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Für eine persönlichere Erfahrung

VW ID. Cross (2026): Alle Infos zum elektrischen T-Cross-Bruder

Das kleine SUV kommt mit Frontantrieb und bis zu 436 Kilometern Reichweite ab 28.000 Euro.

VW ID. Cross (2026): Erste Sitzprobe
Bild von: Volkswagen

Nach ID.3 Neo, ID. Polo und ID. Polo GTI macht VW weiter Dampf bei der Veröffentlichung neuer E-Fahrzeuge auf der neuen MEB+-Plattform. Auch den nächsten Kandidaten kennen wir schon von diversen Teasern, getarnten Auftritten und aus technischen Veröffentlichungen.

Auftritt VW ID. Cross. Die Wolfsburger adaptieren mit dem kleinen SUV das erfolgreiche Format des T-Cross für die Elektrowelt. Das Konzept ist natürlich keine Revolution, aber ein verdammt wichtiges Auto für das Volumensegment, soll es doch den Erfolg des Verbrenner-Bruders in die Elektrowelt überführen.

Bildergalerie: VW ID. Cross (2026): Erste Sitzprobe


Karosserie und Design | Innenraum | Antrieb und Batterie | Fahrwerk und Features


Karosserie und Design

Die Optik des ID. Cross folgt dann auch logischerweise der aktuellen "Pure Positive"-Designsprache, die mit dem ID. Polo eingeführt wurde. An der Front verbindet eine geschlossene, glasüberbaute Querspange die schmalen Scheinwerfer. Je nach Ausstattung leuchtet dort eine LED-Lichtleiste samt illuminiertem VW-Logo. Der Spirit des Verbrenners zeigt sich vor allem in der Trapez-Frontschürze.

In der Seitenansicht streckt sich der Wagen auf 4,15 Meter in der Länge, bei 1,79 Meter in der Breite und 1,58 Meter in der Höhe. Der Radstand von 2,60 Metern überragt das Verbrenner-Pendant T-Cross um 38 Millimeter. Auffällig ist die leicht nach vorn geneigte C-Säule, die an den ersten Golf oder den VW Bus erinnern soll. Auch der ID. Buzz kam schon mit dieser dreireihigen Lufteinlasssignatur.

Dazu kombinieren die Designer ein schwarz abgesetztes Dach, das den optischen Eindruck eines sogenannten "Flying Roof" erzeugen soll. Am Heck kommt eine LED-Querspange zum Einsatz, die in der optionalen "IQ.LIGHT"-Version mit 3D-Elementen und einem beleuchteten Logo aufwartet.

Dank Dachreling verträgt das kleine Lifestyle-Crossover 75 Kilogramm dynamische Dachlast. Das ermöglicht beispielsweise den Transport eines Dachzeltes. Und auch ein wenig Farbe bringt VW zurück auf die Straße. Neben den obligatorischen Farbtönen in Weiß, Schwarz, Grau und Silber kommt ist der ID. Cross auch in Blau, Rot und Grün zu haben.

Innenraum

Im Innenraum nutzt der ID. Cross die konzeptionellen Raumvorteile des E-Antriebsbaukastens. Der Kofferraum schluckt satte 475 Liter, womit er den T-Cross um exakt 20 Liter überbietet. Richtig nützlich ist auch der 22 Liter fassende Frunk unter der Fronthaube, der sich ideal eignet, um ein nasses Ladekabel zu verstauen.

Vorne blickt der Fahrende auf eine horizontal gegliederte Instrumententafel. Das wurde uns schon präsentiert, zudem gleicht es dem im ID. Polo. Das digitale Kombiinstrument misst 10,25 Zoll und bietet natürlich auch diese charmante Retro-Anzeige. Die imitiert die klassischen Rundinstrumente im Stil eines Golf I. Das zentrale Touchdisplay für das Infotainment ist 12,9 Zoll groß.

VW ID. Cross (2026): Erste Sitzprobe

VW ID. Cross (2026): Erste Sitzprobe

Bilder von: Volkswagen
VW ID. Cross (2026): Erste Sitzprobe

VW ID. Cross (2026): Erste Sitzprobe

Am neuen Lenkrad kommen auch im VW ID. Cross wieder physische Tasten statt unpräziser Touch-Flächen zum Einsatz. Für die Klimatisierung gibt es in der Mittelkonsole eine separate Leiste mit echten, griffigen Tasten. Für die Lautstärke ist ein eigener Drehregler verbaut. Optional warten ein 425 Watt starkes Soundsystem von Harman Kardon mit zehn Lautsprechern oder elektrisch verstellbare 12-Wege-Vordersitze mit einer pneumatischen Massagefunktion.

Insgesamt lässt sich all das in unserer ersten Sitzprobe flüssig und direkt bedienen. Materialien und Verarbeitung hinterlassen zudem einen wertigen Eindruck. Der ID. Cross fühlt sich insgesamt geräumiger an, als er mit 4,15 Metern suggeriert. 

Antrieb und Batterie

Der ID. Cross wird ausschließlich über die Vorderachse angetrieben. Herzstück ist auch hier der neu entwickelte E-Motor APP290 samt Pulswechselrichter und einem 1-Gang-Getriebe. Das Aggregat steht in drei Leistungsstufen zur Wahl: 85 kW (116 PS), 99 kW (135 PS) und in der Topversion mit 155 kW (211 PS).

Als Stromspeicher fungiert die neue Konzern-Einheitszelle in Cell-to-Pack-Bauweise. Die Basisversion "Trend" kombiniert den 85-kW-Motor mit einer LFP-Batterie (Lithium-Ferrophosphat), die 37 kWh Netto-Kapazität bietet. Das soll laut Prognosen für gut 316 Kilometer Reichweite genügen. Am Schnelllader verarbeitet dieser Akku bis zu 90 kW, was den Ladevorgang von zehn auf 80 Prozent in rund 27 Minuten abwickeln soll.

VW ID. Cross (2026): Erste Sitzprobe

VW ID. Cross (2026): Erste Sitzprobe

Bilder von: Volkswagen
VW ID. Cross (2026): Erste Sitzprobe

VW ID. Cross (2026): Erste Sitzprobe

In den höheren Ausstattungen "Life" und "Style" arbeitet standardmäßig der 99-kW-Motor mit dem kleinen Akku. Optional gibt es hier 155 kW (211 PS) in Kombination mit einer 52 kWh großen NMC-Batterie (Nickel-Mangan-Kobalt). Diese Variante verspricht bis zu 436 Kilometer Reichweite und lädt mit bis zu 105 kW, womit sich die DC-Ladezeit auf 24 Minuten verkürzt. Wechselstrom laden alle Versionen mit 11 kW.

Eine "Vehicle-to-Load"-Funktion ermöglicht zudem das Laden externer Geräte wie E-Bikes mit bis zu 3,6 kW. Modelle mit der großen 52-kWh-Batterie dürfen außerdem Anhänger mit einem Gesamtgewicht von bis zu 1.200 Kilogramm (bei acht Prozent Steigung) ziehen. Die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch bei 150 km/h beziehungsweise 160 km/h abgeregelt.

Fahrwerk und Features

Um Kosten und Platzbedarf im Rahmen zu halten, besteht das Fahrwerk aus einer kompakten MacPherson-Vorderachse und einer leichten Verbundlenker-Hinterachse. Gebremst wird an beiden Achsen mit Scheibenbremsen, die über ein One-Box-Bremssystem angesteuert werden. Dieses System soll das Pedalgefühl massiv verbessern und echtes One-Pedal-Driving ermöglichen, bei dem das Auto durch alleiniges Lösen des Fahrpedals bis zum Stand verzögert.

VW ID. Cross (2026): Erste Sitzprobe

VW ID. Cross (2026): Erste Sitzprobe

Bilder von: Volkswagen
VW ID. Cross (2026): Erste Sitzprobe

VW ID. Cross (2026): Erste Sitzprobe

Auch bei den Fahrhilfen legt Volkswagen nach. Der sogenannte "Connected Travel Assist" greift auf Online-Daten zurück, soll rote Ampeln künftig erkennen und das Fahrzeug im Rahmen der Systemgrenzen automatisch bis zum Stillstand abbremsen.

Den Einstieg markiert die Grundversion "Trend" ab etwa 28.000 Euro. Die darüber positionierten Linien "Life" und "Style" bringen dann sukzessive Extras wie 18-Zoll-Leichtmetallräder, eine automatische Distanzregelung, das Matrix-Licht oder das schlüssellose Zugangssystem mit. Zu den genauen Aufpreisen dieser höheren Ausstattungslinien hat VW sich noch nicht geäußert.