Subaru E-Outback (2026): Produktionsstart im Werk Yajima erfolgt
Im zweiten Halbjahr startendes Schwestermodell des bZ4X Touring läuft nicht bei Toyota, sondern in einem Subaru-Werk vom Band.
Erstmals baut Subaru ein Elektroauto für den Weltmarkt in einem eigenen Werk. Am Standort Yajima, etwa eine Autostunde nördlich von Tokio gelegen, begann der japanische Hersteller nun mit der Fertigung des E-Outback. Das bisher einzige andere Elektromodell des Herstellers, der Subaru Solterra, wird beim Entwicklungspartner in Toyota City bei Nagoya gebaut.
Für den neuen E-Outback mit batterieelektrischem Antrieb wurde das Werk zwischen August 2025 und Januar 2026 umgebaut. So können dort nun sowohl Elektrofahrzeuge als auch Benziner und Hybride auf einer gemeinsamen Produktionslinie gefertigt werden. Damit könne man flexibel auf Marktveränderungen reagieren, schreibt die Marke.
Bildergalerie: Subaru Trailseeker (2026)
Nach dem Solterra und dem Uncharted ist der E-Outback das dritte Modell der Elektroauto-Palette von Subaru, das gemeinsam mit Toyota entwickelt wurde. Er wird in den USA als Trailseeker verkauft und gilt als Subaru-Version des Toyota bZ4X Touring.
Während es den Toyota aber wahlweise auch als 165 kW starker Fronttriebler mit 591 km WLTP-Reichweite gibt, wird der E-Outback analog zum Solterra ausschließlich als Allradler angeboten. Wie Subaru Deutschland im Sommer 2025 schrieb, rollt der E-Outback voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2026 nach Deutschland und Europa. Die 74,7-kWh-Batterie (Bruttokapazität) soll etwa 450 km Reichweite ermöglichen. Das dürfte eine sehr konservative Angabe sein, denn der Toyota schafft mit dem gleichen Akku bis zu 528 km.
Neben dem noch nicht konfigurierbaren E-Outback steht für 2026 die Markteinführung des umfassend überarbeiteten Solterra an. Das Schwestermodell des Toyota bZ4X bietet künftig eine verbesserte Ladeleistung und mehr Reichweite. Außerdem kommt im Frühjahr 2026 der Uncharted auf den deutschen Markt. Das Äquivalent zum C-HR+ ist ebenfalls noch nicht bestellbar.
Unter dem Strich
Gerade mal 159 Stück wurden letztes Jahr vom Solterra in Deutschland zugelassen, während der technisch äquivalente Toyota bZ4X auf über 5.000 Stück kam. Trotz der bescheidenen Erfolgsbilanz bringt Subaru 2026 weitere Ableger von Toyota-Elektroautos auf den deutschen Markt. Das geschieht wohl weniger, um damit große Stückzahlen und Gewinne in Deutschland zu machen, als vielmehr, weil es sich um Weltmodelle handelt. Und in den USA spielt Subaru eine ungleich größere Rolle als hierzulande.
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