EQA 300 4Matic und EQA 350 4Matic sind ab sofort bestellbar

Das kompakte E-SUV von Mercedes – der EQA – scheint ganz gut anzukommen. Heute teilte der Hersteller mit, dass seit Februar 2021 bereits über 20.000 Kundinnen und Kunden ein Modell bestellt haben. Dabei konnte die Kundschaft zwar schon zwischen verschiedenen Ausstattungslinien wählen, bei der Antriebsfrage konnte Mercedes-EQ aber bisher nur eine Antwort liefern: EQA 250. Dies ändert sich jetzt.

Jetzt bekommt die Modellfamilie des vollelektrischen Kompakt-SUV nämlich Zuwachs: in Form des EQA 300 4Matic und des EQA 350 4Matic. Die Namensgebung macht deutlich, dass der Hersteller sein Programm nicht nur um leistungsstärkere EQA-Versionen erweitert. Auch die Option auf einen Allradantrieb ist nun plötzlich kein Wunschdenken mehr.

Mercedes EQA 300 4MATIC und Mercedes Mercedes EQA 350 4MATIC

An der Vorderachse kommt weiterhin eine Asynchronmaschine zum Einsatz. Der E-Motor, ein Getriebe mit fester Übersetzung samt Differenzial, das Kühlsystem sowie die Leistungselektronik bilden dabei eine kompakte Einheit – den von Mercedes sogenannten "elektrischen Antriebstrang" (eATS). Zusätzlich besitzen EQA 300 4Matic und EQA 350 4Matic an der Hinterachse einen weiteren eATS mit einer neu entwickelten permanenterregten Synchronmaschine. Somit ist klar: Die Allradgetriebenen EQA-Modelle bekommen die gleichen Antriebe wie der unlängst in China vorgestellte EQB mit bis zu sieben Sitzplätzen.

Mercedes EQA 300 4MATIC und Mercedes Mercedes EQA 350 4MATIC

Die Leistungsanforderung zwischen Vorder- und Hinterachse wird bei diesen 4Matic-Versionen je nach Fahrsituation 100-mal pro Sekunde intelligent geregelt werden. Dabei soll möglichst häufig die hintere E-Maschine betrieben werden, während die Asynchronmaschine an der Vorderachse im Teillastbetrieb nur geringe Schleppverluste erzeugt.

Die wichtigsten Daten der neuen EQA-Modellfamilie finden Sie hier im Überblick:

    EQA 250 EQA 300 4Matic EQA 350 4Matic
Antrieb   Frontantrieb Allradantrieb Allradantrieb
E-Maschinen vorne/hinten Typ ASM/- ASM/PSM ASM/PSM
Max. Leistung kW (PS) 140 (190) 168 (228) 215 (292)
Max. Drehmoment Nm 375 390 520
0-100 km/h s 8,9 7,7 6,0
Höchstgeschwindigkeit km/h 160 160 160
nutzbarer Akku (WLTP) kWh 66,5 66,5 66,5
Max. Ladeleistung (DC) kW 100 100 100
Ladezeit, DC, 10-80% min 30 30 30
Reichweite (WLTP) km 428 432 426
Verbrauch (komb. WLTP) kWh/100km 18,4 - 17,4 18,5 - 17,5 18,5 - 17,5
CO2-Emissionen (WLTP) g/km 0 0 0
Preis ab Euro 47.541 53.538 56.216

 

Beim EQA hat Mercedes die Angebotslogik deutlich vereinfacht. Statt sich zwischen vielen einzelnen Sonderausstattungen entscheiden zu müssen, hat man die Wahl zwischen drei vorkonfigurierten Paketen:

  • Das Advanced-Paket (2.570,40 Euro, enthalten bei der Edition 1) ergänzt die Serienausstattung des EQA um Komfort- und Sicherheitsextras. Im Innenraum verschmelzen zwei 10,25-Zoll-Displays zu einem Widescreen-Cockpit. Der Fahrer wird unterstützt vom Totwinkel-Assistenten, dem Spiegel-Paket sowie dem Park-Paket mit Rückfahrkamera.
  • Das Advanced-Plus-Paket (3.677,10 Euro, in Kombination mit der Edition 1: 1.106,70 Euro) baut auf dem Advanced-Paket auf und steigert den Komfort zusätzlich. Bestandteile sind das Keyless-Go Komfort-Paket, die Zwei-Zonen-Klimaautomatik Thermotronic, ein klangstarkes Soundsystem sowie die kabellose Smartphone-Aufladung.
  • Das Premium-Paket (5.557,30 Euro, in Kombination mit der Edition 1: 2.986,90 Euro) bietet zusätzlich zu den Ausstattungsdetails der Advanced- und Advanced-Plus-Pakete ein Panorama-Schiebedach, das Burmester® Surround-Soundsystem und das Park-Paket mit 360°-Kamera.

Auf Wunsch ist der EQA in der Mercedes-EQ spezifischen Ausstattungsversion Electric Art (940,10 Euro) erhältlich. Farbakzente in Roségold zieren Polsterung und Lüftungsdüsen, das Zierelement ist hinterleuchtet. Zur Ausstattungslinie gehören ferner besondere 18-Zoll-Leichtmetallräder.

Bildergalerie: Mercedes EQA 250 (2021)