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Renault Bridger Concept: Kantiges Mini-SUV kommt auch als E-Auto

Das knapp vier Meter lange SUV startet Ende 2027 in Indien. Die Plattform RGMP Small ermöglicht Verbrenner, Hybride und E-Antriebe.

Renault Bridger (Studie, 2026)
Bild von: Renault

Renault präsentiert die Studie Bridger. Das weniger als vier Meter lange SUV-Modell soll 2027 zunächst in Indien starten. "Sub-4-Meter-Cars" werden dort steuerlich stark begünstigt. Technische Basis ist eine Plattform namens RGMP Small. Diese ermöglicht Verbrenner-, Hybrid- und Elektroversionen. 

Der Modellname ist das englische Wort für "Brückenbauer". Ob Renault damit eine Brücke zwischen den Schwellenländern und Europa bauen will oder ob es sich um ein Mittelding aus Offroader und Stadt-SUV handeln soll, bleibt offen. Es bleibt auch unklar, ob Bridger auch der Name der Serienversion sein wird. Das kantige Design der Studie erinnert vage an den Fiat Grande Panda, doch der illuminierte Renault-Schriftzug an der Front und die völlig andere Lichtsignatur lassen keine Verwechslung zu.

Zu den Besonderheiten gehört eine hohe Bodenfreiheit von 200 Millimetern. Zusammen mit den 18-Zoll-Rädern soll der Wagen wie ein urbaner Abenteurer aussehen, so die Marke. Sieht man sich aber das Heck an, so fühlt man sich an den Land Rover Defender erinnert. Hier gibt es eine nach rechts öffnende Hecktür mit daran befestigtem Reserverad. Zum Offroad-Stil des Hecks passen die mit dicken schwarzen Leisten geschützten Radkästen und die Karosseriefarbe in Beige Dune Satin. 

Renault Bridger (Studie, 2026)
Bild von: Renault

Innen soll der Wagen überraschend viel Platz und ein gutes Raumgefühl bieten, aber Bilder vom Interieur zeigt Renault nicht. Der Kofferraum fasst 400 Liter, das Maximalvolumen wird nicht angegeben.

Die Studie gibt laut Renault einen Ausblick auf ein Fahrzeug, das Ende 2027 in Indien auf den Markt kommen soll. Es basiert auf der modularen Plattform der Renault Group mit dem neuen Namen RGMP Small. Nach Indien soll das Fahrzeug schrittweise in anderen internationalen Märkten eingeführt. Je nach Markt wird es in Verbrenner-, Hybrid- oder Elektroversionen erhältlich sein.

Bildergalerie: Renault Bridger (Studie, 2026)

Unter dem Strich

Anfang 2026 wurde die Elektrosparte Ampere von Renault aufgelöst; nachdem sich der vom ehemaligen Renault-Chef Luca de Meo angestrebte Börsengang zerschlagen hatte, soll die Abteilung wieder in den Konzern integriert werden. Deshalb werden nun offenbar die Plattformen erneut umbenannt, was die Übersicht nicht eben leichter macht.

Aber sei's drum: RGMP Small steht wahrscheinlich für "Renault Group Modular Platform Small". Vermutlich ist die Plattform identisch mit CMF-B; die Kleinwagenplattform ist mit der Elektroplattform CMF-BEV verwandt, die zeitweise AmpR Small hieß. Darauf basiert der Renault Bridger, der ab 2027 in Indien und dann in weiteren Märkten eingeführt werden soll. Bislang gibt es nur Renderings vom Exterieur, und auch das ist nur eine Designstudie. Ob das Auto auch zu uns nach Deutschland kommt, bleibt vorerst offen. Aber das Design findet im Kollegenkreis breite Zustimmung.