Home

News

BMW i4 und iX auf Monate ausverkauft, so Konzernchef Zipse

Nun muss mehr Personal her – denn der i7 kommt schon 2022

BMW-Chef Zipse: i4 und iX sind auf Monate ausverkauft

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

29. Dez. 2021 um 20:26 Uhr

Als bevorzugte Quelle InsideEVs auf Google hinzufügen

Teilen

BMW i4 und iX: Die beiden im November gestarteten Elektromodelle von BMW sind auf Monate ausverkauft. Dass sagte nun BMW-Chef Oliver Zipse dem Münchner Merkur. Deswegen will BMW nächstes Jahr bis zu 6.000 zusätzliche Stellen schaffen.

Unter anderem wegen der unerwartet hohen Nachfrage nach den beiden Elektromodellen beendet BMW nun seinen Stellenabbau. Man werde die Mitarbeiterzahl um bis zu fünf Prozent erhöhen, so Zipse.

BMW i4 M50: Das Exterieur

BMW iX xDrive50 (2021) in Sophisto-Grau

Schon Anfang Dezember war BMW bei der Produktion des i4 in München an Grenzen gestoßen: Die Geschäftsleitung bemühte sich in Diskussionen mit dem Betriebsrat um weitere Schichten. Es gab in Europa eine deutlich fünfstellige Zahl an i4-Bestellungen, doch in München wurden bis dahin täglich nur rund 1.000 Autos gebaut, und zwar beileibe nicht nur i4, sondern vor allem wohl der 3er.

Der BMW iX wird schon seit Juli im Werk Dingolfing gebaut und soll dort schon 2022 zu den volumenstärksten Modellen gehören. Dort allerdings stellte BMW im Oktober wegen des Chipmangels auf Ein-Schicht-Betrieb um, wie der Bayerische Rundfunk berichtete.

Der 2022 startende i7 wird wohl ebenfalls in Dingolfing gebaut, denn dort wird schon der derzeitige 7er gefertigt. Für den Mercedes-EQS-Konkurrenten erwartet der Konzernchef offenbar eine genauso hohe Nachfrage wie bei i4 und iX: "Nächstes Jahr kommt der elektrische 7er, da wird es nicht anders sein", sagte Zipse.

Kürzlich hat BMW bekannt gegeben, wann die nächsten Elektromodelle aus München starten:

Nach wie vor ein Problem für die Elektromobilität sei allerdings die immer noch ungenügende Lade-Infrastruktur: "In Europa wächst die Zahl der Elektroautos derzeit fünfmal so schnell wie die Infrastruktur", so Zipse. Der BMW-Chef forderte, die CO2-Ziele mit verbindlichen Zielen für die Ladeinfrastruktur zu verbinden. Genau das hat die EU-Kommission auch vor; sie schlug im Sommer vor, dass an den europäischen Fernstraßen mindestens alle 60 km ein Schnelllader stehen muss. 

Was den globalen Chipmangel angeht, der derzeit die Autoproduktion weltweit ausbremst, so wird er nach Einschätzung von Zipse noch etwa ein Jahr anhalten. Ende 2022 wird wieder "weitgehende Normalität" herrschen, hofft Zipse angesichts der Investitionen der Chip-Hersteller.

Mehr neue Elektroautos des BMW-Konzerns:

BMW i5: Erlkönigbilder zeigen ähnliches Cockpit wie beim iX

Rolls-Royce Spectre: Neue Bilder vom ersten Elektro-Rolls

Quelle: Münchner Merkur

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar

VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer



Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten



BMW iX5 mit 850 km Reichweite jetzt für 102.800 Euro bestellbar



Retro-Charme auf vier Rädern: Microlino präsentiert exklusive 55 Edition



BMW iX3 M60 xDrive: Neues Topmodell mit 450 kW und gelben Lichtern



Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen



BMW iX4 mit bis zu 450 kW und 828 km Reichweite vorgestellt