Zum Hauptinhalt springen

Für eine persönlichere Erfahrung

Genesis GV60 Magma: Sportversion mit 448 kW jetzt konfigurierbar

Das sportliche Elektro-SUV mit virtuellen Gangwechsel und großem Heckflügel startet bei 85.990 Euro

Genesis GV60 Magma
Bild von: Genesis

Der Wirbel um den neuen Genesis GV60 Magma dauert inzwischen schon zwei Jahre. Nun kann man die Sportversion des GV60 konfigurieren. Mit 85.990 Euro ist der Wagen deutlich teurer als der technisch verwandte Hyundai Ioniq 5 N, den es ab 76.500 Euro gibt.

Der GV60 Magma bietet einen Allradantrieb mit 448 kW und 740 Nm – im Boost-Modus sind für 15 Sekunden sogar 478 kW und 790 Nm abrufbar. Damit dauert der Sprint auf 100 km/h nur 3,4 Sekunden. 200 km/h werden bei aktivierter Launch-Control in 10,9 Sekunden erreicht. Dazu kommen virtuelle Gangwechsel à la Hyundai Ioniq 5 N. Der Magma ist das Topmodell der GV60-Baureihe, die auf der Plattform E-GMP mit 800-Volt-Technik basiert. Hier die vier Motorisierungen im Überblick:

  GV60 RWD Single Motor GV60 Dual Motor Sport GV60 Dual Motor Sport Plus GV60 Magma
Antrieb RWD 168 kW AWD 234 kW
(74+160 kW)
AWD 360 kW
(180+180 kW)
AWD 448 kW
(478 kW im Boost)
Drehmoment 350 Nm 605 Nm 700 Nm 740 Nm (im Boost 790 Nm)
0–100 km/h / Vmax 7,8 Sek / 185 km/h 5,5 Sek./200 km/h 4,0 Sek./235 km/h 3,4 Sek./264 km/h
WLTP-Verbrauch 16,7 kWh 18,4 kWh 19,0 kWh k.A.
Akku netto 84 kWh 84 kWh 84 kWh 84 kWh
WLTP-Reichweite 561 km 512 km 501 km 425 km
DC-Ladedauer
(10–80 %)
18 min 18 min 18 min 18 min
Basispreis 54.680 Euro
Premium: 57.680 Euro
64.580 Euro 74.480 Euro 85.990 Euro

Bildergalerie: Genesis GV60 Magma (2026)

Der GV60 Magma basiert auf der bereits im April 2024 vorgestellten Studie und ist das erste Magma-Modell, das in Serie geht. Er ist 20 mm niedriger als das normale Modell; damit beträgt die Höhe 1.560 mm. Dazu kommen Stoßfänger mit Drei-Loch-Optik, ein riesiger Heckflügel, ein anderer Diffusor, dunkle Akzente und Canards (kleine flügelförmige Elemente an der Front). In den verbreiterten Kotflügeln rollen 21-Zoll-Schmiederäder und 275-mm-Reifen. Darüber hinaus verfügt der Magma über elektronisch gesteuerte Dämpfer und ein Bremssystem mit 400-Millimeter-Bremsscheiben sowie Monoblock-Bremssätteln vorne.

Genesis GV60 Magma (2026): Das Cockpit
Bild von: Genesis

Im Cockpit gibt es elektrisch verstellbare Schalensitze aus Kunstleder, Alu-Akzente und spezifische Magma-Details sowie ein Lenkrad mit Tasten für Fahrmodi und Boost-Funktion. Der GV60 Magma bietet die Fahrmodi Sprint, GT, My und Magma. Im My-Modus kann man die Einstellungen für das elektronische Sperrdifferenzial (e-LSD), das ESP und andere Leistungsparameter individuell anpassen. Im Magma-Modus zeigt das Instrumentendisplay auch Motor- und Batterietemperatur sowie die g-Kräfte an. Darüber zeigt das Head-up-Display Geschwindigkeit, Rekuperationsstufe und verbleibende Boost-Zeit.

Das Virtual Gear Shift System (VGS) steuert Motorleistung, Drehmoment und Rekuperation so, dass sich ein Schaltgefühl wie bei einem sportlichen Verbrenner ergibt, verspricht Genesis. Gleichzeitig wird ein entsprechender Sound produziert. Der Drift-Modus verschiebt die Kraftverteilung nach hinten und nutzt das e-LSD, um das Driften zu erleichtern. High-Performance Battery Control (HPBC) schließlich optimiert die Batterietemperatur für maximale Leistung beim Rennen oder bei Drag-Racing-Events.

Unter dem Strich

Der Hyundai Ioniq 5 N mit seinen simulierten Gangwechseln, seinem realistischen Sound und auch mit seiner gigantischen Performance sorgte für großes Aufsehen in der Branche. So ist es kein Wunder, dass Mercedes im AMG GT 4-Türer und Porsche im Taycan ähnliche Systeme einführten. Auch im Hyundai-Konzern greift das System um sich: Nach dem Kia EV6 GT bekommt es nun auch der Genesis GV60 Magma. Er ist allerdings ziemlich teuer: Fast 10.000 Euro Aufpreis gegenüber dem technisch sehr ähnlichen Ioniq 5 N sind wirklich happig.