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Kia EV2 (2026) soll ab 2025 in der Slowakei produziert werden

Erste Erlkönigbilder zeigen, dass der Wagen schon erprobt wird

Kia EV2 (2026), das Motor1.com-Rendering
Bild von: Motor1.com

Zum Kia EV2 empfehlen wir Ihnen auch unseren neueren Artikel vom 7. November 2024 mit zahlreichen Erlkönig-Bildern.

Dass Kia einen EV2 plant, kündigte der Hersteller schon im April 2024 an. Er solle nach dem EV3 starten, hieß es damals. Nun gibt es Gerüchte, dass das Modell als erstes Elektroauto der Marke schon ab 2025 in der Slowakei produziert und ab 2026 angeboten werden soll. Kia hat ein Werk im slowakischen Zilina, wo derzeit die Verbrenner-Modelle Cee'd und Sportage gebaut werden.

Erste Erlkönige vom Kia EV2 fahren bereits herum, wie das folgende Posting zeigt. Antonio José Pérez Sánchez ergänzt, dass der Wagen laut Kia-Chef Ho-Sung Song rund 27.500 Euro kosten soll und ab 2026 in Europa angeboten werden soll. Das deckt sich ziemlich gut mit den Angaben von Autocar von 2023.

 

Während die Erlkönigbilder wegen der dicken Tarnung kaum mehr verraten, als dass der Wagen schon erprobt wird, haben die Kollegen von Motor1 schon ein Rendering von dem Modell erstellt. Es zeigt die "Starmap"-Lichtsignatur mit ihren etwas krakelig wirkenden Lichtlinien, die wir unter anderem vom EV3 und EV6 Facelift kennen.

Das kleine SUV soll etwa vier Meter lang sein; damit wäre der Wagen 30 cm kürzer als der EV3. Der Radstand soll mit 2,56 Meter aber nur 12 cm kürzer sein (EV3: 2,68 m). Damit hätte der EV2 den gleichen Achsabstand wie der nur 3,83 Meter lange Hyundai Inster. Wie dieser soll er in der Basis einen 42-kWh-Akku (mit LFP-Chemie) erhalten, die gehobene Version soll jedoch einen größeren Akku mit 62 kWh und NMC-Chemie bekommen.

Damit sollen 300 bzw. 440 km im WLTP-Zyklus möglich sein. Das wäre etwas mehr als die Stellantis-Konkurrenz bietet: Opel Mokka Electric, Fiat 600 Elektro & Co. schaffen alle maximal rund 400 km. Wie der EV3 wird auch der EV2 auf der Plattform E-GMP basieren, aber (anders als EV6 und EV9) 400-Volt-Technik besitzen. Aufgeladen wird nach den Angaben in etwa 30 Minuten (10-80 Prozent). Zum Vergleich: Der VW ID.3 lässt sich je nach Version in 24 bis 28 Minuten aufladen, beim Mokka werden 30 min angegeben (bis 80 Prozent, aber ohne Angabe des Startwerts) beim 600 Elektro gibt es gar keine Angaben.

Antreten wird der Neuling unter anderem gegen den 4,01 Meter langen Citroen e-C3 und den Fiat Grande Panda, aber auch gegen den Dacia Spring und konzernintern gegen das Schwestermodell Hyundai Inster.

Unter dem Strich

Kia erweitert seine Palette von E-GMP-Fahrzeugen schnell. Nach dem EV3 bringt der koreanische Hersteller wohl zuerst den EV4 oder den EV5, 2026 aber dürfte dann der EV2 folgen. Der EV2 soll rund 27.500 Euro kosten; damit wäre er etwas teurer als der ähnlich große Hyundai Inster (ab etwa 25.000 Euro).