Der deutsche Tuner delta4x4 hat sich auf umfangreiche Offroad-Umbauten spezialisiert. Wie wäre es beispielsweise mit einer Mercedes-Benz G-Klasse auf Ketten? Oder einem Rolls-Royce Cullinan mit Dachzelt? Und auch den VW T7 Multivan hat die Firma schon digital umgebaut. Doch jetzt gibt es eine neue Kreation – auf der Basis des Tesla Model Y.

Die Arbeit von delta4x4 an dem Model Y umfasst eine Anhebung des Fahrwerks um 35 Millimeter. Außerdem wurde die Spur verbreitert und 60 Millimeter mehr Kotflügel gibt es ebenfalls. Die sind auch nötig, um die 265/45R20 Continental Cross Contact ATR-Reifen unterzubringen. Der zusätzliche Auftrieb durch Höherlegung und Offroad-Pneus verleiht dem Tesla eine Bodenfreiheit von insgesamt 22 Zentimeter.

Bildergalerie: delta4x4 Tesla Model Y im Offroad-Trim

Dieses Tesla-SUV trägt zusätzlich einen Dachgepäckträger zur Aufnahme von Ausrüstung wie Bergepads, Schaufeln, Wasserkanistern, einem Reserverad und Transportboxen. An der Vorderseite befindet sich zudem ein Lichtbalken. Und für noch mehr Offroad-Beleuchtung montiert delta4x4 vier PIAA LED-Scheinwerfer an der vorderen Stoßstange.

Die Fotos zeigen, wie dieser Wagen über schneebedeckte Hügel klettert und durch den Schlamm fetzt. Der Tesla sieht zwar nicht so leistungsfähig aus wie einige der anderen, umfangreicheren Konstruktionen von delta4x4, aber er scheint dennoch über eine Menge zusätzlicher Offroad-Fähigkeiten zu verfügen.

Sie interessieren sich für diesen Umbau? delta4x4 verlangt 900 Euro für die Fahrwerkserhöhung. Die Rad-Reifen-Kombination beginnt bei 4.500 Euro. Der Dachgepäckträger kostet 2.900 Euro und der Lichtbalken schlägt mit weiteren 900 Euro zu Buche. Die Lampen am Stoßfänger kosten inklusive Montage noch einmal 1.800 Euro.

Durch ein kürzlich durchgeführtes Software-Upgrade erhielt das Model Y Performance einen Track-Modus, der zuvor nur für das Model S Plaid und das Model 3 Performance verfügbar war. Doch damit nicht genug: Tesla bereitet angeblich ein großes Upgrade für das Model Y im Jahr 2023 vor. Dabei sollen die fortschrittlicheren zylindrischen Batteriezellen des Typs 4680 zum Einsatz kommen. Darüber hinaus arbeitet der Hersteller anscheinend an einem Facelift für das Model 3. Ein entsprechender Prototyp wurde sogar schon gesichtet.