Es verwendet einen Siliziumkarbid-Umrichter und eine einzigartige Kupplung

Henrik Fisker hat bestätigt, dass der kommende Fisker Ocean über 545 PS (400 Kilowatt) mit einem Dualmotor-Allrad-Antriebsstrang leistet. Zuvor hatte das Unternehmen nur bestätigt, dass das Modell in einer Version mit über 306 PS (225 Kilowatt) verfügt.

Passend zu diesem Leistungszuwachs will Fisker im November 2021 aktualisierte Spezifikationen für den Ocean veröffentlichen. Die bisherigen Spezifikationen besagten, dass der elektrische Crossover eine EPA-geschätzte Reichweite von 250 bis 300 Meilen (402 bis 483 Kilometer) haben würde und eine Batterie mit einer Kapazität von etwa 80 Kilowattstunden verwendet. Eine DC-Schnellladung von 15 auf 80 Prozent wäre in 30 Minuten über einen CCS-Stecker mit 150 Kilowatt möglich.

Bildergalerie: Fisker Ocean (2021) Teaserbilder

Fisker schätzt, dass die Auslieferungen im vierten Quartal 2022 beginnen werden. Der Ocean hat einen Basispreis von 37.499 US-Dollar, und interessierte Käufer können eine rückzahlbare Anzahlung von 250 US-Dollar leisten, um einen Platz in der Schlange zu reservieren. 

Mit Stand vom 26. Oktober 2020 hatte das Unternehmen 8.871 Reservierungen für das Modell eingesammelt. Es gab auch einen Plan, einen Abo-Service für 2.999 Dollar im Voraus und 379 Dollar pro Monat anzubieten, der bis zu 30.000 Meilen (48.280 Kilometer) Fahrleistung pro Jahr ermöglichen würde. 

 

Fisker hat eine Vereinbarung mit Magna, den Ocean in Europa zu fertigen und die EV-Architektur des Zulieferers zu nutzen. Als Teil der Vereinbarung erwarb Magna sechs Prozent von Fisker.

Fisker hat Papst Franziskus eine einzigartige Version des Ocean versprochen. Diese wird eine durchsichtige Box am Heck haben, in der Seine Heiligkeit stehen und den Menschen zuwinken kann.

Fisker teaserte zuvor eine robuste Force-E-Version des Ocean an, die das Unternehmen als Rettungsfahrzeug oder möglicherweise für das Militär positioniert. Bis jetzt haben wir diese nur in Renderings gesehen. Das Modell hat Teile wie eine verbesserte Aufhängung, viele zusätzliche Lichter, Unterfahrschutzplatten, einen Dachgepäckträger und einen Trinkwassertank. Der Autohersteller hat aber nicht viel über das Fahrzeug gesprochen, seit er die Bilder im April 2020 gezeigt hat.