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BMW i4 erhält Facelift und neuen Allradler xDrive40

Mittelklassemodell bekommt vierte Motorisierung mit 295 kW

BMW i4 M50 xDrive (2024)

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

24. Apr. 2024 um 14:00 Uhr

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Update: Inzwischen hat BMW die Preise für das i4 Facelift bekannt gegeben. Sie finden sie in unserem neuen Artikel vom 3. Juni 2024.

Der BMW i4 ist seit November 2021 auf dem Markt, rund drei Jahre später folgt nun ein Facelift mit technischem Update. Wichtigste Technik-Neuheit bei dem elektrischen Mittelklassemodell mit großer Heckklappe ist die neue Allradversion xDrive40, die sich zwischen die beiden Hecktriebler und den M50 schiebt.

Wir zeigen, welche Änderungen es gibt, und zwar in vier Kapiteln:

BMW i4 Facelift (2025): Die Änderungen außen

Änderungen am Exterieur

Optisch soll der BMW i4 mit der neuen Niere eine "verstärkte Präsenz" bieten. Der Grill zeigt nun neue Muster: Das Topmodell M50 hat künftig horizontale Rippen, die übrigen ein Wabenmuster mit hellen Flecken. BMW schreibt, der Grill sei im oberen Bereich geschlossen, wobei unklar bleibt, ob das neu ist.

Außerdem bekommen die Scheinwerfer eine neue Optik, die bereits bei dem i4-Erlkönig vom vergangenen Sommer zu sehen war. Kennzeichen sind jeweils zwei vertikale und leicht pfeilförmige Elemente in den Tagfahrlichtern, die die oktogonale Lichtsignatur ersetzen. Optional gibt es Matrix-LED-Scheinwerfer mit blauen Einlegern, die auch auf den Bildern zu sehen sind.

BMW i4 M50: Das Exterieur

BMW i4 M50 (2022)

BMW i4 M50 xDrive (2025)

BMW i4 M50 (2025)

In Kombination mit den Matrix-LED-Scheinwerfern werden besondere "Laserlicht"-Heckleuchten angeboten. Dabei wird nicht etwa Laserlicht abgestrahlt, sondern dieses illuminiert Glasfaserbündel, was eine besonders filigrane Optik ergibt.

BMW i4 M50 im Test

BMW i4 M50 xDrive (2025)

Zudem gibt es nun eine "Welcome-Light-Inszenierung", die abläuft, sobald man sich dem Auto nähert. es gibt ein modifiziertes M-Sportpaket mit einem anderen Heckdiffusor, neue Lackfarben und Felgen.

BMW i4 Facelift (2025): Die Änderungen im Cockpit

Änderungen innen

Innen gibt es andere Lenkräder, Sitzbezüge und Interieurleisten. Zudem wurden die Knöpfe an den mittleren Luftausströmern und der Bereich unter dem Touchscreen modifiziert. Klimaanlage sowie Sitz- und Lenkradheizung werden nun über den Touchscreen (oder per Sprachbedienung) gesteuert. Und die Fahrstufen P, N, R und D werden offenbar nicht mehr mit einem Hebel, sondern mit einem Schalter aktiviert. Diesen gibt es optional auch in Glas, wie auf den Bildern zu sehen. Die Serienausstattung umfasst nun auch das Ambientelicht.

BMW i4 M50 im Test

BMW i4 eDrive40 (2025)

Antriebe und Akkus

Mit dem neuen Allradler gibt es nun vier Motorisierungen. Der i4xDrive40 bekommt die große Batterie mit netto 81 kWh. Zu den übrigen Batteriegrößen macht BMW in der Pressemeldung keine Angaben. Auf Nachfrage hieß es jedoch, dass die Brutto- und Netto-Kapazitäten unverändert bleiben, das heißt: Die Einstiegsvariante hat wie bisher eine 67-kWh-Batterie (netto), alle anderen Versionen speichern 81 kWh netto.

  i4 eDrive35 i4 eDrive40 i4 xDrive40 i4 M50 Antriebsart RWD RWD AWD AWD Leistung 210 kW 250 kW 295 kW 400 kW Max. Drehmoment 400 Nm 430 Nm 600 Nm 795 Nm 0-100 / Vmax 6,0 Sek. 5,6 Sek. 5,1 Sek. 3,9 Sek. Höchstgeschwindigkeit (bisher 190 km/h) (bisher 190 km/h) k.A. 225 km/h WLTP-Stromverbrauch 15,1-19,3 kWh 15,4-19,4 kWh 16,6-20,5 kWh 18,1-22,5 kWh Batterie netto 67 kWh 81 kWh 81 kWh 81 kWh WLTP-Reichweite 386-500 km 468–600 km 444-548 km 414–519 km Max. Ladeleistung AC/DC 11/180 kW 11/205 kW 11/205 kW 11/205 kW Ladedauer DC (0-80%) 32 min. 31 min. 31 min. 31 min. Basispreis bisher 56.500 Euro 59.200 Euro - 71.100 Euro

Die sonstigen Daten haben sich nur geringfügig verändert. Wie gehabt, werden stromerregte Synchronmaschinen (SSM) verwendet. Die angegebenen Verbrauchsbereiche sind breiter als bisher. Die Maximalreichweite wird nun mit rund 600 km (statt bisher 589 km) angegeben, doch die genauen Werte stehen noch nicht fest. Neu ist, dass es nun im Bereich des Ladeanschlusses einen Knopf zum Beenden des Ladevorgangs gibt.

Ausgefeilte Laderoutenplanung

Zudem wurde die Berechnung der Ladestrategie für längere Routen verbessert. So kann der Ladestand, mit dem man das Fahrtziel und die Ladestationen erreichen will, in Fünf-Prozent-Schritten einstellen. Das System berücksichtigt auf Wunsch auch nur Ladesäulen bestimmter Anbieter.

Für die Ladestationen werden auch die Stromkosten sowie die Bezahlmöglichkeiten angezeigt und ob es Toiletten, Restaurants oder ein Supermarkt in der Umgebung gibt. Je näher man dem Ladestopp kommt, desto öfter wird die Verfügbarkeit der Säulen geprüft und bei Bedarf eine Alternativroute empfohlen. Unabhängig von der errechneten Ladestrategie werden immer auch alternative Lademöglichkeiten angezeigt – falls jemand aufs Klo muss, so dass ohnehin ein Stopp nötig ist.

Zudem gehört der neue BMW i4 zu den ersten Fahrzeugen, die Plug & Charge Multi Contract unterstützen. 

Gebaut wird der i4 wie gehabt im Stammwerk München. Marktstart ist ab Juli 2024. Die neuen Preise wurden noch nicht bekannt gegeben. Bisher begannen sie bei 56.500 Euro.

Mehr zur Konkurrenz des i4:

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Unter dem Strich

Der BMW i4 erhält eine vierte Motorisierung und etwas mehr Reichweite. Auch die avisierten 600 km sind allerdings inzwischen nicht mehr top: Das geliftete Tesla Model 3 bietet bis zu 678 km. Die Long-Range-Version des US-Konkurrenten besitzt zudem einen überlegenen Allradantrieb für einen 4,4-Sekunden-Sprint und kostet nur 51.990 Euro. Zu den Nachteilen des Tesla gehören für uns allerdings die eigenwillige Bedienung und die kleine Kofferraumklappe. 

Bildergalerie: BMW i4 Facelift (2024)

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BMW i4 M50 xDrive (2025)

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Quelle: BMW

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