Angeblich wird eine Studie des Elektro-G mit 500 km Reichweite gezeigt

Beim letzten Generationswechsel 2018 sagte Mercedes, die G-Klasse sei "stronger than time". Das sollte heißen, di Jahre vergehen, doch die G-Klasse bleibt. Das heißt aber nicht, dass sich die G-Klasse nicht verändert. Um im Elektrozeitalter zu bestehen, könnte der Offroader nun einen emissionslosen Antrieb bekommen.

Daimler-Chef Ola Källenius hatte bereits im November 2019 eine G-Klasse ohne Verbrenner angekündigt, und dies im März 2020 nochmal bestätigt. Die Elektro-G-Klasse würde schon "in wenigen Jahren" starten, so Källenius damals.

"Ja, der G wird elektrisch, wir haben mit der Konzeptarbeit dafür begonnen, in ein paar Jahren wird man also auch mit dem G elektrisch fahren können." (Ola Källenius im März 2020)

Nach einem Bericht auf mbpassionblog soll es nun im September auf der IAA in München ein EQG Concept zu sehen geben. Es soll einen ersten Vorgeschmack auf das Serienmodell geben, das entweder nächstes Jahr oder 2023 erscheinen wird.

Dem Bericht zufolge soll der EQG nicht auf einer dedizierten Elektroplattform basieren wie der EQS und der EQE, die beide auf der neuen Electric Vehicle Architecture (EVA) basieren – genauso wie deren SUV-Varianten, die 2022 starten. Stattdessen soll der EQG ähnlich wie der EQV und der EQC auf dem Verbrennermodell basieren, also wirklich eine G-Klasse mit Elektroantrieb sein.

Natürlich wird das Auto Allradantrieb haben wie die fossil angetriebene G-Klasse. Auch ähnliche Geländetechnik mit Sperren und Untersetzung werden erwartet. Zwei Elektromotoren sollen zusammen über 500 PS (368 kW) liefern. Die wird der EQG angesichts des wahrscheinlich enormen Leergewichts auch brauchen. Denn schon ein G 350d mit Dieselmotor bringt bereits 2,4 Tonnen auf die Waage. Ein 108-kWh-Akku soll Strom für etwa 500 Kilometer Reichweite mitbringen. Mit einer so großen Batterie könnte der EQG möglicherweise sogar die Drei-Tonnen-Marke knacken.

In der Vergangenheit hat der dreizackige Stern Den Begriff EQG hat sich Daimler bereits im Jahr 2016 bei der EU-Behörde für geistiges Eigentum (EUIPO) schützen lassen. Im April folgten dann noch die Modellnamen EQG 560 und EQG 580, wie Motor1 USA damals meldete. Es könnte also zwei Versionen mit verschiedenen Leistungen geben.