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Kampfansage an Dacia: Citroën e-C3 jetzt rechnerisch ab 7.990 Euro

Dank Staatsförderung und Verdopplung durch den Hersteller wird der französische Stromer zum günstigsten Elektroauto Deutschlands.

Citroën ë-C3 (2024) im Test

Das günstigste Elektroauto in Deutschland ist derzeit nicht mehr der Dacia Spring, sondern der Citroën e-C3. Dessen Basisversion kostet 19.990 Euro nach Liste. Der Staat gibt bis zu 6.000 Euro und Citroën verdoppelt die Prämie auf 12.000 Euro. Damit bleiben nur noch 7.990 Euro. Das Angebot gilt bis Ende März.

Bezieht man die Förderung und deren Verdoppelung durch Citroën mit ein, erhält man also für knapp 8.000 Euro ein vollwertiges, kleines Elektroauto, Dieses ist allerdings fast ausschließlich als Stadt- und Zweitwagen geeignet. Denn der Citroën e-C3 in der Version mit 83-kW-Frontantrieb und kleiner 30-kWh-Batterie bietet nur eine Reichweite von maximal 212 km nach WLTP, im städtischen Zyklus sind es etwa 100 km mehr. 

Citroën e-C3 (2024)

Citroën e-C3  Ab 19.990 Euro nach Liste, mit Förderung und Rabatt schon ab 7.990 Euro

Bild von: Citroën
Dacia Spring (2026)

Dacia Spring: Nach Liste ab 18.700 Euro, mit maximaler Staatsförderung und 3.000 Euro Rabatt ab 9.700 Euro.

Bild von: Dacia

Die Basisausstattung You umfasst das Wesentliche; so sind Klimaanlage, Parkpiepser hinten, elektrisch einstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorne und sogar ein Tempomat serienmäßig an Bord.

Nur auf eine Sitzheizung muss man verzichten – die gibt es für die Version "You" auch nicht gegen Aufpreis. Das ist ärgerlich, denn so muss man die Raumheizung nutzen, was auf Kurzstrecken nicht gerade effizienzfördernd ist und zudem lange dauert. Andererseits ist ein erhöhter Verbrauch bei geringen Fahrleistungen auch nicht so schlimm. Außerdem muss man auf die geteilt umklappbare Rückbank verzichten. Aufgeladen wird nur einphasig, aber wegen des kleinen Akkus und der typischerweise geringen wöchentlichen Fahrleistung ist das wohl nicht weiter schlimm.

Der Dacia Spring, der bisher immer der günstigste Stromer war, ist derzeit nicht in der Basisvariante verfügbar. Deswegen starten die Listenpreise "erst" ab 18.700 Euro. Mit der maximalen Staatsförderung von 6.000 Euro und dem Dacia-Herstellerrabatt von 3.000 Euro werden daraus 9.700 Euro. Der Citroën e-C3 für unter 8.000 Euro hat also die Nase deutlich vorn.

Unter dem Strich

In unserem Freundes- und Bekanntenkreis kauften sich einige gerade ihr erstes Elektroauto. Bei der großzügigen Staatsförderung und den derzeitigen Rabatten ist das kein Wunder. Deswegen gilt weiter die Devise (frei nach Rilke): Wer jetzt kein BEV kauft, kauft sich keines mehr.