Kia EV3 GT erstmals als Erlkönig erwischt
Marktstart des Hochleistungsmodells für zweite Jahreshälfte 2026 geplant
Update: Inzwischen ist der Kia EV3 GT bestellbar.
Kia plant eine sportliche GT-Version des neuen Elektro-Crossovers EV3. Wie Ha-Jun Seo, zuständiger Produktmanager für den Heimatmarkt Südkorea, erklärte, befindet sich derzeit eine Hochleistungsversion des Modells in Entwicklung. Die Markteinführung dieser Variante sei für die zweite Hälfte des kommenden Jahres vorgesehen.
Konkrete technische Daten nannte Seo zwar nicht, dennoch zeichnen sich erste Unterschiede zur Standardversion bereits ab. Das zeigt jetzt ein frisch erwischter Prototyp.
Bildergalerie: Kia EV3 GT Erlkönigfotos
Während der reguläre Kia EV3 ausschließlich mit einem Elektromotor an der Vorderachse ausgerüstet ist, wird der EV3 GT über je einen Motor an Vorder- und Hinterachse verfügen. Diese Konfiguration macht ihn zum Allradmodell – ein klares Plus für Traktion und Fahrdynamik. Die Basis bildet ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 81,4 kWh, was auf ein leistungsorientiertes Setup hindeutet. In puncto Performance soll sich der EV3 GT an der bereits erhältlichen GT-Version des Kia EV6 orientieren.
Der Kia EV6 GT bringt es auf eine Systemleistung von 430 kW (585 PS), erzeugt durch einen 270-kW-Motor an der Hinterachse und einen 160-kW-Motor vorn. Damit sprintet das Fahrzeug in nur 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 260 km/h.
Kia EV3 GT Erlkönigfotos
Auch optisch wird sich der EV3 GT von seinen zivileren Modellvarianten abheben. Die Erlkönigfotos aus Südspanien zeigen unter anderem einen markanter gestalteten Frontstoßfänger sowie größere 19-Zoll-Räder. Zum Vergleich: Die Standardversion rollt auf 17-Zoll-Rädern, die im Sinne der Reichweitenoptimierung gewählt wurden. Weitere Hinweise auf die GT-Variante liefern gelbe Bremssättel sowie Sportsitze mit gelben Kontrastnähten und GT-Branding im Innenraum.
Kia positioniert den EV3 GT damit als kompakten Stromer mit sportlichem Anspruch – ein Segment, das bislang nur wenige Hersteller bedienen. Die Kombination aus praxisgerechtem Format, Allradantrieb und hoher Leistung dürfte vor allem Fahrdynamiker mit Elektroaffinität ansprechen. Weitere Informationen zur Serienausstattung und zu den finalen Leistungsdaten werden voraussichtlich Anfang 2026 folgen.
Quelle: Automedia
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