Die kommende Generation des Mini Countryman wird es auch als Elektroauto geben. Das hat der Konzern schon im März bekannt gegeben. Erlkönige von dem Auto fahren bereits seit Längerem herum; nun hat Motor.es ein Rendering daraus gemacht, das eine bessere Vorstellung von dem Auto vermittelt.   

Im Jahr 2030 will Mini eine reine Elektro-Marke sein. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, denn bislang gibt es nur ein Elektroauto (den Mini Cooper SE), aber fünf Verbrenner-Baureihen: Dreitürer, Fünftürer, Cabrio, Clubman und als Topmodell den Countryman. Letzterer dürfte das Elektromodell Nummer 2 abgeben, wenn 2023 die nächste Generation startet. 

Bildergalerie: Mini Countryman 2023 (Erlkönig)

Der Countryman kam 2010 auf den Markt, die zweite Generation folgte 2017. In der dritten Generation wird sich das Design nicht wesentlich ändern, wie die Erlkönigbilder zeigen. Allerdings gibt es Gerüchte, dass der neue Countryman etwa 20 Zentimeter länger sein könnte als bisher. Mit 4,50 Meter Länge würde das Auto dann im Kompaktsegment (C SUV) antreten. 

Der aktuelle Countryman basiert auf der UKL-Plattform (Untere KLasse), die alle kleineren BMWs und Minis mit Frontantrieb trägt, darunter auch den BMW X1. Die neue Generation soll auf der Plattform FAAR (FrontAntriebsARchitektur) beruhen, einer Weiterentwicklung von UKL. Auf dieser wird auch der bereits bestätigte Elektro-X1 basieren, der iX1 heißen könnte. Möglicherweise treten der Elektro-Countryman und der iX1 dann in der gleichen Klasse an, denn der aktuelle X1 misst etwa 4,44 Meter. 

Die derzeit als Cooper SE Countryman verkaufte Plug-in-Hybrid soll angeblich eingestellt werden. Damit wäre die Bezeichnung SE (die auch den Elektro-Dreitürer Cooper SE kennzeichnet) frei für die Elektrovariante. Antrieb und Batterie dürften sich der Countryman SE und der iX1 dann teilen. Laut Motor.es soll der neue Countryman Ende 2022 vorgestellt werden und Anfang 2023 auf den Markt kommen. 

Neben dem neuen Countryman SE (wenn er denn so heißt) will Mini angeblich ab frühestens 2022 den Nachfolger des Cooper SE bringen, der dann in China gebaut wird. Auf derselben Plattform soll ein SUV geben. Als viertes Elektromodell ist angeblich eine Art Van geplant, der Elemente der Studie Urbanaut übernehmen soll.