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Hopper: E-Bike mit Karosserie nun ab 11.900 Euro bestellbar

First Edition ausverkauft, nun sinkt der Preis

Hopper (2021)

Der Hopper ist ein dreirädriges Gefährt mit E-Bike-Technik. Man muss also treten, wenn man vorwärtskommen will. Anders als beim normalen E-Bike hat der Hüpfer aber eine Karosserie gegen den Regen, zwei Sitze hintereinander und eine Hinterradlenkung. Nun sinkt der Preis. Künftig gibt es das Vehikel ab 11.900 Euro.

Die Firma Hopper Mobility wurde 2019 gegründet. Im Oktober 2020 stellte die Firma den Hopper vor – wir berichteten damals auf Motor1.com. Richtig bestellen konnte man das Ding erst ab Herbst 2023; in der Zwischenzeit war der Basispreis von angepeilten 7.299 auf 12.800 Euro gestiegen. Und das war noch der Preis mit Frühbucherrabatt, ab 2024 sollte der Hopper 13.500 Euro kosten

Bildergalerie: Hopper (2024)

Doch nun meldet das mittlerweile in Hamburg ansässige Unternehmen, die First Edition sei inzwischen ausverkauft. Nun haben man eine zweite Serie aufgelegt, die per Onlineshop für 11.900 Euro bestellt werden kann. "Gezielte Weiterentwicklungen und höhere Stückzahlen" hätten die Produktionskosten sinken lassen. Das gebe man nun weiter.

Im Onlineshop steht der "Passenger-Hopper" mit zwei Sitzen für 12.500 Euro. Es wird aber ein Rabatt von 600 Euro gewährt, wenn man das Fahrzeug gleich mit der Bestellung bezahlt – damit landet man bei den genannten 11.900 Euro. Wer den Hopper nicht selbst am Produktionsstandort Hamburg abholt, muss je nach Distanz noch 250 bis 700 Euro Liefergebühr dazurechnen. Verfügbar sind fünf Farben, die Lieferzeit liegt derzeit bei etwa 8 bis 12 MonatenAls Extras gibt es Radkappen für 225 Euro, Seitenverkleidungen gegen starken Regen für 490 Euro. 

Alternativ zum "Passenger-Hopper" wird noch eine Cargo-Version mit nur einem Sitz, dafür aber 300 statt 125 Liter Kofferraum für 12.900 Euro angeboten. Mit Rabatt werden daraus 12.300 Euro. Außerdem finden sich im Onlineshop noch eine Ersatzbatterie für 1.290 Euro und ein Ersatz-Ladegerät dafür (119 Euro). 

Hopper (2024): Das Cockpit mit dem eigenartigen

Das spartanische Cockpit mit dem eigenartigen "Doppel-Lenkrad", dem Fahrersitz und dem Platz für den Sozius dahinter

Wie bei E-Bikes üblich, fährt der Hopper bis zu 25 km/h – theoretisch kann man auch schneller fahren, aber bei diesem Tempo endet die elektrische Unterstützung. Man fährt auf dem Radweg oder, wenn keiner da ist, auf der Straße. Die Batterie kann herausgenommen und in der Wohnung geladen werden. Gedacht ist der Hopper als umweltfreundliche Alternative zum Auto.

Das billigste "richtige" Elektroauto auf dem deutschen Markt, der Dacia Spring, kostet mindestens 16.900 Euro. Darunter gibt es noch Elektro-Leichtfahrzeuge wie den Opel Rocks Electric (ab 8.340 Euro) oder das Lastenrad.

Unter dem Strich

Der Hopper ist ein sympathisches Wägelchen, das wirklich Spaß macht – man sollte es einmal ausprobieren, es werden Probefahrten an acht verschiedenen Orten in Deutschland angeboten. Wer gänzlich unsportlich ist oder mehr ein autoähnliches Fahrzeug sucht, ist wohl mit einem Elektro-Leichtfahrzeug besser bedient, das sogar günstiger sein kann. Ein Nachteil des Hopper in der Stadt ist, dass es auf dem Radweg mit dem zweispurigen Ding eng werden kann. Vermutlich sind Fahrzeuge wie der Hopper nach wie vor eher was für "Überzeugungstäter(innen)", die der Umwelt zuliebe keine große Batterie kaufen wollen oder ähnliches.