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Bentleys erstes Elektroauto wird in 1,5 Sekunden auf 100 sprinten

PPE dient als Plattform, so Bentley-Chef Hallmark

Bentleys Elektro-Erstling soll in 1.5 Sekunden auf 100 sprinten

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

18. Mai 2022 um 09:22 Uhr

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Bentleys erstes Elektroauto wird 1400 bhp (1.044 kW) haben und in etwa 1,5 Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde (97 km/h) beschleunigen. "Das Problem ist, das ist unangenehm", sagte Bentley-Chef Adrian Hallmark. Um den Insassen diese brachiale Maximal-Beschleunigung zu ersparen, wird man sie extra aktivieren müssen.

"Sie können in 2,7 Sekunden von 0 auf 60 mph beschleunigen. Oder es kann auf 1,5 Sekunden umgeschaltet werden“, sagte Hallmark in einem Interview mit Automotive News Europe (ANE).

Mit 1,5 Sekunden läge Bentley ganz vorne bei den Sprintzeiten. Zu den Elektroautos mit der kürzesten Sprintzeit gehören der Aspark Owl (1,69 Sekunden), der Rimac Nevera (1,85 Sekunden) und das Tesla Model S Plaid (2,1 Sekunden mit Rollstart).

Bildergalerie: Bentley EXP 100 GT Concept (2019)

Bentley EXP 100 GT Concept

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Bentley EXP 100 GT Concept Bentley EXP 100 GT Concept Bentley EXP 100 GT Concept Bentley EXP 100 GT Concept Bentley EXP 100 GT Concept Bentley EXP 100 GT Concept

Wichtiger als die Sprintzeit (die wohl ohnehin nur mit optimalen Reifen auf optimaler Fahrbahn erreicht wird) ist für Bentley das mühelose Überholen, also das gute Beschleunigen von 50 auf 250 km/h.

Wie bereits bekannt, wird Bentley seinen Elektro-Erstling 2025 auf den Markt bringen. Ab diesem Datum will die VW-Marke jedes Jahr ein neues Elektroauto bringen. 2030 will Bentley dann eine reine Elektroauto-Marke sein.

Ob es sich bei dem Elektro-Erstling um eine Limousine oder ein SUV handeln wird, verriet Hallmark nicht. Das Topmodell wird aber preislich in der Liga des 2020 eingestellten Mulsanne liegen, also rund 250.000 Euro, und dieses Topmodell wird keine Limousine sein, so Hallmark.

Laut dem ANE-Artikel wird der Elektro-Bentley auf der Premium Platform Electric (PPE) basieren. Die Plattform "gibt uns die Batterietechnologie selbst, die Antriebseinheiten, die autonomen Fähigkeiten, die Konnektivität, die Karosseriesysteme und einige Innovationen in diesen", so Hallmark.

Dass PPE als Plattform genutzt werden soll, ist offenbar ein Widerspruch zu einem Artikel des CarMagazine, wonach das Auto die Artemis-Plattform nutzt. Offenbar hat entweder ANE oder das CarMagazine etwas falsch verstanden oder sich aus Aussagen etwas falsch zusammengereimt. Denn Artemis steht eher in Zusammenhang mit der Scalable Systems Platform (SSP) als mit PPE.

Mehr zu den Elektro-Ambitionen von Bentley:

VW Nutzfahrzeuge wird Elektro-SUVs von Audi und Bentley bauen

Porsche verzichtet auf SSP und setzt voll auf PPE

Quelle: Automotive News Europe

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