Home

Tesla

News

Tesla beantragt Genehmigung zum Gigafactory-Ausbau in Grünheide

Der Elektroauto-Hersteller will sein deutsches Werk in die größte Fahrzeugfabrik Europas verwandeln ...

Tesla Giga Berlin (Tesla Gigafactory 4)

Von: Iulian Dnistran

Übersetzt von: Manuel Lehbrink

20. Jul. 2023 um 15:53 Uhr

Als bevorzugte Quelle InsideEVs auf Google hinzufügen

Teilen

Tesla möchte weitreichende Änderungen an seiner Berlin-Brandenburger Gigafactory in Grünheide vornehmen, die die europäische Anlage letztendlich in die größte Autofabrik des Kontinents verwandeln wird. Das Werk soll in der Lage sein, 1 Million Elektrofahrzeuge pro Jahr und 100 Gigawattstunden Batterien zu bauen, so Reuters.

Laut der Nachrichtenagentur hat der amerikanische Elektroautohersteller bei den entsprechenden Behörden die Genehmigung für mehrere Bauprojekte beantragt, darunter ein neues Testlabor für Batteriezellen und eine Erweiterung des Wasserrecyclings, die in der ersten Hälfte des nächsten Jahres in Betrieb genommen werden sollen. Dies geht aus Dokumenten hervor, die bei der örtlichen Regierung eingereicht wurden.

Zu den Veränderungen gehören auch Erweiterungen oder Änderungen an bestehenden Teilen des Werks – wie dem Presswerk und der Lackiererei. Außerdem soll ein neues Materiallager gebaut werden.

Bildergalerie: Tesla Grünheide (Gigafactory 4)

Tesla Giga Berlin (Tesla Gigafactory 4)

22

Tesla Giga Berlin (Tesla Gigafactory 4) Tesla Giga Berlin (Gigafactory 4) - Model Y factory construction October, 2020 Tesla Giga Berlin (Gigafactory 4) Model Y factory construction (Tesla Q4 2020 report) Tesla Giga Berlin (Gigafactory 4) Model Y factory interior (Tesla Q4 2020 report) Tesla Giga Berlin (Gigafactory 4) Model Y factory interior (Tesla Q4 2020 report) Tesla Giga Berlin (Gigafactory 4) - Giga Casting (Tesla Q1 2021 report)

Reuters schreibt, dass all diese Veränderungen Teil der ersten von drei Ausbaustufen sind, die dazu führen werden, dass Tesla nach ihrer Fertigstellung mehr Fahrzeuge in Deutschland herstellen wird als Volkswagen in seinem Werk in Wolfsburg, wo jährlich 800.000 Autos gebaut werden. Bis Mitte September können die Anwohner ihre Einwendungen gegen die neuen Vorschläge einreichen.

Als Teil der Werksänderungen hat sich der Hersteller der so genannten S3XY-Reihe verpflichtet, keine zusätzliche Wasserkapazität zu nutzen und stattdessen die 1,4 Millionen Kubikmeter Wasser, für die er eine Lizenz besitzt, zu recyceln.

Mehr von Tesla:

Tesla stellt seine Elektroautos auf der IAA 2023 in München aus

Tesla Cybertruck: Erstes Exemplar endlich gebaut

Derzeit wird in der deutschen Gigafactory das günstigste elektrische SUV der Marke – das Model Y – montiert und erreichte bereits im März einen Ausstoß von 5.000 Einheiten pro Woche. Der amerikanische Hersteller gab keinen Zeitplan für die Erhöhung der Produktion an, aber ein aktueller Bericht von Business Insider besagt, dass der Plan des Unternehmens, 6.000 Elektroautos pro Woche zu montieren, auf Eis gelegt wurde.

Darüber hinaus hat Tesla Berichten zufolge im vergangenen Monat die Samstagsschichten gestrichen und die Zahl der Zeitarbeiter im Werk reduziert, obwohl die Produktion immer noch auf dem Weg ist, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen.

Das Model Y war im Mai mit 21.967 verkauften Einheiten das meistverkaufte Elektroauto Europas, gefolgt vom VW ID.4 mit 8.600 Einheiten und dem Volvo XC40 (batterieelektrisch und Plug-in-Hybrid) mit 8.233 Fahrzeugen. Insgesamt hat Tesla in den ersten fünf Monaten des Jahres 105.307 Model Y in Europa verkauft und damit einen Vorsprung von 70.000 Einheiten gegenüber seinen Wettbewerbern erzielt.

Quelle: Reuters

Diesen Artikel teilen

Meistgelesen

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

Das 2CV-Pendant von Fiat soll den Namen Koala tragen

VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar

VW ID. Cross jetzt ab 27.995 Euro: Neue Versionen mit 37-kWh-Akku bestellbar

AKTUELLSTE ARTIKEL

Auch interessant



Mehr zur Technik des Tesla Roadster: Bis zu 1.000 kW, 500 km Reichweite und Düsenantrieb



Alle elektrischen Mittelklasse-SUVs 2026: Modelle, Preise und Reichweiten



Tesla Roadster hebt mit Kaltgastriebwerken ab: Produktion soll 2028 starten



BMW iX7 (2028): Erlkönig zeigt riesige Doppelniere und geteilte Scheinwerfer



Tesla Model 3: Mehr Reichweite und schnellerer Sprint



Retro-Charme auf vier Rädern: Microlino präsentiert exklusive 55 Edition



Tesla Model Y (2026): Facelift wird bei Intax zum Taxi