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Ford startet Serienproduktion des vollelektrischen Explorer
Endlich geht es im neuen Kölner Electric Vehicle Center los

Roland Hildebrandt 
Von: Roland Hildebrandt
4. Jun. 2024 um 13:46 Uhr
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Endlich ist es soweit: Ford hat heute im Cologne Electric Vehicle Center die Serienfertigung des vollelektrischen Explorer aufgenommen. ZUr Erinnerung: im März 2023 (!) wurde der Explorer erstmals vorgestellt. In das erste vollständig auf die Produktion von Elektrofahrzeugen ausgerichtete Ford-Werk in Europa hat der Hersteller zwei Milliarden US-Dollar investiert.
Mit dem Ford Explorer rollt im Cologne Electric Vehicle Center nun das erste Volumen-Elektromodell vom Band, der laut Hersteller "die Vorhut einer neuen Generation von Elektro-Pkw für den europäischen Markt" bildet. Darüber hinaus startet noch in diesem Jahr die Produktion eines neuen sportlichen Crossovers als zweites Elektromodell aus Köln. Eventuell wird dieses Model Capri genannt.
Bildergalerie: Ford startet Serienproduktion des vollelektrischen Explorer

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Der neue Explorer ist zudem das erste vollelektrische Großserien-Pkw-Modell, das Ford in Europa für Europa entwickelt hat. Zum Marktstart des Ford Explorer beginnt die Palette mit einem Hecktriebler, dessen Technik vom VW ID.4 Pro zu kommen scheint. Die gehobene Variante hat den 250 kW starken Allradantrieb aus dem ID.4 GTX, dazu aber nicht den 77-kWh-Akku, sondern die neue 79-kWh-Batterie, die im VW ID.3 GTX vorgestellt wurde.
Der Hecktriebler bekommt offenbar den neuen 210-kW-Motor (APP550), der im ID.7 debütierte. Dazu kommt die altbekannte 77-kWh-Batterie, womit bis zu 602 km möglich sein sollen. Damit schafft der Ford rund 50 km mehr als der ID.4 Pro (550 km). Seine Lithium-Ionen-Batterie ermöglicht Reichweiten von über 600 Kilometern zwischen zwei Ladestopps. Preise? Mit dem noch folgenden Basismodell ab 42.500 Euro.

Im Cologne Electric Vehicle Center setzt Ford mit Hilfe hunderter hochmoderner Roboter unter anderem auf Künstlicher Intelligenz (KI), die helfen, höchste Fertigungsqualität sicherzustellen. So zählen beispielsweise selbstlernende Maschinen zu den besonderen Merkmalen des neuen Electric Vehicle Center. Für maximale Präzision, Effizienz und Qualität bürgen mehr als 600 Roboter, die Aufgaben wie Schweißen, Schneiden, Reinigen, Lackieren und Fixieren übernehmen.
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In dem neu errichteten Kontrollzentrum lässt sich der gesamte Fertigungsprozess in Echtzeit überwachen – bis hin zur Anzahl einzelner Schrauben und Muttern an einer Arbeitsstation. Dazu läuft auf einem riesigen Touchscreen der sogenannte "digitale Zwilling" des Werks. Er bildet sämtliche Arbeitsstationen sowie die dazugehörigen Informationen über Werkzeugausstattung, Materialflüsse, Arbeitssicherheit und vieles mehr ab. Zusätzliche Informationen über den Status ihrer Arbeitsstationen steuern die dortigen Beschäftigten über kleine Touchscreens bei.
"Wir überwachen jeden Fertigungsschritt, vom Zusammensetzen der ersten Teile bis zum Herausrollen des fertigen Fahrzeugs, und erzielen so für unsere Kunden ein nie dagewesenes Qualitätsniveau", erklärt Rene Wolf, Geschäftsführer Produktion Ford-Werke GmbH. Hoffen wir es mal ...
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