VW ID. Buzz wird am 9. März 2022 vorgestellt, so VW-Chef Diess
Man munkelt von bis zu 600 km Reichweite und bis zu 270 kW starken Antrieben
Die Elektro-Version des VW-Busses wird am 9. März vorgestellt. Das teilte Konzernchef Herbert Diess am gestrigen Donnerstag per Tweet mit, in dem auch die Konturen des ID.Buzz gezeigt wurden.
Auf LinkedIn schrieb Markenchef Ralf Brandstätter: "Unser erstes Produkt-Highlight 2022 steht in den Startlöchern. Die elektrische Neuauflage des VW Bulli kommt im Frühjahr 2022. (...) Ich finde: Der ID.BUZZ ist definitiv das emotionalste unserer E-Modelle."
Was Elektroautos angeht, ist der ID.Buzz die wichtigste Produktneuheit von VW im neuen Jahr. Der ID.5 kommt ebenfalls 2022 auf den Markt, wurde aber bereits vorgestellt und ist im Prinzip ja nur eine Karosserievariante des ID.4. Der Buzz dagegen könnte wirklich Neues bringen.
Der Bus basiert zwar wie alle neuen VW-Elektroautos auf der MEB-Plattform, doch angeblich wird hier eine deutlich größere Batterie verbaut als bei den bisherigen ID-Modellen. Bisher ist mit 77 kWh netto Schluss, doch der Buzz soll einen 111-kWh-Akku bekommen und damit bis zu 600 Kilometer mit einer Ladung schaffen.
Dieser Akku wird sicher schwerer sein und – wie die strömungsungünstige und große Karosserie – einen stärkeren Antrieb erfordern, wenn das Auto Spaß machen soll. Während der bisher stärkste MEB-Antrieb bei 220 kW (der Allradantrieb, zum Beispiel im VW ID.5 GTX), soll es im ID.Buzz 270 kW geben. Damit wird der Normsprint angeblich in fünf Sekunden geschafft.
Deutlich weniger spaßorientiert wird der zweisitzige Lieferwagen ID.Buzz Cargo sein, den es auch mit einem 48-kWh-Akku und rund 110 kW geben soll. Für 2025 ist außerdem eine Campingversion namens ID.California sowie eine autonom fahrende Variante ID.Buzz AD geplant. Die Außenoptik ist von zahlreichen Erlkönigbildern bereits ganz gut bekannt. Das Cockpit wird sich wohl wenig von ID.4 & Co unterscheiden, wie Erlkönigbilder belegen.
Zur Konkurrenz dürften die Elektro-Transporter von Stellantis zählen wie der Opel Zafira-e, der Citroen e-Spacetourer, der Peugeot e-Traveller und der Fiat Ulysse. Diese basieren allesamt auf der Verbrennerplattform EMP2 und haben allesamt die gleiche Technik: Sie bieten nur 100 kW Antriebsleistung und wahlweise 50 oder 75 kWh große Batterien. So liegen die Reichweiten bei maximal 350 km.
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