Cupra Raval (2026): Erlkönig ungetarnt im Schnee erwischt
Neue Bilder zeigen den Elektro-Kleinwagen erstmals ohne Tarnung. Front und Heck sind klar erkennbar. Alle Infos!
Hoppla: Der Cupra Raval soll erst im April offiziell enthüllt werden, doch nun sind den Erlkönig-Spezialisten von Automedia Bilder gelungen, die den neuen Elektro-Kleinwagen völlig ohne Tarnung zeigen. Die Fotos aus Nordskandinavien sind so gut, dass kaum mehr Fragen zur Optik offen bleiben.
Die Fotos zeigen eine weiße und eine schwarze Variante. Unser Titelbild mit dem schwarzen Auto zeigt die Lichtsignatur, die aus drei spitzwinkligen Dreiecken pro Seite besteht. Doch diese kennen wir bereits von der IAA, wo eine getarnte Version präsentiert wurde. Erstmals zu sehen ist jedoch die Frontschürze mit den großen Lufteinlässen, welche sich bei der weißen Version besonders klar abzeichnen:
Beide Farbvarianten tragen ein kupferfarbenes Cupra-Logo mittig auf der Fronthaube. Bei der weißen Version sind auch die schmalen Kratzschutzleisten an den Radhäusern gut zu sehen. Die Türgriffe sind bündig integriert. Die Dachlinie fällt nach hinten deutlich ab. Am Karosserieende fallen die nach außen ausgreifenden Rücklichter auf.
Auf dem folgenden Bild der weißen Variante ist auch die zweifarbige Gestaltung der Schweller sowie der C-Säule gut erkennbar. Das Heck wirkt durchaus coupéhaft:
Ansonsten wird das Heck oben von einem großen Dachspoiler und einer kleinen Heckscheibe mit Scheibenwischer geprägt. Darunter gibt es eine breite Lichtleiste, die auf den Bildern aber nur an den äußeren Enden leuchtet – und in der Mitte, wo ein illuminiertes Cupra-Logo integriert ist. Darunter prangt ein geradezu riesiger Diffusor.
Der Cupra Raval wurde schon im Herbst 2021 als Studie UrbanRebel präsentiert – damals noch mit überdimensionalem Heckflügel, um die Sportambitionen des Modells zu verdeutlichen. 2022 gab es eine seriennähere Version zu sehen und im Mai 2023 folgte die Information, dass das Auto als Cupra Raval in Serie geht.
Cupra Raval (getarnt) auf der IAA 2025
Inzwischen wissen wir, dass das Modell auf der verkürzten Frontantriebs-Version des weiterentwickelten Modularen Elektrobaukastens (MEB+) basiert und sich die Plattform mit dem VW ID. Polo teilt. Beide Modelle werden bei Seat in Martorell bei Barcelona gebaut.
Die rückwärtige Lichtsignatur, bestehend aus drei Dreiecken pro Seite und einem Cupra-Logo in der Mitte, ist auf diesem Bild von der IAA deutlicher erkennbar als auf den Erlkönigfotos
Der Raval, benannt nach einem Stadtteil von Barcelona, ist mit 4,05 Metern rund 30 Zentimeter kürzer als der Cupra Born; der Radstand (2,60 Meter) ist 17 Zentimeter kürzer. Zum Start gibt es zwei Motorisierungen, die 155 bzw. 166 kW bieten, wie auf der Cupra-Website zu lesen ist; dazu kommt ein NMC-Akku mit 52 kWh netto. Damit sind bis zu 450 km nach WLTP-Norm möglich.
Die Maße und das Kofferraumvolumen des Raval dürften ähnlich sein wie beim VW ID. Polo
Sogar der Basispreis ist schon bekannt, er steht ebenfalls auf cupra.de: 25.950 Euro. Vermutlich bezieht sich das aber auf die später startenden Modelle mit kleiner Batterie. Deren Daten kennen wir schon vom VW ID. Polo: Dieser bietet bei den Basisversionen einen 37-kWh-Akku mit LFP-Chemie und Antriebe mit 85 und 99 kW. Die ungefähre Reichweite können wir abschätzen: Wenn man mit 52 kWh 450 km schafft, dürften mit 37 kWh rund 320 km drin sein.
Der Kofferraum des ID. Polo verfügt über ein großes Unter-Boden-Fach, das durch den Frontantrieb und die Verbundlenkerachse hinten möglich wird. Beim Raval dürfte es ähnlich aussehen.
Und das Cockpit? Es dürfte von der Grundkonzeption her ähnlich aussehen wie das Interieur des ID. Polo – nur ohne die Anspielungen auf ältere Golf-Modelle und mit einem Cupra-typischen Lenkrad. Neben einem 10,25 Zoll großen Instrumentendisplay gibt es dort einen 13-Zoll-Touchscreen:
Das Cockpit des ID. Polo
Unter dem Strich
Nun wissen wir schon fast alles zum neuen Cupra Raval. Akkus und Antriebe kennen wir vom VW ID. Polo, die Startmotorisierungen sind die beiden stärkeren. Unsere Erlkönige zeigen nun die Optik gut, vor allem von vorn und von der Seite, während die Rückleuchten schon bei der getarnten IAA-Version gut erkennbar waren.
Vermutlich handelt es sich bei unseren Erlkönigen um eine der sportlicheren Versionen. Darauf lassen die großen Lufteinlässe vorn und der riesige Diffusor schließen. Und das Interieur? Die offiziellen Fotos vom Kofferraum und vom Cockpit des ID. Polo verraten schon viel. So wird der Raval wohl ein deutlich größeres Instrumentendisplay erhalten als der Born. Was bleibt noch unklar? Die Preise der Startversionen. Wir gehen von etwa 36.000 Euro für die Dynamic genannte 155-kW-Version und etwa 39.000 Euro für die 166-kW-Topversion VZ Extreme aus.
Bildergalerie: Cupra Raval (2026) als Erlkönig
Quelle: Automedia (Erlkönigbilder)
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