Rabatte ändern sich häufig. Relevante Preisnachlässe des Herstellers sind jedoch vermerkt. Wie gewohnt, finden Sie zu jedem Fahrzeug ein Bild, ein paar Grundinformationen und einen Link zu weiterführenden Informationen. Elektro-Leichtfahrzeuge wie den Opel Rocks Electric oder den Microlino sowie Nutzfahrzeuge haben wir weggelassen.

1) Dacia Spring: Ab 17.900 Euro (evtl. Rabatt)

Dacia Spring (2027): Das Exterieur

Bild von: Dacia

Der neue Dacia Spring ist ab 17.900 Euro zu haben. Damit ist er nach Listenpreis nach wie vor das günstigste Elektroauto auf dem Markt. Ob der Dacia-Bonus in Höhe von 3.000 Euro auf für das neue Modell gilt, ist noch unklar, da die Website zum Rabatt noch das alte Modell zeigt. Das Modell ist nun 3,85 Meter lang und teilt sich die Technik mit dem Renault Twingo Electric. Der Frontantrieb bietet 60 kW, die 27,5-kWh-Batterie sorgt für rund 250 km WLTP-Reichweite. Der Kofferraum fasst 245 bis 1.033 Liter nach VDA-Norm. (Stand: 15.9.26)

2) Leapmotor T03: Ab 18.900 Euro

Leapmotor T03 (2024): Das Exterieur

Bild von: Leapmotor

Nein, schön ist er nicht, der Leapmotor T03, aber der Preis von 18.900 Euro macht ihn zum zweitgünstigsten Elektroauto. Mit 3,62 Meter Länge ist er deutlich kleiner als der Spring. Der Frontantrieb bietet 70 kW, was für einen Sprint auf 100 km/h in 12,7 Sekunden reicht – der neue Dacia Spring braucht nur 12,1 Sekunden. Nur bei der WLTP-Reichweite ist der T03 noch überlegen, sie liegt bei 265 km. Allerdings kann man das Auto derzeit offenbar nur leasen: Klickt man auf der Herstellerwebsite auf "Jetzt online bestellen" oder "direkt zum Online-Angebot", werden nur Leasingangebote aufgeführt. (Stand: 15.9.26) 

3) Ari Poly: Ab 19.028 Euro

ARI Poly (2025)

Bild von: Ari Motors

Den Ari Poly hatten wir übersehen; Leser L.B. wies uns auf das Modell hin. Auch wenn Ari hauptsächlich Leichtfahrzeuge anbietet: Der Poly gehört ins Segment M1 und ist damit ein "ganz normales Auto" mit Elektroantrieb. Damit gibt es auch die Staatsförderung für ihn. Technische Basis für den 3,95 Meter langen Viersitzer ist der Wuling Bingou aus China. Der Kofferraum fasst erstaunliche 462 bis 1.357 Liter. Für den Antrieb sorgt ein 30-kW-Frontmotor, optional gibt es 50 kW. Der serienmäßige 17,3-kWh-Akku sorgt für bis zu 201 km Reichweite. Optional gibt es 31,9 kWh (333 km) und 37,9 kWh (410 km).

4) Renault Twingo Electric: Ab 19.990 Euro

Renault Twingo Electric (2026): Das Exterieur

Bild von: Renault

Den neuen Renault Twingo Electric gibt es schon ab 19.990 Euro. Damit ist er rund 2.000 Euro teurer als der technisch eng verwandte Dacia Spring, aber immer noch Nummer drei in unserer Liste. Der Antrieb bietet nur 60 kW, die WLTP-Reichweite beträgt 263 km. Wählen kann man zwischen der Ausstattung Evolution für besagte 19.990 Euro und der Variante Techno für 21.590 Euro. Bei beiden sind die Rücksitze einzeln in Längsrichtung verschiebbar, wodurch sich der zur Verfügung stehende Raum variabel auf Insassen und Gepäck aufteilen lässt. Weiteres Plus: Man kann eine Sitzheizung ordern, was in dieser Preisklasse die Ausnahme ist. (Stand: 15.9.26)   

5) Citroën e-C3: Ab 20.140 Euro (rabattiert 14.140 Euro)

Citroën ë-C3 (2024) im Test

Beim Citroën e-C3 gab es eine kleine Preiserhöhung von 19.990 auf 20.140 Euro. Dafür erhält man einen 83 kW starken Fronttriebler mit schmalen 215 km WLTP-Reichweite. Da Citroën die Staatsförderung derzeit verdoppelt, gibt es bis zu 6.000 Euro Nachlass. Damit sinkt der Basispreis auf 14.140 Euro, was das Auto nach Rabatt zum günstigsten Stromer macht. Für 23.450 Euro Listenpreis gibt es die Version Standard Range mit 322 km Normreichweite. Der Kofferraum des 4,02 Meter langen Klein-SUVs bietet 310 Liter Volumen und damit mehr als der Spring (245 Liter) und der T03 mit seinen 210 Litern. (Stand: 15.9.26)

6) BYD Dolphin Surf: Ab 23.490 Euro (rabattiert 20.190 Euro)

BYD Dolphin Surf (2025): Die Ladeklappe befindet sich vorne rechts

Bild von: BYD

Auch beim 3,99 Meter langen BYD Dolphin Surf gab es eine kleine Preiserhöhung; statt 22.990 werden nun 23.490 Euro verlangt; damit verdient sich der Wagen Platz fünf in unserer Rangliste. Dazu kommt ein Rabatt von derzeit 3.300 Euro, womit es das Wägelchen schon ab 20.190 Euro gibt. Die Basisversion Active hat einen 65-kW-Motor und einen 30-kWh-Akku für 220 km Reichweite. Bei der Variante Boost erhöht sich die Reichweite dank der größeren 43-kWh-Batterie auf 322 km. Der Listenpreis steigt auf 27.490 Euro; mit 4.500 Euro Rabatt werden daraus 22.990 Euro. Die Topversion Comfort bietet als einzige einen 115-kW-Antrieb. (Stand: 15.9.26) 

7) Hyundai Inster: Ab 24.650 Euro

Hyundai Inster (2024): Das Exterieur

Der kleinste Stromer aus Korea ist der Hyundai Inster. Mit 3,83 Meter Länge ist er etwa so lang wie der neue Dacia Spring. Die Basisversion mit 71-kW-Frontantrieb bietet 327 km Reichweite und kostet in der Grundausstattung Select (nach einer kleinen Preiserhöhung) 24.650 Euro. Aber auch die gehobene Version mit 85 kW und 370 km Reichweite ist mit 26.150 Euro noch bezahlbar. Zu den Vorteilen des Inster gehört der sehr variable Innenraum mit verschiebbaren Rücksitzen, den es allerdings erst ab der Ausstattung Trend gibt. Auch eine Sitzheizung gibt es erst ab dieser Version. (Stand: 15.9.26)

8) Leapmotor B03X: Ab 24.900 Euro

Leapmotor B03X (2027): Das Exterieur

Bild von: Leapmotor

Der Leapmotor B03X ist ein 4,27 Meter langes Elektro-SUV, das den Akzent auf viel Ausstattung und ein edles Interieur legt. Aber auch das Laden klappt erstaunlich schnell: Nur 21 Minuten dauert der Standard-Ladehub von 10 auf 80 Prozent, und zwar bei beiden Versionen: Die Basisversion bietet 130 kW und 292 km WLTP-Reichweite, die gehobene Variante 145 kW und 382 km WLTP-Reichweite – die kostet aber auch schon 29.400 Euro. (Stand: 15.9.26)

9) VW ID. Polo: Ab 24.995 Euro

VW ID. Polo Trend (2026)

Bild von: Volkswagen

Auch VW hat nun einen Volkswagen: Den ID. Polo gibt es in der Basisversion mit 85 kW und der Ausstattung Trend schon ab 24.995 Euro. Diese Variante ist auch das einzige ID-Modell (mit Ausnahme des Nutzfahrzeugs ID. Buzz), für das es keine ID-Kaufprämie gibt. Die WLTP-Reichweite liegt bei 334 km. Alternativ gibt es Versionen mit 99, 155 und 166 kW, die bis zu 454 km schaffen, aber die sind natürlich teurer. (Stand: 15.9.26)

10a) Fiat Grande Panda Elektro: Ab 25.990 Euro

Fiat Grande Panda (2024)

Bild von: Fiat

Der Fiat Grande Panda Elektro ist ein Schwestermodell des Citroën e-C3 und basiert wie dieser auf der Smart Car Platform. Die Optik ist aber völlig anders – auffälliger und schicker. Der Basispreis stieg im Laufe des Jahres um 1.000 auf 25.990 Euro. Damit ist er deutlich teurer als der e-C3, doch hier wird auch immer die große Batterie eingebaut. Damit ergibt sich eine Reichweite von 320 km. Der 83-kW-Antrieb ist der gleiche wie beim e-C3. Eine Besonderheit ist das aus der Front herausziehbare Spiralkabel; dann kann man aber nur einphasig und damit deutlich langsamer laden. Serienmäßig geschieht das dreiphasig. (Stand: 15.9.26)

10b) Fiat 500 Elektro: Ab 25.990 Euro

Fiat 500 Elektro (2021) im Praxistest

Der Listenpreis für den Fiat 500 Elektro ist der gleiche wie beim Grande Panda Elektro; die beiden Modelle teilen sich einen Platz, sind nun aber auf Rang neun abgerutscht. Für 25.990 Euro erhält man einen nur 3,63 Meter langen Winzling mit drei Türen und schmalen 190 km WLTP-Reichweite. Dazu kommt ein Kofferraumvolumen von nur 185–380 Litern. Und für die Basisversion Pop gibt es keine Sitzheizung, dafür muss man schon den Icon für 26.990 Euro wählen und dazu noch das Komfortpaket für 1.500 Euro bestellen. Wer mehr Reichweite will, kauft die 42-kWh-Version, die 321 km schafft, für die man aber schon 29.990 Euro zahlt. (Stand: 15.9.26)

Mehr zum Thema kleine E-Autos:

Elektro-Kleinwagen (2026): Alle Modelle bis 4,20 Meter Länge

Kleine Elektro-SUVs bis 4,30 Meter Länge (2026) in der Übersicht

Unter dem Strich

In Sachen günstige Elektroautos geht es immer noch vorwärts. Im Februar 2026 lag noch der Mini Cooper Electric für 28.450 Euro auf Platz 10 unserer Liste, nun rangiert dort der 2.000 Euro günstigere Renault 5 für 26.290 Euro. Und dabei haben wir die aktuellen Rabatte und die Staatsförderung noch nicht berücksichtigt. 

Weitere Elektroautos unter 40.000 Euro (Datenstand in Klammern):

Letzte Änderung am 25. September 2026: Renault Megane Electric Facelift für 34.990 Euro in den unteren Bereich aufgenommen.

Da wir auf keine Datenbank zurückgreifen können, sind wir uns nicht ganz sicher, ob wir nicht ein günstiges Modell übersehen haben. Wenn Sie einen Fehler finden, bitte schreiben Sie uns doch – wir sind dankbar. (E-Mail: stefan.leichsenring@insideevs.de).

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