Reichweite, Motorisierungen, Fahrleistungen und Preise: Am gestrigen Abend hat Tesla die meisten offenen Fragen zum neuen Cybertruck beantwortet. Doch eine Frage blieb offen: Was mit der Reichweitenverlängerung gemeint ist.

Auf der deutschen Website zum Tesla Cybertruck stehen zwei Reichweiten: Eine ist die in Kilometer umgerechnete Reichweite nach der amerikanischen EPA-Norm und bei der anderen steht "Reichweite (+Reichweitenvergrößerung)". Beim Cyberbeast steht eine normale Reichweite von 515 km, während die "Reichweite (+Reichweitenvergrößerung)" mit "705+ km" angegeben wird. Was bedeutet das?  

Nun offenbar erhöht die "Reichweitenvergrößerung" oder auf Englisch "Range Extender" die Reichweite, und zwar um etwa 190 km oder mehr. Baut Elon Musk vielleicht einen Verbrennungsmotor in den Cybertruck ein, der über einen Generator Strom nachliefert? Ähnlich wie beim Ram 1500 Ramcharger?  Nein. Es handelt sich um eine Zusatzbatterie, wie der Tesla-Chef auf X klarstellte:  

 

Das optionale Batteriepaket wird auf der Ladefläche transportiert und belegt diese zu einem Drittel. Es bleibt also noch viel Platz für Gepäck und Ausrüstung. Gedacht sei die Zusatzbatterie für sehr lange Fahrten oder für Trips, bei denen man einen Anhänger über eine Steigung hinaufziehen muss, so Musk.

Offen bleibt, wie die Zusatzbatterie an das elektrische System des Fahrzeugs angekoppelt wird. Und ob man die Zweitbatterie je nach Bedarf aufladen oder zu Hause lassen kann. Dazu hat sich Elon Musk bislang nicht geäußert. Vermutlich aber ist es nicht ganz so einfach. Abgesehen vom elektrischen Anschluss steht dem Auf- und Abladen noch das sicher nicht geringe Gewicht der Batterie entgegen. Vermutlich braucht man dafür einen Kran oder einen Flaschenzug oder etwas dergleichen.

Interessant wäre auch zu wissen, wie viel kWh die Zusatzbatterie speichert. Wenn man davon ausgeht, dass der Cybertruck eine 123-kWh-Batterie hat (was nur ein unbestätigtes Gerücht ist), die das Cyberbeast 515 km weit bringt, dann liegt der Verbrauch bei etwa 24 kWh/100 km (nach EPA-Norm). Für 190 Zusatz-Kilometer wäre dann etwa eine 45-kWh-Batterie nötig. Ein solcher Akku wird mehrere hundert Kilo wiegen, den trägt man nicht einfach vom Keller zum Auto. Vermutlich muss man den Zusatzakku beim Händler installieren und deinstallieren lassen.

Wenn wir recht haben, dann war die Äußerung von Elon Musk etwas irreführend. Sie legte nahe, man könne den Zweitakku einfach auf die Ladefläche hieven, wenn einem spontan einfällt, dass man mit dem Cybertruck und einem Wohnwagen ein Campingwochenende im Gebirge machen möchte.

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