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Mercedes CLA Coupé: Der Mercedes-Stern ist illuminiert

Offizielle Vorstellung am Donnerstag, 13. März, um 19 Uhr (Update)

Front des (verhüllten) Mercedes CLA mit illuminiertem Mercedes-Stern
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Bild von: MBPassion auf Youtube

Update: Inzwischen wurde der Mercedes CLA vorgestellt. Lesen Sie unseren Artikel dazu

Der "CLA mit EQ-Technologie" ist das Mercedes-Highlight des Jahres. Vorgestellt wird das Elektroauto am 13. März in Rom, also am Donnerstag, und zwar um 19 Uhr. Ein neues Teaservideo, das von MBPassion veröffentlicht wurde, zeigt nun ein Detail zur Front des Neulings: Das Auto hat neben den Sternen in den Scheinwerfern auch noch einen mittigen Leucht-Stern.

Bestellstart für den CLA ist Ende Mai/Anfang Juni, ausgeliefert wird dann im zweiten Halbjahr. Gebaut wird der Wagen in Rastatt (südlich von Karlsruhe), wie die beiden Mercedes-Fan-Portale MBPassion und JesMB schon Ende Februar berichteten. 

Ähnlich, wenn auch weniger detailliert, waren diese Termine schon bekannt. Doch es gibt noch mehr Neues zu dem Fahrzeug. Zunächst startet die offiziell als CLA Coupé bezeichnete Version, die auch schon als Studie gezeigt wurde. Der CLA Shooting Brake (Kombi) folgt wohl 2026. Höhere Verkaufszahlen verspricht sich Mercedes aber von den 2026/2027 startenden SUV-Modellen GLA EQ026 und GLB EQ, die ebenfalls auf der Mercedes Modular Architecture (MMA) aufsetzen.

Aus dem Mercedes-Geschäftsbericht für 2024: Die wichtigsten Daten zum kommenden CLA EQ

Aus dem Mercedes-Geschäftsbericht für 2024: Die wichtigsten Daten zum kommenden CLA EQ

Bild von: Mercedes-Benz

Auch genauere Angaben zu Motor und Akku gibt es nun. Die Leistungspalette beginnt bei 150 kW und reicht bis über 400 kW; das verkündete kürzlich Konzernchef Ola Källenius beim Geschäftsbericht zum Jahr 2024. Bei der Vorstellung der Technik hieß es noch, dass an der Hinterachse ein 200-kW-Motor sitzt, während bei den Allradlern vorne eine 80-kW-Maschine hinzukommt. Letztere wird per Disconnect Unit (DCU) abgekoppelt, wenn sie nicht gebraucht wird. Alle Motoren werden mit Siliciumcarbid-Invertern kombiniert, und an der Hinterachse arbeitet standardmäßig ein Zweigang-Getriebe.

Als Energiespeicher gibt es wahlweise Akkus mit 58 und 85 kWh. Beide Akkus haben die gleichen Abmessungen und bestehen aus vier Modulen. Die unterschiedliche Nettokapazität ergeben sich aus den verschiedenen Chemien: Die kleine arbeitet mit LFP-Technik, die andere hat eine NMC-Kathode und eine Anode mit erhöhtem Siliciumanteil. Laut JesMB werden zuerst die Versionen mit großem Akku ausgeliefert, die bis zu 750 km Reichweite bieten. Im Herbst folgen die LFP-Varianten mit bis zu 520 km Reichweite. Beide Akkus arbeiten mit 800-Volt-Technik und bieten schnelles Laden mit bis zu 320 kW.

Laut JesMB könnte die Antriebspalette beim CLA EQ folgendermaßen aussehen; die Angaben sind hypothetisch, aber zumindest bei den beiden Hecktrieblern plausibel:

  Antrieb Batterie Reichweite Marktstart
CLA 250 EQ RWD 150 kW 58 kWh (LFP) 520 km Herbst 2025
CLA 300+ EQ RWD 200 kW 85 kWh (NMC) 750 km Sommer 2025
CLA 300 4Matic EQ AWD 200 kW 85 kWh (NMC) ca. 725 km Sommer 2025
AMG CLA 35 EQ  AWD 265 kW 85 kWh (NMC) k.A. Herbst 2025
AMG CLA 45 S EQ AWD 400 kW k.A. k.A. 2026

Neben dem CLA hat Mercedes noch ein As im Ärmel: Im September wird der GLC mit EQ-Technologie auf der IAA gezeigt, schreibt MBPassion. Das Mittelklasse-SUV ist das erste Modell auf Basis der Plattform MB.EA und kommt 2026 auf den Markt. Ebenfalls nächstes Jahr ist auch die kleine G-Klasse zu erwarten.

Unter dem Strich 

Sehr niedriger Verbrauch, große Reichweiten und schnelles Laden: Der neue Mercedes CLA EQ wirkt wie der Traum jedes Elektroauto-Fans. Was will man mehr? Nun ja, ein Elektroauto besteht aus mehr als Antrieb und Batterie. Der CLA ist offensichtlich auf Aerodynamik ausgelegt; dementsprechend schlecht könnte die Rundumsicht sein. Modelle wie der Audi A6 e-tron oder der Mercedes EQE haben uns mit ihren kleinen Heckfenstern diese fatale Nebenwirkung von rekordmäßigen cW-Werten vor Augen geführt. Und dann sind da noch die Preise: Die tolle Technik wird man natürlich auch bezahlen müssen.