Das Tesla Model 3 belegt den zweiten Platz der Verkaufsstatistik des Herstellers. Und die elektrische Limousine erhielt im August 2023 einige dringend benötigte kosmetische und mechanische Verbesserungen. Es wurde kantiger, bekam etwas aerodynamischen Schwung und erhielt eine Reihe neuer Funktionen. Jetzt steht das Update für das Model 3 Performance an, das möglicherweise mit einzigartigen Upgrades aufwarten kann.

Es überrascht nicht, dass die Nutzer von X ihre Neugierde nicht zügeln konnten. Ein Nutzer der Social-Media-Plattform postete Screenshots eines durchgesickerten Dokuments des südkoreanischen Umweltministeriums. Das Dokument, das wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht unabhängig verifizieren können, würde den Einbau eines neuen Heckmotors mit 303 kW bedeuten.

Bildergalerie: Tesla Model 3 Highland im Test

Sollte dies tatsächlich zutreffen, könnte er der elektrischen Limousine einen erheblichen Leistungsschub verleihen. Einige haben auch spekuliert, dass das Auto in Model 3 Ludicrous umbenannt werden könnte. Aber auch das bleibt abzuwarten. Das bisherige Model 3 Performance hatte eine kombinierte Leistung von etwa 393 kW. Verteilt auf einen Frontmotor mit 158 kW und einen Heckmotor mit bislang 235 kW.

 

Enthusiasten reagierten schnell, indem sie diese Zahlen addierten und zu dem Schluss kamen, dass die kombinierte Leistung des neuen Tesla dann 461 kW betragen würde. Eine Steigerung von 68 KW gegenüber dem Vorgängermodell.

Auch wenn die Leistungssteigerung sicherlich beträchtlich sein könnte, ist die kombinierte Leistung nicht nur die Summe der einzelnen Motorleistungen. Die Motoren könnten ein anderes Übersetzungsverhältnis haben, und die von den Computern des Elektrofahrzeugs gesteuerte Leistungsverteilung könnte anders optimiert werden. Nehmen Sie die genaue Leistungsangabe also erst einmal mit Vorsicht zur Kenntnis.

tesla translate chart

Ein übersetztes Diagramm mit den aktualisierten technischen Daten des Model 3 Performance

Aus dem durchgesickerten Dokument geht auch hervor, dass der Heckmotor seine Spitzenleistung bei einer höheren Geschwindigkeit erreicht, nämlich erst bei 109 km/h im Vergleich zu 76 km/h zuvor, so dass am oberen Ende mehr Kraft zu erwarten ist. Normalerweise haben Elektroautos eine halsbrecherische Beschleunigung aus dem Stand. Mit zunehmender Geschwindigkeit flacht die Drehmomentkurve aber ab – je nach Modell.

Beeindruckend ist auch die Möglichkeit, dass das Gewicht identisch mit dem des früheren Model 3 Performance ist. Das Elektroauto bringt 1.860 kg auf die Waage. Es könnte auch die gleiche Batteriekapazität von 82 kWh (79 kWh sind es bei den EU-Modellen) erhalten, mit einer spekulierten Reichweite von über 550 km.

Die offiziellen Details könnten bereits in Kürze bekannt gegeben werden. Teslas Chefdesigner Franz von Holzhausen und Vice President of Vehicle Engineering Lars Moravy werden nämlich einen Live-Chat zum neuen Model 3 übertragen.