Endlich: Eine Klimaanlage für den Microlino
Für noch mehr Frischluft sorgt zudem die Serienversion des Spiaggina
Die kleine Knutschkugel in BMW-Isetta-Optik ist fraglos niedlich. Aber wer jemals einen Microlino im Sommer gefahren ist, weiß: Es wird verdammt heiß im Innenraum. Denn eine Klimaanlage gibt es nicht. Bislang. Das ändert sich jetzt, zudem ergänzt eine Frischluftversion das Modellprogramm.
Am 16. Juni 2025 feierte Micro gemeinsam mit Medienvertretern und Partnern im Strozzi’s in Herrliberg (CH) die exklusive Lancierung zweier neuer Microlino-Modelle: der Microlino Spiaggina Limited Edition und des neuen Microlino mit Klimaanlage und erweiterten Komfortfunktionen.
Bildergalerie: Microlino Spiaggina (2025)
Inspiriert von Strandklassikern wie dem Fiat 600 Jolly und Citroën Méhari, bringt die Spiaggina (Spiaggia: der Strand auf Italienisch) echtes Urlaubsgefühl auf die Strasse –stilvoll, offen und elektrisch. Ohne Seiten-und Heckscheiben sorgt die limitierte Sommeredition für ein intensives Open-Air-Erlebnis. Das Canvas-Hardtop lässt sich einfach aufrollen oder komplett entfernen –ganz ohne Werkzeug. Im Innern trifft maritime Eleganz auf Funktionalität: vegane Ledersitze im zweifarbigen Yachtdesign und das serienmässige Connectivity-Paket gehören zur Ausstattung.
Die Spiaggina kommt als Mid-Range-Version mit 10.5 kWh Batterie für bis zu 177 km Reichweite (WMTC) –wahlweise in den exklusiven Farben Portofino Blue und Sardinia Sage. Neu ist zudem der geschlossene Microlino mit Klimaanlage. Oder wie es Micro formuliert: "mit einem modernen Klimasystem und praktischen Connectivity-Features für noch mehr Komfort im Alltag". Diese Upgrades sind Teil des neuen Premium COOL & Connect Pakets, das zusätzlich das Premium Interieur, eine Smartphone-Halterung sowie einen Bluetooth Speaker umfasst. Das Paket ist für alle Mid-und Long-Range-Modelle verfügbar.
Microlino mit Klimaanlage
Die Spiaggina kostet in Deutschland mindestens 25.990 Euro. Das Klimaanlagen-Paket für den normalen Microlino kostet 1.290 Euro extra. Nicht wenig, zumal selbst der billigste 45-km/h-Microlino schon stolze 17.990 Euro kostet. Für weniger als die Hälfte gibt es bereits den Fiat Topolino oder den Opel Rocks. Der Renault-Konzern steigt mit dem Mobilize Duo in die Mikromobilität ein, Nissan vertreibt den kleinen Silence S04.
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