Stellantis und Samsung SDI bauen zweite Batteriefabrik in den USA
Der Standort wird noch geprüft, aber sobald er feststeht, könnte die Produktion im Jahr 2027 beginnen ...
Vier Monate nach dem feierlichen Anheben des ersten Stahlträgers für ihr neues Batteriewerk haben die Partner Stellantis und Samsung SDI Pläne für den Bau einer zweiten Anlage bekannt gegeben. Wie das erste Werk wird auch dieses in den Vereinigten Staaten stehen. Der genaue Standort ist noch nicht bekannt, aber wenn er feststeht, wird die Produktion nicht vor 2027 aufgenommen.
Die Unternehmen haben offiziell eine Absichtserklärung über die Anlage unterzeichnet, in der sie sich verpflichten, sie im Rahmen des Joint Ventures StarPlus Energy zu bauen. Zur Erinnerung: Das ist die 2,5-Milliarden-US-Dollar-Initiative, die von den Partnern im Mai 2022 angekündigt wurde, um Lithium-Ionen-Batterien in einem neuen Werk in Kokomo, Indiana, herzustellen. Die zweite Anlage wird eine jährliche Produktionskapazität von 34 GWh haben, etwas mehr als die Kokomo-Anlage, die ursprünglich für 23 GWh geplant war, aber inzwischen auf 33 GWh erhöht wurde.
Eine Absichtserklärung lässt jedoch noch erheblichen Spielraum für Anpassungen. Daher gibt es nur sehr wenige Details. Und die wenigen, die wir kennen, sind nicht unbedingt in Stein gemeißelt. Es ist auch unklar, wie viel diese neue Anlage kosten wird.
Stellantis ist eine von vielen Marken, die derzeit stark in die Produktion von Elektroauto-Batterien für Nordamerika investieren. Dies ist natürlich eine Schlüsselkomponente im Elektrifizierungsplan Dare Forward 2030 des Konzerns. Wenn alles klappt, wird die Hälfte der in Nordamerika verkauften Neufahrzeuge der Stellantis-Familie elektrisch sein – und zwar sowohl vollelektrisch als auch mit Plug-in-Hybridantrieb. In Europa werden es 100 Prozent sein und um dieses Ziel zu erreichen, benötigt Stellantis nach eigenen Angaben eine Batteriekapazität von 400 GWh.
In naher Zukunft planen Stellantis und Samsung SDI, die Anlage in Kokomo Anfang 2025 in Betrieb zu nehmen. Weiter nördlich arbeitet Stellantis mit LG an einer größeren 45-GWh-Fabrik, die im ersten Quartal 2024 in Betrieb gehen könnte.
Quelle: Stellantis
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