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Ford-Elektroauto auf MEB-Basis: Mischung aus Mustang Mach-E und ID.3?

Und: Wird das zweite MEB-Auto ein ID.4-Äquivalent oder ein Kleinwagen?

Ford-Elektroauto auf MEB-Basis mit Mustang-Mach-E-Optik als Rendering

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

19. Feb. 2021 um 07:50 Uhr

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Vor wenigen Tagen hat Ford Europa verlautbart, dass das bereits länger angekündigte Elektroauto auf Basis des Modularen Elektro-Baukastens (MEB) in Köln gebaut wird, und zwar ab 2023, also in zwei Jahren. Außerdem hieß es, ein weiteres Elektromodell könnte ebenfalls im Werk Niehl entstehen.

Ford will 600.000 Chassis auf Basis der MEB-Plattform kaufen wird, und zwar über den Fahrzeugs-Lebenszyklus hinweg, der offenbar sechs Jahre dauern soll – von 2023 bis 2028, wie aus folgender VW-Grafik hervorgeht:

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Wie aus der Grafik ersichtlich, ist der Ford-Deal für VW ein kleiner Fisch, denn der Wolfsburger Konzern will im gleichen Zeitraum etwa 13 Millionen Autos auf MEB-Basis bauen.

600.000 Stück heißt: etwa 100.000 Autos pro Jahr, möglicherweise verteilt auf zwei Modelle. Nach einem Bericht in AutoExpress soll das erste dieser Ford-MEB-Modelle die Maße und Proportionen des ID.3 erhalten. Dazu kommt aber eine SUV-Optik, die sich am Mustang Mach-E orientieren soll. Unser Rendering oben versucht, das wiederzugeben. Perfekt ist diese Darstellung sicher nicht, sie besteht im Wesentlichen aus dem VW ID.3 mit einer Mustang-Mach-E-Schnauze. Aber sie zeigt die Idee dahinter.

Wenn der Neuling so lang wird wie der ID.3, also knapp 4,30 Meter, würde genug Abstand zum rund 4,70 Meter langen Mustang Mach-E bleiben. Und das mögliche zweite MEB-Modell? Naheliegend wäre wohl, dass Ford neben dem ID.3-Derivat auch ein ID.4-Äquivalent baut. Optimal würde es sich einsortieren, wenn dieses etwas kleiner wäre als das VW-Original: 4,30 Meter, 4,50 Meter und 4,70 Meter wäre eine gute Abfolge nach der Orgelpfeifen-Logik.

Auch bei den Elektromotoren und den Batterien werden die MEB-Fahrzeuge von Ford wohl auf VW-Technik zurückgreifen. Damit würde es Akkus mit 45, 58 und 77 kWh wie beim ID.3 geben, dazu Elektromotoren mit etwa 110 und 150 kW – oder auch mehr, nämlich wenn vorne ein zweiter E-Motor eingebaut wird.

Mehr zu Fords MEB-Plänen und zum MEB-Verkauf von VW:

Ford baut erstes europäisches Elektroauto ab 2023 in Köln

Volkswagen will mit Silent Yachts Elektro-Yachten auf Basis des MEB bauen

Eine Alternative zum Kompakt-SUV wäre ein Kleinwagen auf MEB-Basis. Es gab ja schon einmal Gerüchte, dass VW im Jahr 2023 einen ID.2 bringen will – da könnte sich Ford einfach dranhängen. Nach Gerüchten will VW ein neues kleines E-Modell schon auf der IAA vorstellen, möglicherweise erstmal als Studie. Und auch bei Audi gibt es Überlegungen über einen Elektro-A2 mit Anklängen an die Studie AI:Me.

Elektro-Kleinwagen spielen aber auch in den Plänen anderen Autokonzerne eine wichtige Rolle. So will Renault (wohl ebenfalls ab 2023) einen neuen Elektro-Kleinwagen bringen, den R5. Und auch Tesla plant so etwas wie ein Model 2, wobei Elon Musk bisher nur den Preis festgesetzt hat, aber nicht die Größe: Das Ding soll 25.000 Dollar (etwa 21.000 Euro) kosten. Vermutlich hat die neue Liebe zu Kleinwagen damit zu tun, dass die günstigen LFP-Batterien marktreif sind.

Bildergalerie: Volkswagens MEB-Plattform

Volkswagen MEB-Plattform

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Volkswagen MEB-Plattform Volkswagen MEB Plattform - Akkupack Volkswagen APP 310 elektrischer Antrieb (MEB-Plattform) Volkswagens ID.3 Elektromotor - kompakt genug, um in eine Sporttasche zu passen Volkswagen APP 310 e-Antriebseinheit (MEB-Plattform) Produktionsstandorte des Geschäftsbereichs Getriebe und E-Drive (Volkswagen MEB-Plattform)

Quelle: AutoExpress via InsideEVs USA

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