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Skodas elektrisches Siebensitzer-SUV wird "Peaq" heißen (Update)

Das neue Flaggschiff wird im Sommer 2026 vorgestellt und dürfte noch 2026 starten 

Skoda Peaq Prototyp (2026)
Bild von: Skoda

Update vom 4. März 2026: Nun gibt es das erste offizielle Foto des kommenden Skoda Peaq in Gänze. Sie sehen es oben. Das große Elektro-SUV stand als getarnter Prototyp im Werk in in Mladá Boleslav. Skoda investiert dort 205 Millionen Euro in den Ausbau der Batterieproduktion und wird damit zum größten Hersteller von BEV-Batteriesystemen im Volkswagen-Konzern.

Gleichzeitig ist das Skoda-Stammwerk nun der erste Standort des Volkswagen-Konzerns in Europa, an dem Cell-to-Pack-Batteriesysteme für den Einsatz in elektrischen Volumenfahrzeugen hergestellt werden. Eine Tagesproduktion von mehr als 1.100 Cell-to-Pack-Batteriesystemen und bis zu 335.000 Einheiten pro Jahr ist geplant.

Skoda Peaq (Teaserbild)

Skoda Peaq (Teaserbild)

Bild von: Skoda

Zum Peaq heißt es in der Pressemitteilung: "Der Skoda Epiq wird erschwingliche Elektromobilität in das Einstiegssegment bringen, während der Skoda Peaq das obere Ende der Elektro-Palette vervollständigen und den Kunden noch mehr Auswahlfreiheit in allen Segmenten bieten wird." Hier unser erster Artikel zum Peeq vom 13. Januar 2026:


 Das Siebensitzer-SUV von Skoda, das wir bisher nur als Designstudie Vision 7S und als Erlkönig kennen, wird den Namen Peaq tragen. Die Vorstellung wird im Sommer 2026 stattfinden. Das teilte der tschechische Autohersteller nun offiziell mit.

Wie bei allen Skoda-SUVs endet der Modellname mit dem Buchstaben "q". Das gilt auch für die Elektromodelle, die Enyaq und Elroq heißen. Bald kommen noch der kleine Epiq und der große Peaq hinzu. Die Modellbezeichnung des Flaggschiffs wird wohl wie das englische Wort peak ausgesprochen, was die Spitzenstellung in der Palette verdeutlicht.

Skoda Peaq (Teaserbild)
Bilder von: Skoda
Skoda Peaq (Teaserbild)
Bilder von: Skoda

Das mitgereichte kurze Video können wir Ihnen leider nicht zeigen. Zu sehen sind eine Leiste aus Lichtpünktchen am vorderen Ende der Fronthaube, wie sie auch die Studie von 2022 aufwies. Die t-förmigen Rückleuchten und kamerabasierte Außenspiegel sind ebenfalls erkennbar.

Skoda Vision 7S: Das Exterieur

Skoda Vision 7S mit Lichtstreifen an der Fronthaube

Bilder von: Skoda
Skoda Vision 7S: Das Exterieur

Die t-förmigen Rückleuchten der Vision 7S

Bilder von: Skoda

Bei der Entwicklung des Skoda Peaq standen die Markenwerte Geräumigkeit, Alltagstauglichkeit und Komfort im Vordergrund, so Skoda. Mit sieben Sitzen soll der Neuling Familien ansprechen, aber auch alle, die "Arbeit, Freizeit und die Freiheit, zu reisen und zu entdecken, miteinander verbinden möchten". 

Die Studie war über fünf Meter lang und besaß eine 89 kWh große Batterie. Es ist aber zu vermuten, dass der 86-kWh-Akku aus dem VW ID.7 Pro S und VW ID. Buzz Pro LR sowie Buzz GTX LR eingesetzt wird. Die WLTP-Reichweite wurde mit "mehr als 600 km" angegeben. Aufladen lassen sollte sich der Akku mit bis zu 200 kW – das schafft der 86-kWh-Akku. Zum Antrieb machte Skoda damals keine Angaben. Naheliegende Möglichkeiten wären der 210-kW-Heckantrieb und das 250-kW-Allradsystem.

Skoda Vision 7S: Die Sitzanlage mit sechs normalen und einem Kindersitz

Die Studie Vision 7S besaß sechs normale Sitze und einen Kindersitz in der Mitte.

Bild von: Skoda

Die Studie war mit 5,02 Meter Länge und 3,08 Meter Radstand deutlich größer als der Enyaq. Zu den Besonderheiten der Sitzanlage gehörte ein zentral eingebauter Kindersitz, der die Zahl der Sitze auf sieben erhöhte. Im Cockpit gab es ein eckiges Lenkrad, über das man auf ein im Vergleich zum Enyaq recht großes Instrumentendisplay mit 8,8 Zoll sehen sollte. Rechts davon gab es einen Touchscreen mit einer stattlichen 14,6-Zoll-Diagonale, der erstmals drehbar war.

Skoda Vision 7S: Cockpit mit Touchscreen in horizontaler

Cockpit mit Touchscreen in horizontaler "Relax"-Position

Skoda Vision 7S: Cockpit mit Touchscreen in vertikaler Position (während der Fahrt)

Während der Fahrt sollte der Touchscreen vertikal stehen.

Unter dem Strich

Alle Skoda-SUVs enden bisher mit einem "q", und alle bisherigen Elektromodelle beginnen mit einem "E": Enyaq, Elroq und Epiq. Beim Peak geht man von dem Anfangsbuchstaben "E" ab, wahrscheinlich hat man keinen geeigneten Namen gefunden. Wichtiger als der Name ist wohl, ob zuerst der Epiq oder der Peaq startet. Nach dem heutigen Teaser gehen wir davon aus, dass das Flaggschiff Priorität bekommt.

Vermutlich erhält der Peaq die 86-kWh-Batterie und die bekannten Antriebe mit 210 bzw. 250 kW. Zu den Hauptkonkurrenten des Fünf-Meter-Modells mit sieben Sitzen dürften der Kia EV9 und der Hyundai Ioniq 7 gehören, die allerdings beide 800 Volt bieten. Deshalb dürfte der Skoda günstiger als die Korea-Rivalen werden. Den Kia gibt es ab knapp 62.000 Euro, für den Ioniq 9 zahlt man mindestens 69.000 Euro.