Rund 1,8 Millionen Teslas wurden im Gesamtjahr 2023 an die Kundschaft übergeben, produziert wurden etwa 37.000 Stück mehr. Damit stieg die Zahl der Auslieferungen gegenüber dem letzten Jahr um 38 Prozent. Das meldete der US-Bauer am heutigen Dienstag kurz vor dem Eröffnen des US-Börsenhandels.

Mit 1,8 Millionen Auslieferungen erreicht Tesla das zum letzten Quartal ausgegebene Ziel. Im Jahr 2022 waren es 1,3 Millionen gewesen. Damit stiegen die Auslieferungen "nur" um 38 Prozent – spürbar weniger als die 50-prozentige Steigerung, die als langjähriges Tesla-Ziel gelten. Dafür hätte Tesla rund 1,95 Millionen E-Autos ausliefern müssen. Anfang 2023 hatte Elon Musk sogar bis zu 2 Millionen verkaufte Elektroautos versprochen, falls das Jahr ohne schwere Störungen verliefe.

Mit den genannten 1,8 Millionen Elektroautos schloss Tesla das Jahr aber besser ab als BYD. Der chinesische Konzern hatte kurz zuvor 1,6 Millionen ausgelieferte Elektroautos im Jahr 2023 gemeldet. Die Steigerung gegenüber 2022 war allerdings bei BYD mit 73 Prozent fast doppelt so groß wie bei Tesla.

Für das 4. Quartal meldete Tesla 484.507 Auslieferungen, was einen neuen Rekord bedeutet. Zuvor hatte Elon Musk im 3. Quartal den ersten Einbruch seit langer Zeit verschmerzen müssen: Nur 435.059 Autos wurden ausgeliefert. Zu den Gründen gehörten die Umstellung der Produktion auf das Model-3-Facelift. Der bisherige Quartalsrekord stammte vom 2. Quartal, als 466.140 Stück an die Kundschaft übergeben wurden.

Tesla 2023 q4

Kurz vor Quartalsende versucht Tesla traditionell seine Verkaufszahlen in die Höhe zu jagen. Dazu sicherte der US-Autobauer in Deutschland zu, die weggefallene staatliche Förderung selbst zu übernehmen. Außerdem gab es Rabatte bei den Lagerfahrzeugen. 

Wie gehabt, entfielen weitaus die meisten Verkäufe auf das Model Y und das Model 3. "Andere Modelle", also im Wesentlichen die teureren Model S und X machten weniger als fünf Prozent der Verkäufe aus. Vom Cybertruck und Semi dürften nur wenige Dutzend ausgeliefert worden sein. Sie dürften wohl auch im Jahr 2024 keine großen Stückzahlen bringen. Beim Cybertruck liegt das an der schwierigen Produktion des Edelstahl-Exoskeletts sowie an der geringen Produktion von 4680-Zellen.

Einen Ausblick auf 2024 wird Tesla wohl am 24. Januar beim nächsten Gewinnbericht geben. Der Fondmanager Gary Black postete bereits Schätzungen von diversen Bank-Analysten für die nächsten Jahre. Danach könnte Tesla 2024 auf 2,1 Millionen Auslieferungen kommen, 2025 dann auf 2,6 Millionen, 2027 auf 3,2 Millionen und 2028 auf 3,8 Millionen:

 

Unterm Strich

Bei Tesla wurde die kürzlich unterbrochene Serie von Quartalsrekorden bei der Auslieferung fortgesetzt. Die Dynamik ist nun aber geringer als bei BYD, der Nummer 2 auf dem Elektroauto-Weltmarkt. Deutlich größere Stückzahlen sind wohl auch demnächst nicht zu erwarten. Erst wenn das Model 2 (oder wie immer das neue Einstiegsmodell heißen mag) startet, dürfte die Post wieder abgehen – wenn nicht andere Hersteller bei den günstigen E-Autos den Ton angeben. 

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