Home
Tesla
News
Tesla macht Supercharger-Netz allgemein nutzbar
Abrechnung soll per App erfolgen (Update)

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
Aktualisiert: 27. Jul. 2021 um 18:33 Uhr
Als bevorzugte Quelle InsideEVs auf Google hinzufügen
- (https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Finsideevs.de%2Fnews%2F521713%2Ftesla-supercharger-kunktig-allgemein-nutzbar%2F&text=Tesla%20macht%20Supercharger-Netz%20allgemein%20nutzbar&via=insideevsde)
- Kopie
Teilen
Am 20. Juli hat Elon Musk in einem Tweet bekannt gegeben, dass das Supercharger-Ladenetz künftig auch Fahrerinnen und Fahrern aller anderen Marken offen stehen soll. Bisher können nur Tesla-Fahrzeuge an den Schnellladern der Firma geladen werden.
Bei der Investoren-Konferenz zu den Quartalszahlen am 26. Juli sagte Elon Musk nun, dass die Abrechnung für Nicht-Tesla-Fahrer über eine App erfolgen soll, wie aus dem Transkript von Teslarati hervorgeht. Das dürfte bedeuten, dass man die eigenen Kreditkarten-Daten in der Tesla-App eintragen muss. Danach muss die Säule angegeben werden, an der man laden will – wahrscheinlich durch Einlesen eines am Supercharger aufgeklebten QR-Codes. In der Folge wird die Säule dann freigeschaltet, und der Ladevorgang kann beginnen.
Wie die Abrechnung geschehen soll, war nach dem Elon-Musk-Tweet vom 20. Juli unklar geblieben. Tesla-Fahrzeuge authentifizieren sich über das Kabel selbst an der Ladesäule, was bei E-Autos anderer Marken nicht möglich wäre.
Außerdem erklärte Elon Musk in der Investorenkonfernz, dass für Nicht-Tesla-Fahrzeuge in den USA ein Adapter notwendig sein wird. Elektroautos anderer Hersteller können nicht mit dem proprietären Tesla-US-Stecker geladen werden. Die Supercharger in Europa dagegen wurden bereits mit CCS2-Kabeln nachgerüstet.
Eine weitere Aussage von Elon Musk bei der Konferenz deutet darauf hin, dass er zeitabhängige Stromtarife einführen wird, und zwar offenbar nur für die "Stromabnehmer", die keinen Tesla fahren:
"The biggest constraint to Superchargers is time,” Musk said, adding that there are times when charging stations are packed and other times when they are empty. “Tesla will also be smarter in terms of how it charges for electricity,” Musk added, noting that Tesla will use time-based pricing for non-Tesla EVs."
Am 20. Juli hatte Musk auf einen Tweet geantwortet, der die Einführung eines eigenen Ladenetzes durch Tesla rechtfertigen sollte. Dabei erklärte der Tesla-Chef:
"Wir haben unseren eigenen Stecker entwickelt, da es damals noch keinen Standard gab & Tesla der einzige Hersteller von Elektroautos mit großer Reichweite war.
Es ist ein ziemlich schlanker Stecker fürs Laden mit niedriger & hoher Leistung. Abgesehen davon machen wir unser Supercharger-Netzwerk noch dieses Jahr auch für andere Elektroautos zugänglich."
Ein anderer Twitter-Nutzer fragte, ob sich das nur auf bestimmte Länder beziehe, doch laut Elon Musk soll sich das Supercharger-Netz im Laufe der Zeit in allen Ländern geöffnet werden:
Bei Tesla ist Plug and Charge bereits Realität
Tesla-Fahrzeuge authentifizieren sich per Plug and Charge selbst an der Säule, das heißt es ist keine Ladekarte und keine App erforderlich. Die Authentifizierung des Autos an der Ladesäule über diese Technik ist jedoch bislang bei anderen Elektroautos noch die Ausnahme. Eine Nachrüstung von Superchargern mit Lesegeräten für Ladekarten wäre aufwendig.
Es gibt zwar eine internationale Norm (ISO 15118) für Plug and Charge, das heißt Ladenetz-Betreiber und Autohersteller haben sich bereits auf einen Standard für die Kommunikation zwischen Säule und Auto geeinigt. Auch Ladeanbieter wie Ionity oder NewMotion bieten die Funktion ihren Nutzern an.
Doch noch gibt es wenige Elektroautos, die die Technik unterstützen. Der Elektro-Smart beherrscht es, auch der Audi e-tron und der Porsche Taycan sollen das Verfahren unterstützen. Bei VW soll es künftig nach einem aufpreispflichtigen Over-the-Air-Update in die Autos kommen, wie es auf der Hersteller-Website in einer Fußnote heißt. Und letztens verriet Mercedes, dass der neue EQS Plug and Charge unterstützt.
Dabei würde Plug and Charge das Aufladen für die Kundinnen und Kunden extrem vereinfachen: Einfach Kabel anschließen und los gehts. Abgerechnet wird automatisch von dem Ladestromanbieter, mit dem man einen Vertrag abgeschlossen hat. Es bleibt die Hoffnung, dass Plug and Charge irgendwann einmal auch für Nicht-Tesla-Fahrzeuge möglich wird.
Mehr zum Thema Supercharger:
Tesla-Supercharger in Europa: Über 600 Stationen und 6.000 Ladepunkte
Tesla eröffnet Supercharger-Fabrik in Shanghai
Diesen Artikel teilen
- (https://twitter.com/intent/tweet?url=https%3A%2F%2Finsideevs.de%2Fnews%2F521713%2Ftesla-supercharger-kunktig-allgemein-nutzbar%2F&text=Tesla%20macht%20Supercharger-Netz%20allgemein%20nutzbar&via=insideevsde)
- Kopie
Meistgelesen

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar
AKTUELLSTE ARTIKEL
- Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten 20 Okt. - Elektroauto-Listen
- BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer 20 Okt. - Erlkönige
- Retro-Charme auf vier Rädern: Microlino präsentiert exklusive 55 Edition 20 Okt. - News
- Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen 19 Okt. - Gerüchte
- Smart #5: Basisversion Pro gestrichen, alle Modelle laden mit 800 Volt 19 Okt. - Modellübersichten
- VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar 19 Okt. - Preise
- Mercedes-AMG GT SUV: Elektro-SUV mit bis zu 860 kW und 710 kW Ladeleistung 17 Okt. - Neuvorstellungen
Auch interessant

Mehr zur Technik des Tesla Roadster: Bis zu 1.000 kW, 500 km Reichweite und Düsenantrieb

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

Tesla Roadster hebt mit Kaltgastriebwerken ab: Produktion soll 2028 starten

Retro-Charme auf vier Rädern: Microlino präsentiert exklusive 55 Edition

Tesla Model 3: Mehr Reichweite und schnellerer Sprint

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

Tesla Model Y (2026): Facelift wird bei Intax zum Taxi