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Für eine persönlichere Erfahrung

Mercedes GLA: Die Vorstellung am 29. Juli

Mercedes hat sein neues Kompakt-SUV vorgestellt. Wir haben alles zusammengestellt, was bis zur Präsentation bekannt war

Vorstellung des Mercedes GLA
Bild von: Mercedes-Benz

Der Mercedes GLA wurde inzwischen vorgestellt. Die offiziellen Bilder und alle Informationen stellen wir Ihnen in einem separaten Artikel zur Verfügung.

Wie angekündigt, wurde der neue Mercedes GLA am heutigen 29. Juli 2026 vorgestellt. Die Premiere des GLA fand in Warschau statt – die Lokalität bezeichnete Mercedes als GLA Studios. Nach einer kurzen Rede von Mercedes-Chef Ola Källenius stand der neue GLA im Fokus. Wie erwartet, erhält das neue Modell den vom GLC bekannten großen Grill; am Heck gibt es ein rotes Lichtband, das sich um die Heckleuchten schlängelt. Die maximale Reichweite der Elektroversion beträgt 657 Kilometer. Im Folgenden finden Sie alle Informationen, die bis zur Vorstellung bekannt waren, einschließlich Erlkönigbildern und einem Rendering. 


ExterieurInterieurAntriebe/Batterien


Der Nachfolger des EQA basiert auf der Mercedes Modular Architecture (MMA), die auch Basis des CLA, CLA Shooting Brake und GLB ist; der GLA ist also das vierte Derivat. Wir stellen zusammen, was bisher bekannt ist.

Mercedes GLA EQ als Rendering

Mercedes GLA EQ als Rendering. Die Türgriffe werden allerdings wohl anders aussehen als hier

Bild von: Motor1

Exterieur

Motor1 hat bereits ein Rendering des Modells erstellt, das Sie oben sehen. Demnach erhält der Wagen den neuen Grill im Stil des elektrischen GLC – während der GLB noch einen überwiegend schwarzen Grill mit (mehr oder weniger dicken) horizontalen Chromstreben besitzt:

Mercedes GLC EQ (2026)

Mercedes GLC

Bilder von: Mercedes-Benz
Mercedes GLB EQ (2026)

Mercedes GLB als "AMG Line Plus"

Bilder von: Mercedes-Benz

Als Erlkönig wurde der neue GLA bereits im August 2025 von Automedia fotografiert – und dann noch einmal im vergangenen Herbst. Bei den neueren Bildern wurde auch klarer, wie die Rücklichter aussehen werden: Sie erhalten offenbar eine rundliche Umrahmung. In der Mitte der Leuchten wird wohl der vom CLA bekannte dreizackige Mercedes-Stern prangen, aber darum herum zeigen die Bilder einen spangenförmigen Bogen.

Die Silhouette des neuen Kompakt-SUVs ähnelt dem Vorgänger EQA und dem aktuellen GLA mit Verbrenner. Die Länge soll laut JesMB auf etwa 4,50 Meter steigen, der Radstand soll wie beim CLA 2,79 Meter lang sein. Vielleicht wird die Karosserie auch etwas flacher als beim 1,62 Meter hohen aktuellen Verbrenner und beim 1,61 Meter hohen EQA. Am interessantesten an den neuen Erlkönigbildern sind die Türgriffe. Diese sind nicht flächenbündig integriert, sondern als Bügelgriffe ausgeführt. Allerdings hat zum Beispiel auch der elektrische CLA in der Basisversion Bügelgriffe, ab der AMG Line bündige Griffe.

Mercedes GLA EQ als Erlkönig

Bisherige GLA-Erlkönige hatten plane Türgriffe

Bilder von: Automedia
Mercedes GLA (2026) als Erlkönig

Die neuen Bilder zeigen Bügelgriffe

Bilder von: Automedia

Schon 2023 gelangen WalkoArt erste Videoaufnahmen eines Erlkönigs. Doch die Bilder von Automedia zeigen mehr, insbesondere bei den Leuchten. Die Scheinwerfer erinnern mit ihrer Tropfenform an den Smart #1 und #3; über den Leuchten ist jeweils ein LED-Strich zu erkennen, der auch als Blinker dient. Ansonsten erhält der GLA eine sternförmige Lichtsignatur wie der CLA. Die Radläufe sind mit schwarzem Hartplastik ausgekleidet. 

Mercedes CLA 250+ mit EQ-Technologie

Mercedes CLA 250+ EQ mit vielen Sternen an der Front

Bild von: Andrei Nedelea
Mercedes GLA EQ als Erlkönig

Mercedes GLA EQ als Erlkönig mit LED-Lidstrich

Bild von: Automedia

Interieur

Das Interieur wird ähnlich aussehen wie beim CLA und GLB. Das heißt, es wird serienmäßig ein 10,25-Zoll-Instrumentendisplay und einen 14-Zoll-Touchscreen geben, optional wird der MBUX-Superscreen im Cockpit prangen, bei dem noch ein 14-Zoll-Beifahrermonitor dazukommt.

Mercedes CLA 250+ mit EQ-Technologie

Das Cockpit des Mercedes CLA 250+ mit drei Bildschirmen

Bild von: Andrei Nedelea

Antriebe und Batterien

Technisch sind keine großen Überraschungen mehr zu erwarten, denn Antriebe und Akkus werden wohl von den Schwestermodellen übernommen. Das heißt, der Neuling bekommt 800-Volt-Technik und ein Zweigang-Getriebe an der Hinterachse. Als Energiespeicher werden die LFP-Batterie mit 58 kWh und der NMC-Akku mit 85 kWh eingesetzt.

Zunächst dürfte es die Motorisierungen geben, die auch beim CLA den Anfang machten: einen 250+ mit 200 kW und einen 350 4Matic mit 260 kW, beide mit der 85-kWh-Batterie. Als günstigere Varianten werden dann wohl ein GLA 200 mit 165 kW und der kleinen Batterie sowie ein GLA 250 (ohne Plus) mit 200 kW und 71-kWh-Akku nachgeschoben. Bei dem letztgenannten Akku handelt es sich offenbar um die 85-kWh-Batterie, bei der die nutzbare Speicherkapazität per Software auf 71 kWh begrenzt wird. Diese vier Varianten werden auch beim CLA und GLB angeboten, wogegen die 250er-Version beim CLA Shooting Brake (noch) fehlt.

Während der CLA mit der 85-kWh-Batterie fast 770 km schafft, sind beim GLB maximal 632 km möglich. Der kleinere GLA wird wohl irgendwo dazwischen liegen. Die 800-Volt-Architektur wird für schnelles Laden mit bis zu 320 kW beim großen Akku sorgen. Damit lässt sich die Batterie in 22 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen.

Die Produktion soll wie gehabt im modernisierten Werk Rastatt erfolgen, wo auch der CLA EQ vom Band läuft. Kurz nach der Premiere Ende Juli soll der GLA mit EQ-Technologie auch schon auf den Markt kommen. Zu den Rivalen dürften der Mini Countryman Electric (4,43 m lang), der BMW iX1 (4,50 m lang), der Volvo EX40 (4,44 m) und der Audi Q4 e-tron (4,59 m) gehören.

Bildergalerie: Mercedes GLA EQ als Erlkönig (8/25)

Unter dem Strich

Der elektrische Mercedes GLA erhält eine ähnliche Karosserie wie der Vorgänger EQA, aber substanziell verbesserte Technik. Dazu gehören Batterien mit bis zu 85 kWh – statt 70 kWh beim EQA. Der sparsame Antrieb dürfte für Reichweiten um die 700 km sorgen, während es beim ausgelaufenen EQA maximal 561 km waren.

Von den Rivalen wird sich der Mercedes mit seiner hohen Reichweite und seinem schnellen Laden absetzen – zumal Audi, BMW/Mini und Volvo in der Kompaktklasse bislang nur 400-Volt-Technik bieten. Insofern ist dem GLA EQ eine Sonderstellung gewiss. So würde es uns überraschen, wenn der GLA EQ nicht ebenso erfolgreich würde wie der Vorgänger EQA, der lange Zeit der Elektro-Bestseller von Mercedes war.

Letzte Änderung am 24. Juli 2026: Offizielle Ankündigung der Vorstellung und neue Erlkönigbilder eingepflegt.