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General Motors will schon im Herbst nach Europa zurückkehren

Ultium-Elektroautos mehrerer Marken sollen in Skandinavien starten

GM will schon diesen Herbst nach Europa zurückkehren

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

11. Mai 2023 um 07:56 Uhr

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General Motors will schon dieses Jahr nach Europa zurückkehren. Geplant ist ein Start mit mehreren Marken und einer rein elektrischen Produktpalette. Die ersten Märkte sollen voraussichtlich skandinavische Länder sein.

GM-Europe-Chefin Jaclyn McQuaid sagte gegenüber Automotive News Europe (ANE), man werde im Herbst mit dem Verkauf von Elektroautos in Europa beginnen. Sie sagte nicht, in welchen Ländern man präsent sein will, doch laut einer Insider-Quelle von ANE will man zunächst in Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland starten. Norwegen ist das Land mit dem weltweit höchsten Elektroauto-Anteil, und die Regierung verfolgt das Ziel, dass ab 2025 nur noch emissionsfreie Neufahrzeuge verkauft werden.

GM machte keine Angaben zu den Modellen, die Quelle sagte jedoch, das luxuriöse Oberklasse-SUV Cadillac Lyriq stünde auf der Liste. Offenbar sollen nur E-Autos auf Basis der Ultium-Plattform nach Europa kommen.

Bildergalerie: Cadillac Lyriq (Bilder von Juni 2022)

Cadillac Lyriq

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Cadillac Lyriq Cadillac Lyriq Cadillac Lyriq Cadillac Lyriq Cadillac Lyriq Cadillac Lyriq

Vielleicht noch besser zu Europa passen würden kleinere Elektro-SUVs wie das Kompakt-SUV Chevrolet Equinox EV, das dieses Jahr in den USA zu Preisen ab 30.000 Dollar auf den Markt kommt. Auch das Mittelklasse-SUV Chevrolet Blazer EV kommt mit Front-, Heck- und Allradantrieb würde größenmäßig gut zum europäischen Markt passen.

Die rund 4,20 Meter langen Kompaktmodelle Chevrolet Bolt EV und EUV werden jedoch höchstwahrscheinlich nicht zu uns kommen, denn General Motors hat letzten Monat angekündigt, die Produktion Ende dieses Jahres einzustellen, wie InsideEVs.com berichtete. Zur Erinnerung: Eine Badge-Engineering-Version des Bolt EV wurde in Europa zeitweilig unter der Bezeichnung Opel Ampera-e verkauft; wir testeten das Auto damals (bei Motor1). Er ist nicht zu verwechseln mit der Plug-in-Hybrid-Limousine namens Opel Ampera.

Elektro-Pick-ups wie der Chevrolet Silverado EV, der GMC Sierra EV und der GMC Hummer EV würden in Europa wohl nur ein Nischendasein fristen. Allerdings hat Ford bereits angekündigt, dass der F-150 Lightning in Norwegen angeboten werden soll. Möglicherweise entschließt sich GM deshalb doch noch dazu, auch einen Elektro-Pick-up anzubieten. Eine weitere Möglichkeit wäre die Luxuslimousine Cadillac Celestiq, die allerdings mit Preisen um die 300.000 Dollar enorm teuer werden soll – sie ist ein Konkurrent des Rolls-Royce Spectre.

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Der GM-Konzern zog sich im Jahr 2017 fast vollständig vom europäischen Markt zurück – inzwischen wird nur noch die Chevrolet Corvette angeboten. Damals verkaufte GM die Marken Opel und Vauxhall an den französischen PSA-Konzern, der später mit Fiat Chrysler zu Stellantis fusionierte. Letztes Jahr hatte GM-Chefin Mary Barra jedoch die Rückkehr des Konzerns nach Europa angekündigt; auch damals war schon ausschließlich von Elektroautos die Rede.

Quelle: Automotive News Europe via InsideEVs.com

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