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Skoda Epiq: Neue Erlkönigbilder mit schwarzer Lackierung

Gut zu sehen sind die streifenförmige Vertiefung in der Fronthaube und die schwarzen Kratzschutzleisten.

Skoda Epiq (2026) als Erlkönig
Bild von: Automedia

Kürzlich hat Skoda Bilder eines Epiq mit knallbunter "Bällebad"-Tarnung veröffentlicht. Nun haben unsere Erlkönigfotografen das Modell in schwarzer Lackierung erwischt. Das Auto wurde bei extremer Kälte von bis zu minus 33 Grad in Nordskandinavien abgelichtet.

Besser als bei den bunten Bildern ist die streifenförmige Vertiefung auf der Fronthaube zu sehen, die es auch bei den größeren Modellen Elroq und Enyaq gibt. Auch die waagerechten LED-Tagfahrleuchten sowie die darunter angeordneten Scheinwerfer sind gut erkennbar, während die senkrechten Teile der Tagfahrleuchten vermutlich abgeklebt wurden:

Skoda Epiq (2026) als Erlkönig
Bild von: Automedia

Auf den Bildern sieht es so aus, als wären die Tagfahrleuchten in vier Segmente unterteilt, doch das scheint ein Fake zu sein, denn weder die Fotos in bunter Tarnung noch die Studie von 2025 wies diese Unterteilung auf. Vermutlich wird die Lichtsignatur t-förmig ausfallen wie beim Epiq Concept. Auch die durchbrochene Lichtlinie am Rand der Fronthaube dürfte das Serienmodell haben, denn die kennen wir schon von den bisherigen Modellen:

Skoda Epiq 2026 (getarnt)

Skoda Epiq 2026 (getarnt)

Bilder von: Skoda
Skoda Epiq Concept (IAA 2025)

Skoda Epiq Concept (IAA 2025)

Bilder von: Skoda

Bei den neuen Bildern sind auch die schwarzen Kratzschutzleisten an den Radhäusern sowie an den Schwellern zu erkennen, die schon die Studie besaß. Dass die markanten senkrechten Slots in der Frontschürze in die Serie übernommen werden, wissen wir schon von den Bildern des Epiq mit bunter Tarnung. Auch dass der Epiq Bügelgriffe erhält, war schon bekannt.

Skoda Epiq (2026) als Erlkönig
Bild von: Automedia
Skoda Epiq Concept (IAA 2025)
Bild von: Skoda

Die Rücklichter unseres Erlkönigs sehen deutlich anders aus als bei der Studie, aber sie sind vermutlich gefakt. Ein genauer Blick zeigt nämlich, dass nur Teile davon auch aktiv leuchten:

Skoda Epiq (2026) als Erlkönig

Gefakt: Die Rückleuchten an der Seite sowie die weißen Partien unter den roten Strich-Elementen dürften nur Aufkleber sein

Bild von: Automedia

Was wissen wir sonst noch über den Epiq? Praktisch alles. Zum Start wird es drei Frontantriebe mit 85, 99 und 155 kW geben, dazu kommen eine LFP-Batterie mit 37 kWh bei den beiden schwächeren Varianten und eine NMC-Batterie mit 52 kWh bei der Topversion. Die 166-kW-Variante, die beim ID. Polo das Kürzel GTI trägt, dürfte später als RS-Version nachgereicht werden. Die Maximalreichweite nach WLTP-Norm beträgt 450 km. Innen bekommt der Epiq der gleiche 12,9-Zoll-Touchscreen wie der Elektro-Polo, dazu aber kein 11-Zoll-Instrumentendisplay, sondern nur eine kleine 5,3-Zoll-Anzeige. 

Skoda Epiq Concept (2024)

Großer Touchscreen, kleines Instrumentendisplay: Die Monitorlandschaft dürfte ähnlich aussehen wie bei der ersten Studie des Epiq von 2024

Bild von: Skoda

Der Kofferraum fasst beeindruckende 475–1.344 Liter und ist damit größer als beim ID.3 (385–1.267 Liter) oder auch beim ID. Polo (435–1.243 Liter). Die Basisversion mit 85 kW und 315 km Reichweite wird rund 25.000 Euro kosten. Zu den Konkurrenten werden kleine Elektro-SUVs wie der Hyundai Inster, die Stellantis-Modelle Citroën e-C3 und Fiat Grande Panda Elektro oder auch der Renault 4 Electric gehören.

Bildergalerie: Skoda Epiq als Erlkönig (2/2026)

Unter dem Strich 

Eigentlich bringen die neuen Erlkönigbilder wenig Neues. Aber sie sind eine Bestätigung, dass die Serienversion nah an der Studie von 2025 bleibt: Es wird t-förmige Leuchten vorne und vermutlich auch hinten geben, schwarze Kratzschutzleisten, Bügelgriffe und eine streifenförmige Vertiefung in der Fronthaube. Auch die Technik ist inzwischen bekannt: Für den Antrieb sorgt der neue Elektromotor APP290 in Zusammenarbeit mit SiC-Invertern und zwei verschiedenen Cell-to-Pack-Batterien. Wie das Auto außen und innen genau aussieht, erfahren wir wohl Mitte 2026 – dann will Skoda das Auto vorstellen, wie die Marke schon Ende 2025 ankündigte.